CD-Player TEAC VRDS-701
#1
https://teac.jp/int/product/vrds-701/top

Gerade habe ich auf Facebook eine Werbung für diesen CD-Player gesehen und war allein von den Bildern und Beschreibung sofort schwer beeindruckt. "What Hi-Fi?" hat ihn sehr gut getestet.

Hat den schon mal jemand in Natura gesehen und gehört? Hält er, was der Eindruck verspricht?

(Ich frage aus Neugier. Nein, ich habe keine Kaufabsichten. Die Preise im Netz gehen bei knapp 2.000 € los, das ist mir für einen CD-Player absolut gesehen und ungeachtet der Qualitäten zu teuer. Vielleicht irgendwann mal, wenn es einen Gebrauchtmarkt gibt oder ich im Lotto gewinne.)
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#2
Ich kenne das Gerät nicht. Mir fällt dazu nur ein, dass ich kürzlich gelesen habe, dass die meisten aktuellen CD-Player - auch die richtig teuren - kein gapless playback mehr unterstüzten. Heißt also, wenn man eine Live-Aufnahme hört oder ein Album, wo die Lieder ineinander übergehen, dann ist zwischen den Tracks immer kurz Stille.

Unglaublich, was heute für ein Mist produziert wird für vierstellige Beträge.

Ich weiß allerdings nicht, ob dieser Teac davon auch betroffen ist.

Gruß
Robert
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#3
Ich habe mir vor ein paar Tagen diesen Tread mal durchgelesen und musste seither immer mal wieder über die fehlende gapless playback Fähigkeit nachdenken.
Heute wurde mir dann zufälligerweise dieses Video auf YouTube vorgeschlagen, veröffentlicht am 19.12.2023:

(Bei mir lädt das eingebettete Video nicht, hier der Link)




In diesem Fall ist ein relativ neues Cambridge Audio HiFi-Gerät davon betroffen.
Daher würde auch ich mir auf jeden Fall zuerst Bewertungen anschauen, bevor ich mir einen neuen CD-Player anschaffe, mir fallen nämlich auch genug Fälle ein, wo gapless nötig wäre.
Gruß
Alex
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#4
Das Gerät gefällt mir vom Design gar nicht. Was sollen die doofen Griffe?
OK, ist Geschmackssache.

Und in der Tat, sollte es wirklich neue CD Player geben, die diese Zwangspause haben, dann ist das ja wohl ein schlechter Witz.

Gruß, Jan
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#5
(28.12.2023, 12:02)janbunke schrieb: Das Gerät gefällt mir vom Design gar nicht. Was sollen die doofen Griffe?
OK, ist Geschmackssache.

Das Design ist seltsam. Über die Griffe habe ich mich auch gewundert, sowas habe ich eher für eine Modeerscheinung der späten 1970er bis mittleren 1980er gehalten und bei neuen Geräten ewig nicht mehr gesehen. Dieser Power-Kippschalter wirkt auch etwas aus der Zeit gefallen. Aber mit beidem könnte ich leben, wenn die sonstigen Qualitäten stimmen.

Zitat:Und in der Tat, sollte es wirklich neue CD Player geben, die diese Zwangspause haben, dann ist das ja wohl ein schlechter Witz.

Ja, das ist nicht schön. Ich bin zwar kein Live-Alben-Fan und habe auch nur wenige solche, aber es gibt ja auch Studio-Alben, die zumindest über Teile "gapless" gehört werden sollten. "Welcome To The Pleasure Dome" von Frankie Goes To Hollywood fällt mir so spontan ein.

Offtopic: Haben aktuelle Wald- und Wiesen-CD-Player wie der Yamaha CD-S303 oder die Denon DCD-600/900NE diese Einschränkung auch?
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#6
Hallo Timo ( und Mitlesende)

Meine Einstellung zu CD-Playern ist nüchtern. Mir ist in personlich durchgeführten Geräte-Vergleichen und im Beisein von Mithörern,  die meine Eindrücke bestätigten, noch kein Wiedergabeunterschied bei verschiedenen Playern mit einunderselben CD an einundemselben Amp aufgefallen. Ausnahmen: Grundrauschen bei Pausen oder sehr leisen Passagen. Selbst hochpreisige Player unterschieden sich im Klang nicht von Billigheimern. Lediglich im Grundrauschen, wie schon erwähnt.
Bevor ich also viel Geld für einen Player ausgebe,  investiere ich lieber in gut aufgenommene Konserven. Das bringt hörbar mehr.
Deswegen kann ich auch zum Teac nichts sagen
Design ist Geschmacksache aber ich mag vor Allem die klapprigen Laufwerksladen nicht. Sowas ist m.E. eines hochpreisigen Gerätes nicht würdig
Aber auch das hat nach meiner Erfahrung keinen Einfluss auf den Klang,  solange die CD sauber geführt wird.
.Die Zwangspausenfunktion ist für mich ein Nogo
Ich nehme nachwievor Radiokonzerte.auf CD auf und habe auch diverse Live- CDs, bei denen das nervig wäre.
Ist aber nur meine Meinung.

Gruß
Peter



.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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#7
Aber bitte jetzt keine neue Diskussion, wie und ob CD Player "klingen"

Das hatten wir ja letztens schon sehr ausführlich hier:
https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=29182

Gruß, Jan
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#8
Wink
Hallo Jan,

...ehrlich: das hatte ich auch gar nicht vor und sollte der Eindruck entstanden sein, erlaube ich der Administration, meinen Beitrag diesbezüglich zu editieren und "Streitbares" zu entfernen.

Herzliche Grüße
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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#9
da ist nichts "streitbares"...

Guten Rutsch!
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#10
Timo,

ich habe mich mittlerweile etwas in die blumigen Worte des Herstellers hinein gelesen. Immerhin verfügt der 701 über das schon vor einigen Jahren von TEAC entworfene VRDS-Laufwerk, welches zumindest aufwändig konstruiert und gebaut ist. Ein solches, in der Herstellung einigermassen kostenintensives Laufwerk muß natürlich seinen Preis haben. Neu entwickelt ist dieses LW nicht - zumindest nicht im sprichwörtlichen Sinne. Die Modelle VRDS 7, VRDS 10 etc. hatten dieses LW im Grunde schon in den 90ern intus. Inwieweit mit einem solchen Laufwerk tatsächlich eine Wiedergabeverbesserung erzielbar ist, bleibt zu beweisen. Die bisweilen "tollkühnen Behauptungen", man würde mit einem solchen Laufwerk "Verformungen und Verzerrungen" der CD reduzieren (...deren Entstehung beim Abspielprozeß angezweifelt werden darf), können den Leser nur schmunzeln lassen. Weitere Stilblüten, die man auf der Herstellerseite genüsslich nachlesen kann, erspare ich mir zu zitieren. So ein Geschreibsel kann ich nur dem Umstand zuschreiben, dass hier die Originaltexte durch mehrere Übersetzungsprogramme gelaufen sind, bis sie im Deutschen angekommen, ihrer physikalischen Sinnhaftigkeit vollends beraubt wurden. Allein der Satzbau der Werbetexte ist haarsträubend.

Nun ja...  ...was soll man also am Ende zu einem Produkt sagen, über das im Prospekt "alles und nichts" gesagt wird.
"Ausprobieren und testen" oder einfach "glauben". 
Grüsse
Peter
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#11
Hallöchen zusammen,

Peter (PeZett) schrieb:

Zitat:Design ist Geschmacksache aber ich mag vor Allem die klapprigen Laufwerksladen nicht. Sowas ist m.E. eines hochpreisigen Gerätes nicht würdig


Ich musste da gerade schmunzeln. Ich besitze nämlich einen CD-Player der zweiten FineArts-Serie von Grundig (CD 1000), der einen Neupreis von 1000 DM hatte (daher wohl der Preis). Die Schublade ist mega-klapperig, aber da diese Serie ohne Ende gebasht wird, passt das wenigstens ins Bild. Für 1000 DM ist das allerdings - da bin ich bei Peter - nicht würdig. 

Ich habe aber auch einen CD-Player aus der ersten FineArts-Serie (CD-903) und die Schublade klappert genauso. 

Mit Geld hat das nicht so viel zu tun, befürchte ich. Auch damals schon nicht. Denn auch der CD-903 soll laut Hifi-Wiki um die 1000 DM gekostet haben. 

Wer also für viel Geld eine nicht klapperige Schublade erwartet und meint, dass man früher für gutes Geld in allen Punkten gute Geräte bekommen hat: naja... auch früher wurde schon Gewinnmaximierung betrieben...
Liebe Grüße
Thomas
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#12
Thomas,

es ist ja nun nicht so, dass ich so einer Laufwerkslade eine sehr grosse technische Bedeutung beimesse. Zumal sich beim Teac 701 dahinter ein durchaus solides Laufwerk verbirgt. Und auch in der "goldenen Hifi-Zeit" gab es Hersteller, die von Fall zu Fall PC-ähnliche Laufwerke verbaut haben - ohne dass es irgendwie "weh getan" hat. Da bin ich also bei dir. Auf der anderen Seite gab und gibt es preiswerte CD-Player, bei denen man beim Einlegen der Scheibe nicht direkt Angst hat, dass da irgendetwas abbricht. Mehr erwarte ich gar nicht. Aber das erfüllt der neue 701er nicht so ganz (seine Vorgänger im Übrigen auch nicht). Ich werde beim 701er das Gefühl nicht los, dass sich Teac vor dem endgültigen Abgesang des Hifi-Marktes noch mal bei den HighEnd-Jüngern einen ordentlichen Schluck genehmigen will, indem eine bereits vor mehr als 2 Jahrzehnten getätigte Entwicklung neu aufgebrüht wird. Ergänzt wird das im Übrigen von der "must have" Master Clock  CG-10M, mit der sich der 701 für läppische 1.600,- in ungehörte Klangsphären pimpen lässt.  Tongue
Goldohren seid wachsam!

Gruß
Peter
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#13
(02.01.2024, 17:44)Darwin schrieb: Ich besitze nämlich einen CD-Player der zweiten FineArts-Serie von Grundig (CD 1000), der einen Neupreis von 1000 DM hatte (daher wohl der Preis). Die Schublade ist mega-klapperig

Ja, ist bei meinem Yamaha CDX-596 auch so. Der war zwar etwas billiger (ich meine, mich an ca. 300 € UPE erinnern zu können), aber trotzdem hat mich die gesamte Bauqualität für einen angesehenen Markenhersteller enttäuscht.

Der CDX-397 MK-II aus der Nachfolgeserie macht insgesamt einen deutlich solideren Eindruck, obwohl es in der Modellhierarchie ein kleines Modell ist.
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#14
(02.01.2024, 19:59)timo schrieb: Der CDX-397 MK-II aus der Nachfolgeserie macht insgesamt einen deutlich solideren Eindruck, obwohl es in der Modellhierarchie ein kleines Modell ist.

Wer weiß, ob ein Hifi-Tester das angemahnt hatte und man daher dem Thema mehr Bedeutung beigemessen hat.  Cool

Ich habe den CDX-460 von Yamaha und der lag bei 400 DM - die Schublade ist nicht als massiv zu bezeichnen, aber sie ist allemal solider und weniger klappert überhaupt nicht. Zeitlich liegt er genau zwischen den anderen beiden CD-Playern. 

@PeZett: Ich unterschreibe jedes Wort aus deinem letzten Post. Klar macht nicht die Schublade die Musik. Trotzdem hat man gewisse Erwartungen auch an die mechanische Stabilität seiner Geräte. Ich glaube übrigens, dass Teac auch aufgrund kleiner Stückzahlen hohe Preise aufrufen muss, damit die Marge stimmt. Die Bedeutung, die die Firma mal hatte, hat sie ja schon lange nicht mehr... vielleicht hast du mit dem letzten Aufbäumen recht?  Confused
Liebe Grüße
Thomas
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#15
Da lobe ich mir doch meinen Revox B225. Bei dem fährt gleich das komplette Laufwerk mit der Schublade aus und ein. Somit hat man eine optimale „Stabilität“ im Verbund zwischen Lade und Laufwerk erreicht.

Das war der erste CD-Player von Revox. Das Prinzip wurde aber in den Folgemodellen (B226 ff.) nicht mehr angewandt.

Gruß Micha
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#16
So ist es auch bei meinem Philips cd303 , ist wohl ziemlich das gleiche wie bei Revox. Eigentlich haben alle meine CDU Player eine recht stabile lade, wenn auch meist aus Kunststoff . Mein marantz Internetplayer mit cd , mcr611, aber auch schon nicht mehr. Ganz billig war der auch nicht.
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#17
Mein Philips CD350 hat auch eine stabile Lade.
Nur das Spiel zwischen Zahnstange und Zahnrad war etwas groß. 
Hab dann einen Streifen ABS drunter geklebt.
Funktioniert seit ca. 40Jahren.
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte Big Grin
Keine Hilfe bei fehlender Rückmeldung
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