Tapedeck-Cassetten-Stammtisch
Ich habe diverse Spulenkassetten, noch von damals. Als ernstzunehmendes Tape zum Aufnehmen, habe ich die aber nie gesehen.
Ist mal witzig, ja, aber dann doch eher so la la.
Es gab / gibt so ein / zwei Kandidaten, bei denen das ganz gut klappt und sich auch passabel anhören, das sind dann aber auch keine China Produktionen.

Für mich sind das eher reine deko Objekte, damit es eben etwas schöner aussieht im Schacht, wenn das Deck aus ist...
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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Hi Manuel, vielen Dank. Ein paar Sachen kenne ich gar nicht, muss ich gleich mal gucken...

Ansonsten ist Deine "Sauklaue" wie meine  Big Grin Das mache ich genau wie Du, wenn es schnell gehen muss, hauptsache das original Inlay bleibt unversehrt...


   


...und wenn ich Zeit habe, drucke ich ein 2. Inlay, ganz ohne Tamm, Tamm, einfach mit Excel:


   
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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(26.05.2024, 19:05)Manfred_K. schrieb: Ansonsten ist Deine "Sauklaue" wie meine  Big Grin

Macht nix, dafür hast Du einen guten Musikgeschmack. Und ich auf einmal einen Ohrwurm von "The Night". Big Grin
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Schade, das es keine vernünftigen Spulen-Kassetten gibt. Die Vermutung liegt nahe, das diese Spule für erhöhte Reibung verantwortlich ist.

In einem offenen Laufwerk, wie dem B215 kommen die natürlich gut zur Geltung.


Hier, relativ witzlos. Man sieht fast nix von der Kassette:


   
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Wenn man den "Cassette Stabilizer" rauswirft, sieht man etwas mehr von der Cassette. Die Schaumstoffeinlagen in den Teilen sind bei meinen Geräten so klebrig geworden, daß sie angefangen haben, eingelegte Cassetten zu versauen. Da habe ich die Stabilizer erstmal ausgebaut, um zu versuchen, den Schaumstoff zu erneuern - und nie wieder eingebaut, weil es auch ohne tadellos funktioniert und mehr von der Cassette zu sehen ist.

Viele Grüße,
Martin
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Servus zusammen,

was ein Zufall, erst diese Woche habe ich aus meiner Verwandtschaft ein Cassettenkonvolut bekommen mit größtenteils Agfa und BASF Chromdioxid-Cassetten, daneben aber auch ein paar Exoten.
Und einer davon ist diese Universum Superchrom C60 Spulencassette von Quelle:

       

Ich habe nur ganz kurz eine Testaufnahme darauf gemacht, dabei dürfte es sich demnach um Echtochromband handeln, das aber noch relativ gut performt.
Somit dürfte diese Universum eher zu den besseren Spulencassetten gehören.
Durch die Fenster meiner Technics-Cassettendecks sieht man zum Glück auch noch etwas mehr als bei dem doch recht modernen Sony.
Viele Grüße aus dem schönen Bayern
Alex
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Martin, auch ne gute Idee, zumal man ja jederzeit diesen Stabi wieder einbauen kann.   Smile

Bei mir war der Belag ebenfalls schmierig und zerbröselt. Ich habe mir entsprechende Filzgleiter zusammengeschnibbelt und verklebt...

Bei den neueren Sony-Modellen ist dann endgültig Ende-Gelände mit Kassettengucken. Hier noch ein Bild, vor der Revision, direkt nach dem Kauf.


   

@Alex, die sehen auch noch hübsch aus! Zur Not würde ich da ein neues Band verpflanzen. Aber die Optik ist Superklasse!
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Glückwunsch, diese Universum Suerchrom mit Spulen werden inzwischen unnötig teuer gehandelt, wenn man sie denn mal findet. Auch wenn keine Lieferantennummer auf dem Einleger steht, gehe ich davon aus, daß die bei Magna konfektioniert wurden, und deren Spulencassetten gehörten wirklich zu den guten Vertretern ihrer Art: Gehäuse von AML aus Japan, dazu ein damals ziemlich gutes Echtchrom-Band aus dem Magna/Zonal-Geflecht. Laut Aufdruck in den Magna SC aus der gelichen Zeit wurden für das Band Crolyn-II-Magnetpartikel von Du Pont verwendet.

Es gab auch eine Universum Low Noise mit Spulen in ähnlichem Design. Die wurden allerdings anfangs direkt von AML bezogen und haben wirkich nur ein Basic-Typ-I-Band, laufen aber problemlos. Später kamen die Low Noise dann von einem Biligproduzenten. Die goldenen Superchrm kenne ich bisher nur in dieser Magna/AML-Version.

Viele Grüße,
Martin
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Danke Martin für die wie imemr zahlreichen interessanten Infos zur Cassette! Smile
Was mir aber nicht gefällt, ist dass auf dem ohnehin schon sehr kleinen Einleger auch noch ein ewig großer schwarzer Streifen aufgedruckt ist, somit bekommt man da niemals alle Titel aufgelistet, die auf diese C60 passen...
Viele Grüße aus dem schönen Bayern
Alex
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Wer schön sein will, muß leiden :-) Mach halt ein Mixtape aus Maxi-Singles...

Martin
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(26.05.2024, 21:30)Kirunavaara schrieb: Mach halt ein Mixtape aus Maxi-Singles...

Oder Metal. Da sind ja auf einer Albumseite mitunter auch nur drei Lieder, bei 60 Minuten Spielzeit. Big Grin
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Auf so einer von Magna hatte ich seinerzeit Tubular Bells von Mike Oldfield aufgenommen. Da reicht der Platz auf dem Einleger locker für die Trackliste.

Martin
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@Kirunavaara was hat es mit der polnischen Firma bei der Emtec Cassette aufsich? Waren sie für den Vertrieb in ganz Europa verwantwortlich nachem die Cassetten aus China gekommen sind?
Favoriten: DENON, FUJI, HITACHI, MAXELL, SONY, TDK, THATS !!
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Genau weiß ich es nicht, aber ich denke, das war einfach die Adresse des Importeurs in Polen. Die befindet sich auch schon auf früheren Emtec-Cassetten von vor 2004. Das Ungewöhnliche an diesem Exemplar ist aber, neben den kleinen graphischen Änderungen, daß _nur_ die polnische Adresse angegeben ist.

Viele Grüße,
Martin
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Ich habe die Universum Spulencassette gestern noch mal durchgespult, zwischenzeitlich immer weider gestoppt und in die bisherige Aufnahme reingehört und bin mit der Qualität der Cassette wirklich zufrieden.
Außerdem habe ich noch die (originale?) Hülle mit schwarzer Rückseite gegen eine vollständig transparente ersetzt, sieht besser aus und ich kann ggf. ein auch einen Zettel in normaler J-Card-Größe unterbringen und man sieht die Cassette trotzdem.

Tubular Bells oder Mike Oldfield im Allgemeinen ist eine super Idee, muss ich nur noch auf CD oder Platte bekommen.
Das trifft nämlich a) die Zeit, in welcher diese Cassetten verkauft wurden und b) auch meinen Musikgeschmack (v.a. Classic-Rock)... Danke für die Empfehlung! :-)
Viele Grüße aus dem schönen Bayern
Alex
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Von Martin habe ich diese B&S erhalten - die Cellophanhülle fand ich gestalterisch nicht so sexy, darum habe ich die Kassette dann auch sofort ausgepackt. Wobei die Aufschriften auf dem Cellophan schon sehr bemerkenswert sind, haben wir es hier doch mit einem Band der Güteklasse High-Output Chrom Normal Position Typ II (!)  zu tun... Dieses interessante Produkt wurde für für einen polnischen Vertrieber geliefert:
   

Ausgepackt war mir schnell klar - erstens ist das eine Typ II und zweitens habe ich offenbar einen Vollbruder in meiner Sammlung namens Master, den mir einst Roli (ICM-Tapefan) überlassen hatte - bis auf die Bandwickel exakt dasselbe Teil, auch die Hülle und das Vorspannband sind genau gleich, selbst das extrem kleingedruckte "Recording Time 60 min (2x30Min) unter der grossen "60":
               

Interessant ist ein Blick von oben - Nummer in der gleichen Schriftart.
   

Der Einleger ist bei beiden Kassetten in der typischen Machart der Tapes von SK: Aus einfachem Papier statt Hochglanzpapier, wie mit einem normalen Farbkopierer gemacht und mit diesen doofen, in den Einleger integrierten Aufkleber.

Hier auch noch das direkte SK-Pendant - im Gegensatz zur B&S und zur Master als 90er mit einem ungefärbten Gehäuse:
   


Diese Gehäuse tauchten ja auch bei EMTEC auf. Haben wohl nichts mit Kolormagnetics zu tun (oder etwas doch...?).

LG
Manuel
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Erst vor ein paar Tagen habe ich eine vorbespielte EMI Cassette bekommen (Typ I), welche sich nach ein paar wenigen Abspielvorgängen verabschiedet hat, indem sich das typische Symptom von klebendem Band entwickelt hat, welches zu Leiern und oder Stoppen des Bandtransports führt.
Dieses Problem ist relativ bekannt und es gibt auch Theorien dazu, warum das so ist.

Heute musste ich aber bei einer Agfa Stereochrom (Echtchromband, Typ II, vermutlich 2. Hälfte der 1970er) das genau gleiche Symptom feststellen.
Hattet ihr derartiges bei diesen Agfa auch schon und wenn ja, welche Serien können von diesem Defekt betroffen sein?

Meine sieht wie folgt aus:

           

In Bild 2 und 3 habe ich zwei gleiche Exemplare (einziger Unterschied: die defekte [rechts] ist eine C60, die intakte [links] eine C90) nebeneinander gestellt.

Am Band erkennt man einen deutlichen Unterschied: Das Band der guten Stereochrom sieht von der Oberfläche gleichmäßig aus, während die defekte Stereochrom überall ein felckenartiges Muster aufweist, wobei dann das Chromdioxidband stellenweise heller oder dunkler erscheint.

Dieses Fleckenmuster hat in ähnlicher Form auch meine EMI Typ I Cassette - ich vermute daher, dass es sich um genau das selbe Problem handeln könnte.
Ich habe noch weitere genau dieser Stereochrom-Cassetten mit diesem Muster, ich werde berichten, wenn mir weitere Ausfälle auffallen.
Viele Grüße aus dem schönen Bayern
Alex
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Genau eine Agfa Stereochrom 120 aus der Serie kurz danach hat bei mir mal das Gleiche gemacht. Da klebten die Schichten im Bandwickel derart zusammen, daß sie sich schon nicht mehr umspulen ließ. Ich hielt das bisher für einen Einzelfall und dachte, die Cassette hat mal ganz fiese Umweltbedingungen mitgemacht, obwohl sie ansonsten gut erhalten aussah.

So eine hier war es, nur als C-120:
http://agfabasf.com/images/content/img8310.jpg
http://agfabasf.com/images/content/img8410.jpg

Ansonsten fallen die Chromdioxidbänder von Agfa von Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre eigentlich nur durch die weißen Auskristallisierungen des Bindemittels auf, die sich wie Rauhreif auf dem Bandwickel bilden und dann nach zwei Durchläufen "verschwinden" - die hängen dann stattdessen im Gerät und an allen das Band berührenden Teilen des Cassettengehäuses... aber danach laufen sie wieder einige Jahre anstandslos, zumindest zum Abspielen. Neuaufnahmen dagagen werden mit mehr oder weniger Dropouts verziert.

Viele Grüße,
Martin
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Before I get to this cassette on the web, I'll share some photos here of another collectible I received in a package today.
Since I have a big fetish for metal.
The cassette will be for the June update, but I'll announce that after I finish the one for last month Big Grin


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That is a nice one! A feature I like a lot about some Fisher and Sanyo cassettes are the reversible erase protections.

By the way, I have found that all Fisher cassettes (except for short demo tapes) and many Sanyo cassettes seem to be made by Denon, or was it the other way round, Denon/Columbia cassettes were made by Sanyo? There are just to many similarities: Leader tapes, magnetic tapes, inside construction of the shells, and even some details in the storage cases are identical. Both Denon and Sanyo have a type III which doesn't use any CrO2. But they have deliberately worked with the outer surface of the cassettes as well as the cases so it wouldn't be too obvious.

Regards
Martin
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I'm pretty sure they're Denon, that's what I write on the site.

Those record protectors are a good invention, but they don't fit so well with metal or Type II, and they didn't use it with Type I, kind of reverse logic Smile

And of course the older date of manufacture rules out Type IV detection, although it seems to me through the foil that there could be a 1983 year of manufacture.
The serial number marking is almost identical to Denon, I think Denon made the whole cassettes to Sanyo's design or requirements.
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Zitat:and many Sanyo cassettes seem to be made by Denon, or was it the other way round, Denon/Columbia cassettes were made by Sanyo?
 I never came across any information about Sanyo as a maker of magnetic tape, but Nippon Columbia had an own dvision for magnetic tapes since the 1950s.
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Ok, then we can regard Fisher and many Japanese Sanyo as being made by Denon/Columbia.

Martin
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I love Fisher/Sanyo, they Are very underrated and made a lot of interesting Consumer HiFi, also the Cassettes were quite good and Look very Nice!
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