Tapedeck-Cassetten-Stammtisch
Hm, und was wäre dann in der hier drin? Echtchrom? Hybrid? FeCo?

   

LG
Manuel
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So eine habe ich leider nicht. Hätte ich gern.

@Martin

Das wäre mal gut zu wissen ob da ganz sicher FeCo drin ist. Ich meine mal was von dem Ominösen Band mit 15% CrO2 Anteil gelesen zu haben - daher die Frage. Riehct man denn bei diesen Hybridbändern den Wachsgeruch?
Gruß
Lorenz
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Gesichert ist nur die Existenz des "CroCo"-Bandes namens Chrome Plus oder CP II Extra, dessen magnetisch aktiver Anteil der Beschichtung aus 85 % Chromdioxid und 15 % Kobalt oder kobaltdotiertem Eisenoxid besteht. Das wurde ab 1992/93 als Duplizierband angeboten und bei den Consumer-Cassetten von ca. 1993-95 in die Chrome Extra II eingespult. Auch bei den Disney-, St. Pauli- und ähnlichen Werbecassetten, auf denen Chrome II Plus steht, ist dieses Band enthalten.

Eine Vermutung von uns hier, die noch niemand gesichert bestätigt hat, nur "Wilhelm" schrieb einige Male davon, ist die Zweischicht-Version dieses Bandes, bei der die untere Schicht etwas dünner aber sonst identisch zu Chrome Plus ist, und die obere Schicht aus Chromdioxid. Die steckt mutmaßlich in der Chrome Maxima II von um 1994-95 herum.

Ein Band, bei dem das Mischungsverhältnis umgekehrt wurde, also 85 % FeCo und 15 % CrO2, ist mir noch nicht bekannt. Aber ausschließen würde ich es auch nicht.

Meine reCorD II aus der gleichen Serie wie von Manuel habe ich mal hervorgeholt. Eine ist von Mai 1995, die andere von November 1995. Das Band darin sieht noch genauso aus wie in den Chrome Extra II aus der Zeit, wobei die Oberfläche der älteren spiegelglatt ist, die der jüngeren etwas unebener. Bei beiden ist kein typischer Wachskreiden-Geruch vorhanden, die Wickelkerne sind strahlend weiß, und auch auf den Einlegern ist nichts verfärbt. Ich denke, das ist Einschicht-Chrome Plus.

Viele Grüße,
Martin
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Dann habe ich ja bei CS II nichts zu befürchten.
Gruß
Lorenz
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Mal so de dumme Frage, ich habe bei keiner der BASF Chromes weißes Pulver. Die drei OVP die ich habe, da sieht es auch nicht so aus. Ich hatte jetzt ne 86er CR S aufgenommen die ich vor ein paar Jahren in die ICM Version der Gäuse einer CX Kassette gepflanzt hatte. Die weißen Bandspulen sind gaaaaaanz leicht vergilbt, wie es auch durch normale Lichteinwirkung sein könnte. Kann es sein das ich bei diesem Band da nicht mehr wirklich was zu befürchten habe und das das mit dem weißen Pulver nur bei feucht gelagerten oder NOS Ware ein Problem ist?
Gruß
Lorenz
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Ich denke, solange Du die Cassetten nicht zu warm oder zu feucht lagerst, hast Du nicht viel zu befürchten, abgesehen von Empfindlichkeits- und Pegelverlust. Und etwas gelblich gewordene Wickelkerne habe ich auch schon bei LH-E I und dergleichen gesehen, in denen garantiert kein Chromdioxid enthalten ist. Das Bindemittel in den Cr-Bändern wird den Alterungsprozeß verstärken, insbesondere bei schlechten Lagerungsbedingungen, aber die Klebstoffe und Weichmacher in den Etiketten können das scheinbar auch ganz gut.

Andersrum gesagt: Ich habe hier auch welche der ersten BASF Chromdioxid von 1971, die sich nach inzwischen 50 (!) Jahren noch anstandslos abspielen und sogar neu bespielen lassen, halt mit etwas geringerem Pegel, und in denen nichts vergilbt ist. Die wurden wahrscheinlich zeitlebens trocken bei Raumtemperatur gelagert. Deshalb denke ich, daß bei derartiger Lagerung auch mit den neueren Chrombändern nicht mehr viel Ungemach passieren wird.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann leg ein paar Silicagel-Tütchen mit in die Cassettenkisten und tausche sie ab und zu aus.

Viele Grüße,
Martin
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Ok, dann scheint es ja nicht so kritisch zu sein. Aber ja, ich achte schon darauf, das die Teile halbwegs gleichmäßig gelagert werden. Natürlich gibts aber Temperaturschwankungen, wenn ich nachts das Fenster zum Schlafen auf mache. Aber bisher hat das noch nicht geschadet. Ich habe auch den Eindruck das eher Feuchtigkeit das primäre Problem ist, und die Temperatur, nur unterhalb von 10 Grad und überhalb von 25 bis 30 Grad. Deswegen würde ich die "guten" Kassetten auch ehrlichgesagt nicht unterwegs, vor allem nicht im Auto mitnehmen.

Das mit den Tütchen..... meine Kassettenkisten sind alle aus Holz und haben rechts und links unterm Deckel ein Loch zum reingreifen. Aber da könne die Kassetten atmen
Gruß
Lorenz
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(08.04.2021, 20:32)kesselsweier schrieb: Audio: 06/1986, 06/1987, 10/1988 (CrO2), 11/1988 (Metal), 10/1989.
STEREO: 09/1980 (Metal), xx/1982 (Sammelheft "Cassetten und Cassettendeck-Handbuch): 52 Cassetten (das müsste dann ja aus einem 81er oder 82er Heft sein).
Stereoplay: 03/1989, 11/1990, 05/1993, 04/1995.
(07.04.2021, 13:01)ikrone schrieb: Audio 10/1993
HiFiVision 07/1994
Stereoplay 05/1993
Stereo 08/1992, Stereo 08/1986
FonoForum 01/1982

So die Tests sind alle gescannt und als PDF an WernerO  weitergeleitet worden, ein Teil ist dort schon abrufbar... Das STEREO Cassetten Sonderheft etwa 160 Seiten habe ich nicht gescannt, wer schon mal solche gebundenen Heftseiten mit einem eifachen Homegerät gescannt hat weiß warum... für jede einzelne Seite muss das Heft vorsichtig auseinander gezogen werden und dann justiert und fixiert werden, das Heft will mämlich nie so liegen bleiben wie es soll. Zudem musste ich mein Kombigerät aus dem Schrank holen und auf dem Boden stellen.... nur mit einem Bücherstapel davor lässt sich die Hälfte des Hefts, die gerade nicht gescannt wird vernünftig ablegen.... dann Bilder beschneiden und Größe ändern und als PDF zusammenfügen. Das war jetzt für die über 100 Seiten schon ne Menge Aufwand.... Für das Sonderheft hätte ich alleine 8 Stunden gebraucht... ich habe die interessantesten Seiten abfotografiert, wenn ich Zeit habe werde ich die Bilder zuschneiden und als PDF nachreichen.

Danke nochmal an Frank und Ingo... die Hefte sind schon wieder auf der Rückreise...


So... und wer hat noch fehlende Tests?  Wie z.B. 

Audio 1982/85/90/91/92
STEREO  1981-85, 1989, 1990 und 1991
Stereoplay 1981 bis 84, 1986 bis 88, 91, 92, 94
Hifi Vision alle ausser 1986 und 1994

Oli
EDIT: Habe gerade gesehen Werrner hat jetzt alles hochgeladen.
Hier nochmal der Link zu den gesammelten Tests: https://audiochrome.blogspot.com/2020/02...views.html
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Hattest du einen CCD oder einen CIS Scanner? Bei CCD bleibt es auch scharf wenn es etwas über dem Glas ist, so bies 2-3cm. CCD leuchtet hell.
Gruß
Lorenz
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Super, Oli. Vielen Dank für die viele Arbeit.

Ist schön, wenn man zusammen was macht.

STEREO Cassetten Sonderheft kenne ich gar nicht.

Grüße
Ingo
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So siehts aus...

   
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Vielen Dank, Oli.

Was es alles Schönes gab.  Smile

Grüße
Ingo
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2245 schrieb:
Zitat:Danke nochmal an Frank und Ingo... die Hefte sind schon wieder auf der Rückreise...

Arrivé...wir haben zu danken, Oli! Blush Cool

Das o.a. Sonderheft ist, genau, nicht soo dolle gebunden und man hat beim "weit aufblättern" Angst vorm zerfleddern.
Die Inhalte sind recht interessant, vom erwähnten Cassettentest in Manier des 1980ers, div. Grundlagen und viele getestete Recorder aus 1980-1982 incl. des 1000ZXL-Monsters.

Definitiv fehlen die Hefte Audio 10/1990, Stereoplay 06/1982, 09/1998.

Schöne Grüße und ein langes Lesewochenende allerseits Wink
Frank
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Hallo Zusammen,

auch wenn es nichts mit den TDK B von Lorenz zu tun hat, wollte ich noch mal auf das Thema TDK und Thailand zurück kommen. Das TDK dort hat produzieren lassen habe ich ja in letzter Zeit hier gelernt. Das es allerdings schon mindestens mit dem 88er Line-Up - auch für den deutschen Markt - geschah, hat mich dann doch etwas gewundert. Ich kannte da bisher nur die "Made in W.Germany" für den deutschen Markt.

   

   

   

   

Ich gehe auch nicht wirklich davon aus das es eine Fälschung ist. Die ausgepackte Kassette ist einwandfrei und nicht von einer "Made in W.Germany" zu unterscheiden. Weder im Aussehen noch in der Aufnahmequalität. Der aufgestempelte Code auf der Kassette aus Thailand ist IFJA102.

Zwei interessante Sachen gibt es dann doch noch: Die Adresse für TDK UK ist auf der deutschen Kassette eine andere als auf der Kassette aus Thailand. Anscheinend hat die gewechselt in dem Zeitraum (?) und das wurde auf der Folie berücksichtigt. Und das zweite interessante Detail ist das die Folie für die Kassette aus Thailand anscheined in Japan produziert wurde.

   

Ich vermute mal dass das auch mit den anderen Einzelteilen geschah und die Kassette "nur" in Thailand zusammen gebaut wurde? Oder hatte TDK dort wirklich ein komplett eigenes Werk? Kann da jemand etwas dazu sagen?

Viele Grüsse

Volker
Womit ich derzeit Musik höre: Kenwood KA-801 | KT-815 | KX-1060 | KD-4100R | Lautsprecher NUMAN Retrospective 1977
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Volker, vielen Dank für die vielen interessanten Details.
Das gab es bestimmt früher öfter als wir auf dem Schirm haben.

Zumindest ich hab früher die Cassetten ausgepackt und ab ins Deck - Aufnehmen!
Wo dann die Folie gedruckt wurde, hab ich gar nicht bemerkt.
Heute ist das Auspacken einer NOS schon was Besonderes.

Grüße
Ingo
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Zitat:Oder hatte TDK dort wirklich ein komplett eigenes Werk? Kann da jemand etwas dazu sagen?
Ja, TDK hat dort ein komplettes Werk aufgebaut, das Rojana Plant wurde 1991 eröffnet. Deine Cassette ist also eins der ersten Modelle von dort.

Folgende Produktionsstätten habe ich bisher herausgefunden:

Chikumagawa Plant Nagano 1966-2004? Stammwerk für die Cassettenproduktion
Irvine California USA 1973-2001
Rammelsbach W. Germany 1986-2002
Bascharage Luxemburgh 1991-2006
Rojana Plant Thailand 1991-2011

Bandherstellung gab es neben Japan in den Werken Thailand und Luxemburg
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Hallo Zusammen,

ja, Ingo, das mit dem aufmachen und ab ins Deck stimmt. Waren halt Alltagsgegenstände und man hat - logischerweise - überhaupt nicht daran gedacht das es irgendwann keine neuen Kassetten mehr geben wir. Zumindest nicht Ende der 80er/ Anfang der 90er Jahre.

@Oli - danke für die Info. Welche mich allerdings schon wieder zum Grübeln bringt Smile . Wenn das Werk 1991 eröffnet wurde - warum wurden dann dort Kassetten des 88-89er Line-up´s produziert? Ich weiß das die Angaben der verschiedene Seiten im Web nicht hundertprozentig gesichert sind. Aber auf allen diesen Seiten wird ab 1990 dieses Modell ausgewiesen:

http://agfabasf.com/catalog/tdk/tdk-1990-92-eur/

Das passt auch etwas zu meinen Erinnerungen. Auch wenn ich mich auf die nicht hundertprozentig verlassen möchte Big Grin . Als "Ost-Kind" habe ich dann ab 1990 viele TDK D gekauft und die meisten waren dann die mit dem "schrägen" Design. Die anderen waren nur noch selten im Laden.

Hast du da eine Idee? Ich meine ist schon interessant das Ganze.

Viele Grüsse

Volker
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Es haben wohl nicht immer alle Werke gleichzeitig auf das neue Modell umgestellt. Der Code IFJA102 deiner Cassette sagt auch 1991.

Die Cassette oben im Link kam meine ich erst 1991 (die Daten auf den Seiten sind oft falsch) 1990 kam erst nochmal das alte Gehäuse mit den Karos am Rand und den 88er Speichenwickeln aber schon mit dem neuen kursiv Aufdruck. Ab 1991 dann das glatte Gehäuse mit den neuen Wickeln im gleichen Kursivdesign.

Eine weitere Besonderheit... In den USA und Japan wurde auch ab etwa 1990 schon auf die 5. Schraube verzichtet so gibt es die 1988 gestartete Serie sowohl mit 4, wie auch mit 5 Schrauben.
Die 1990er Modelle aus Deutschland, welche ich hier habe haben alle noch 5 Schrauben.
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Ah, du meinst erst diese Version ab 1990 (Bild ist von eBay geliehen, da ich diese Version nicht besitze):

   

Und dann ab 1991 diese Version:

   

Macht an sich ja wahrscheinlich Sinn. Man hat ein neues, "moderneres" Design aber entweder noch genug "alte Gehäuse" die man verwenden möchte oder aber man möchte die Formen für die Pressen nicht gleich ändern. Wie auch immer. Und wenn die alten Gehäuse alle sind oder man neue Formen für die Pressen erstellen möchte, dann gibt es auch neue Gehäuse.

Bleibt trotzdem der für mich - sagen wir mal - ungewöhnliche Fakt, das man im 1991 neu errichteten Werk in Thailand mit dem alten Gehäuse (okay, das ist noch nachvollziehbar) und dem alten Design - welches ja zumindest an einigen, anderen Standorten seit 1 Jahr schon nicht mehr benutzt wurde - zu produzieren beginnt. Es ist ja dort keine Umstellung der Produktion.

Und ich hatte gedacht das man bei TDK anders ist als bei BASF Big Grin .

Viele Grüsse

Volker
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Wer weiß schon wann im neu errichteten Werk überhaupt alles selbst hergestellt wurde. Da die Folie ja auch aus Japan stammt, ist es durchaus denkbar, dass vielleicht erstmal eine Konfektionierung aus einen Japan Werk dort installiert wurde, die auch mit Japan Teilen gefüttert wurde bis der Rest fertig war.
Das musste damals alles schnell gehen, sonst wäre TDK in die roten Zahlen gerutscht. Der Preiskampf hatte die Bänder trotz steigender Kosten immer billiger werden lassen.
Die SA für 3 Mark, die MA schon für unter 5 Mark, solche Cassetten hatten 8 Jahre früher noch knapp das doppelte gekostet.   Dazu war absehbar, dass die Nachfrage nachlässt und on top hatte der YEN in den 90ern einen Höhenflug, deshalb war das Cost Cutting und Verlägerung der Produktion von Japan nach "woanders"  schnell nötig.

Auch der Code IF stammt glaube ich noch aus Japan. ich meine zumindest den hätte ich schonmal auf "frühe 80er" Jahre TDKs gesehen. Von den 90er Jahre Thailand TDK sind nicht allzu viele hier gelandet... bei den späteren Modellen ab Ende der 90er bis zum Schluss in 2011 hatten bisher alle TDK, die ich gesehen habe und aus Thailand stammen Codes mit AV oder ZV beginnend.

Ich habe gerade in meinen Beständen auch noch zwei dieser 88er Modelle  gefunden, die erst in 1991 hergestellt worden sind.
Eine D90 aus Japan und eine D60 aus USA.  Alle anderen so etwa 30 Stück sind alle aus 88,89 und 90.

Hier nochmal die beiden Versionen der 1988er D mit 5 und mit vier Schrauben, beide Cassetten stammen aus dem kalifornischen Werk in Irvine von 1990 Code links AKAD006C, Code rechts AKEH031C.  Das Gehäuse hat in beiden Fällen die Bezeichnung: TDK RCII Mechanism J410-CD. Es sind aber nicht nur die 5. Schraube und die schwarzen Rollen die weggefallen sind. (Edit: die schwarzen sind die neuen Rollen)
Bei genauerer Betrachtung ist das ganze Gehäuse unterschiedlich, da wurde auch Material gespart... die linke wiegt 38g, die rechte 36g.  (Die Schraube wiegt nichteinmal 0,2g)

   
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Hallo Oli,

ja, klar, wenn das so schnell gehen musste, kann es durchaus sein das erst mal nur vorhandene Teile zusammen gebaut wurden. Das hatte ich ja in meinem ursprünglichen Post auch vermutet. Aber wie du schon sagst, wer weiß das schon Smile .

Danke für das Bild mit der Gegenüberstellung. Sehr interessant, vor allem auch wegen der unterschiedlichen Gehäusedetails. Das lustige ist, das mein Thailand Modell (hier links im Bild) da irgendwas dazwischen ist. An sich hat sie das originale Gehäuse, 5 Schrauben aber dafür aber schwarze Umlenkrollen. Ich denke das linke Modell auf deinem Bild entspricht noch komplett dem originalen Modell (hier auf meinem Bild rechts, halt noch mit dem originalen Design):

   

Wenn ich es richtig sehe (?), tauchte dieses Gehäuse das erste mal bei dieser japanischen DS auf (wenn wohl auch mit silbernen Schrauben):

http://agfabasf.com/catalog/tdk/tdk-1984-/

Beide Gehäuse auf meinem Bild haben auch die gleiche Gleitfolie mit den abgerundeten Vertiefungen.

   

Was mich mal interessieren würde - bei deinem "Spar - Modell" ist ja der mittlere Teil mit den kleinen Rechtecken auch an sich komplett rechteckig. Ob man da die Gleitfolien angepasst hat? Oder hat man einfach trotzdem die abgerundete genommen? Macht doch immer wieder Spaß so ein wenig Sherlock Holmes zu spielen Big Grin .

Da ich zur Zeit ein paar Kassetten mit aktueller Musik für meine Frau zusammen stelle habe ich gleich mal noch den nächsten Nachfolger aufgemacht:

   

   

   

Hier ist ja auch die Kassettenhülle jetzt aus "Rauchglas", Gehäuse geändert und auch nur noch 4 Schrauben. Allerdings weiße Umlenkrollen. Leider steht nirgendwo mehr der Produktionsstandort drauf. Der Code auf der Kassette ist AHEA427 - eventuell LUX oder DE? Produktionsjahr war 1994, soviel habe ich jetzt schon gelernt. Die Folie zumindest kam aus Japan:

   

Interessanter Punkt ist auch das mir nach den öffnen ein - für TDK Kassetten eher untypischer Geruch - entgegenströmte. Fast so ein wenig wie von Alpina Wandfarbe. Der kommt aber letztendlich nicht von der Kassette und auch nicht von dem Einleger sondern von den beigelegten Aufklebern. Entweder die Druckerfarbe oder der verwendete Klebstoff. In der Zwischenzeit hat er sich mehr oder weniger verflüchtigt. Vom Band her ist sie zumindest genauso gut wie die vorherigen Modelle.

Viele Grüsse

Volker
Womit ich derzeit Musik höre: Kenwood KA-801 | KT-815 | KX-1060 | KD-4100R | Lautsprecher NUMAN Retrospective 1977
Aktuell eingemottet: SONY TA-FE510R | ST-SE500 | TC-KE300 | CDP-XE220 | MDS-JE330
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Hier als Beilage die scans der Stereoplay 9/1998, es ist lediglich ein Test -Update der BASF TPII....


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Hallo "Doorz",

danke.
Und herzlich willkommen.

Schöne Grüße
Frank
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In meinem jüngsten Fang war noch das hier dabei - kann man sowas noch brauchen oder gleich ab damit in den Sondermüll? Ist leider nur japanisch beschriftet (auch die Anweisung auf dem Einleger)...

   
   

LG
Manuel
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ich würde mal davon ausgehen, dass die wie TDK HD-01 funktionieren. Somit kannst Du mit einem Versuch sicher nicht viel falsch machen.
Batterie rein, in Cassetti stecken, auf Play drücken und schauen, ob irgendwo eine LED angeht. Die geht dann nach wenigen Sekunfen wieder aus und das war es.
Du solltest natürlich keine Verstärkung dabei anhaben, sonst fetzt es dir möglicherweise die Boxen oder so...
Tut sich nichts, ist entweder die LED defekt oder das ganze Teil...was ich eher nicht vermute...
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(23.05.2021, 19:43)Marsilio schrieb: In meinem jüngsten Fang war noch das hier dabei - kann man sowas noch brauchen oder gleich ab damit in den Sondermüll? Ist leider nur japanisch beschriftet (auch die Anweisung auf dem Einleger)...
LG
Manuel

Hoi Manuel
Oh, ein Tonkopf-Entmagnetisierer. Gutes Gerät. Aber tunlichst nicht bei Amorphous-Tonköpfen anwenden (z. B. bei Technics RS-AZ6), die gehen dadurch kaputt. Die von alrac erwähnete LED ist rot und in der Mitte von der "Bandskala".
Die Einschaltdauer sollte so 1-3 s sein, die LED wird wahrscheinlich leuchten, so lange wie man Play am Deck aktiviert hat.
Braucht man selten, aber wenn man seine Kassettendecks regelmässig benutzt, ist so ein Gerät sicher nützlich.
Viele Grüsse, Sebastian
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(24.05.2021, 21:02)ser schrieb: ...Die Einschaltdauer sollte so 1-3 s sein, die LED wird wahrscheinlich leuchten, so lange wie man Play am Deck aktiviert hat...

also bei der TDK geht es alleine wieder aus... Huh
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Ok, ich habe ein Revox B15 (meines Wissens Canon-Tonköpfe) und ein NAD 613 (keine Ahnung was das für Köpfe hat). Meine Decks sind sehr häufig in Betrieb, das B215 fast täglich wenn es nicht gerade wieder einen Defekt hat (aktuell gibt es ein Problem mit dem Löschkopf, der neuerdings nicht mehr richtig löscht).

So ein Tonkopf-Entmagnetisierer ist also was durchaus brauchbares. Ok. Wieder was gelernt.   Smile

LG
Manuel
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Zitat:Aber tunlichst nicht bei Amorphous-Tonköpfen anwenden...

Den üblichen Köpfen mit amorphen Kernmaterial macht das Entmagnetisieren nichts aus... nur die speziellen Amorphous Z Dünnfilmköpfe, die es bei einigen wenigen späten Technicsmodellen gab, dürfen nicht entmagnetisiert werden.
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Das dürften dann nur RS-AZ 6 und RS-AZ 7 sein. Sonst kenne ich keine Technics-Decks mit diesen Köpfen.

Grüße
Ingo
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Und natürlich alle DCC Decks.
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Wieder etwas zu sehen, unter anderem eine KSR-Cassette (mit bedrucktem Vorspannband, uuuuuh, bedruckt - sagte i scho, dass es, ahem, bedruckt ist?) Im Ernst: Erinnert irgendwie an TDK, Denon oder Saehan von der Schale her, wahrscheinlich ist des scho herausgefunden worden, aber i hab's ned gefunden.


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Ist eine GoldStar:
http://www.tapedeck.org/400/goldstar_hd90.jpg

Viele Grüße,
Martin
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Danke. So, dann umfasst der Fundus a wenigstens eine Goldstar-Cassette (obwohl i damals mehr als ein Jahrzehnt rege die Regale der Kaufhäuser und Elektro-Geschäfte durchgestöbert hab, ward nie eine Goldstar entdeckt (oder Verdrängung?) - der Name war nur von drittklassigen Videorecordern (und Fernsehern?) geläufig). Hier ist ein Photo mit erzenem Hintergrund (an der maxell wurde ned herumgeschraubt, die hat wirklich graue Spulen und weiße Spulenkerne) :


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GoldStar heißt heute LG Electronics.
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Ja, am Ende der Cassetten-Ära gab es auch noch welche mit LG-Gesicht als Logo.

Die GoldStar-Casssetten waren iin Deutschland wirklich kaum im Laden zu bekommen. Weder die großen Elektronik-Ketten noch die Kaufhäuser hatten sie regelmäßig in den Regalen. Ich kann mich nur an eine HD erinnern, die ich in einer Art alternativem Media-Markt namens Haitek-Markt gefunden habe, sowie eine CRX in einem klassischen Radio/TV-Laden in der Karlsruher Innenstadt.

Dieses Schicksal teilte GoldStar mit den anderen koreanischen Cassettenproduzenten SKM und Saehan. Die kamen vor allem als OEM ins Land. In anderen Ländern waren sie reichlicher vertreten, zum Beispiel sind SKC in Schweden recht häufig anzutreffen.

Viele Grüße,
Martin
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Auch in der Schweiz wurden SKC relativ häufig verkauft. So ab vielleicht Mitte der 90er-Jahre hat Interdiscount, so eine Art Schweizer Media-Markt-Vorläufer (die Kette gibt es immer noch) SKC-Kassetten ins Angebot aufgenommen, die da als das Billigangebot fungierten. Anders als so viele No-Name-Kassetten versprachen die SKC aber trotzdem ein Markenprodukt zu sein. 

Zu Goldstar: In Spanien wurden diese unter der Marke Mx Onda verkauft - sogar als Typ IV. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine gelabelte Goldstar MTX. Diese wiederum war ein ziemlicher Preisbrecher; optisch und haptisch nicht ganz so edel wie die meisten Mitbewerber, aber mit erstaunlich gutem Typ IV-Band. Weiss zufällig jemand, ob das eine Eigenproduktion oder zugekauftes Band war?

Hier die spanische Mx Onda MTX:

   

Die Aufkleber, die ich nicht auf der Kassette abgebracht habe, sind wirklich so gelb  Cool

LG
Manuel
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MX Onda,

hab ich noch nie von gehört.
Sehen doch gar nicht schlecht aus.
Und das gelb ist außergewöhnlich, hoher Wiedererkennungswert.

Grüße
Ingo
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MxOnda scheint eine spanische Kaufhausmarke zu sein. Unter dem Namen habe ich auch schon eine Saehan-Cassette gefunden, das war allerdings eine Typ I oder II.

Ob GoldStar das Metallband selbst produziert oder zugekauft hat, ist schwer herauszufinden. Zuzutrauen wäre es den Koreanern durchaus. Auch SKC/Smat hatten ja eigene Typ IV im Programm. Und als die MTX mal im Stereo-Test dabei war, wurden keine direkten Parallelen zu einem anderen Hersteller gezogen.

Interdiscount gab es in D auch. Das war in der Tat immer wieder eine Quelle für etwas außergewöhnliche Cassetten. SKC hatten die bei uns zweitweise auch, allerdings unter der Eigenmarke Intersound, die passenden Videocassetten hießen Intervision. Die Kette war ein Ableger von Photo-Porst und meist im Eingangsbereich von großen Verbrauchermärkten zu finden, wo gerne ein paar kleine Shops außerhalb des eigentlichen großen Ladens angesiedelt waren. Deshalb mochte ich damals diese Märkte ziemlich gerne: Es gab immer zwei Orte zum Cassetten gucken (und manchmal kaufen), einmal vorne im Intershopdiscount, einmal hinten im Plaza, Esbella, Massa, Basar und wie sie alle hießen, bevor es nur noch Real gab.

Viele Grüße,
Martin
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Ich würde echt mal gern so eine Metal Kassette ausprobieren  Big Grin
Hab bisher nur mit Ferro bzw. Chrome gearbeitet.
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(28.06.2021, 07:44)Chrissi1987 schrieb: Ich würde echt mal gern so eine Metal Kassette ausprobieren  Big Grin
Hab bisher nur mit Ferro bzw. Chrome gearbeitet.

Ja, dann hol' Dir doch mal eine Gebrauchte für einen ersten Versuch. Kostet halt etwas mehr als Typ I und Typ II. Sony Metal-XR und TDK MA gibt es aber für einstellige Beträge. 

Für den Fall dass Du kein Ebay & Co magst: Dieser professionelle Verkäufer, der unter den Dual-Plattenspieler-Fans einen guten Ruf hat, führt für 6.90 gebrauchte 90er Fuji-FR Metal im Angebot (auf "Kompaktkassetten" gehen):
plattenspieler-nadeln.de

LG
Manuel
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@Chrissi1987, probieren würde ich das auf jeden Fall.
Ich habe neulich das vorletzte Maffay-Album "Wenn das so ist" als LP mit 45 UPM-Schnitt aufgenommen.
Erst auf eine TDK AR-X 60. Das ist ja schon eine recht gute Cassette. Die Aufnahme ist super, es fehlt an nichts.
Danach habe ich das Gleiche nochmal auf eine TDK MA 60 aufgenommen.
Obwohl ich mit der AR-X-Aufnahme total zufrieden bin, ist die Musik bei MA-Aufnahme nochmal offener und hat noch ein paar kleine Details mehr zu bieten.
Das sind alles keine Welten, aber hörbar.
Aufnahme-Deck war ein Technics RS-AZ 7 mit Einmessung.

Grüße
Ingo
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Ich biete derzeit auf eine Sony Metal XR, bin da echt mal gespannt.
Allerdings muss das Tapedeck Metal Bänder können oder?
Muss ma schaun, ob meins es kann.
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Ja, muss es.
Bin nicht ganz sicher, meine aber, manche Köpfe vertragen sich nicht mit Metal-Bändern.
Wenn Dein Deck aber eine Metal-Einstellung hat, kann es das auch vertragen.

Grüße
Ingo
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Für diese Woche gibt es wieder etwas zu sehen, "hinter-" wie "vordergründig". (Die Geräte funktionieren noch... anders als die zeitgeistige Lucky-Goldstar-"Elektronik" (warum gibt's ned "Fridays for jahrzehntelang funktionierende Technik"?)...)


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Ich mal wieder mit meinen Migros-Kassetten  Big Grin

Was ich schon länger im Verdacht hatte, bestätigt sich - die letzte Charge vor dem Wechsel zu EMTEC gab es zumindest in der einfachen MF 1 und der Superchrom MHQ II-S trotz praktisch gleicher Verpackung von zwei komplett unterschiedlichen Quellen. Ob dem auch bei der besseren Typ I (MHQ I-S) und der einfacheren Chrome (MC II) der Fall ist, muss ich noch herausfinden.

Dass es die MHQ II-S nebst der Dessauer KolorMagnetics (mit mutmasslichem BASF-Band) auch als chinesische Forward-Kassette mit australischem Greencorp-Band gab, habe ich hier im Thread letztes Jahr mal dokumentiert.

Nun habe ich zwei OVP-MF 1 aus der gleichen Charge gekauft - und da ist mir auf der OVP ein kleines Detail aufgefallen: Die eine Cassette ist laut OVP-Aufschrift "Made in Germany", die andere "Made in in P.R.C." bei ansonsten komplett unverändertem Verpackungsdesign. In der Germany-MF1 ist die erwartete KolorMagnetics-Kassette, wie man sie auch von SK, Lazer, PDM, Phiips und anderen Marken kennt. Bei der chinesischen MF 1 kam dann diese Kassette zum Vorschein:

   

Auf dem Bild ist gut zu sehen, dass die OVP-Kassette die Germany-Variante ist (die ich nun nicht im Bild zeige - sie sehen ja immer gleich aus). Die chinesische Kassette hingegen könnte von Forward sein, muss aber nicht - denn die MHQ II-S, bei der wir mit grosser Sicherheit von Forward ausgehen, sieht zwar ähnlich aber eben doch nicht ganz gleich aus - hier im Direktvergleich (leider etwas ungeschickt angeordnet - beide Kassetten sind verschraubt mit der exakt gleichen Schraubenart):

   

Ich würde tendenziell mal davon ausgehen, dass es sich trotz den Abweichungen im Detail bei der MF 1 schon auch um eine Forward handelt. Oder ist da jemand anderer Meinung?

LG
Manuel
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Die würde auch ich beide Forward zuordnen. Die Gehäuse sind nur zwei unterschiedliche Varianten, die erstmals als OEM für Philips aufgetaucht sind. Dort wurden ja die Typ-II-Modelle CD Extra und CD Master anfangs großflächig bedruckt, während die Typ-I-Modelle FX Ferro, CD One und CD Plus nur eine normale Bedruckung hatten, dafür aber eine Vertiefung für die Etiketten.

Daß diese Gehäusedesigns extra für Philips aufgelegt wurden, sieht man an den typischen unteren Seitenmarkierungen in Kursivschrift, die es vorher schon im gleichen Stil bei den von ICM für Philips und PDM hergestellten Gehäusen gab (die mit Platz für ein Hochkant-Etikett auf der rechten Seite).

Entweder hat Forward das Gehäuselayout einfach auch für andere OEM-Kunden genutzt, oder aber die MElectronic kamen doch noch über Philips oder PDM zu Migros. Zumindest Philips hatte ja zu der Zeit auch parallel Dessauer und Forward-Cassetten im Angebot. Ich vermute, daß die Beschaffung tatsächlich über Philips/PDM lief. Das erklärt dann auch die vereinzelten SKC-Cassetten unter MElectronic-Flagge.

Viele Grüße,
Martin
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Genau diese Vermutung habe ich seit einiger Zeit auch - da gibt es einfach zu viele Parallelen. Und dass die Migros selber die Kassetten bei verschiedenen Anbietern bestellte kann ich mir einfach nicht vorstellen; Migros ist ein Multidetaillist, der von der Klobürste bis zur Hawai-Reise alles im Angebot hat (ausser Alkoholika und Tabak), wenngleich auch mit Hifi-Bereich (und der läuft ja unter der Marke M-Electronic).

Mit Manor bezog damals auch eine Schweizer Warenhauskette ihre Leerkassetten von Philips. Und da ist es gesichert, weil das auf den Einlegern steht. Allerdings waren das ältere Modelle als bei Migros.

Nicht ganz klar ist mir hingegen, ab wann das bei Migros über Philips lief. Ich vermute, dass das zunächst direkt mit einem italienischen Anbieter abgewickelt wurde - im Vordergrund steht da Magnex. Danach, ab etwa 1983-85, könnte das über PDM gelaufen sein, ab jenem Zeitpunkt, bei dem bei M-Electronic die italienischen Klarsichtgehäuse auftauchen, die man in Deutschland v.a. von SK kennt, die es aber auch bei PDM und Philips ab und zu gab.

Viele M-Electronic-Kassettenmodelle decken sich mit den PDM's und ab der zweiten Hälfte der 80er-Jahre dann auch mit Philips. In der ersten Hälfte der 90er-Jahre verschwanden dann die letzten Dessauer-PDMs irgendwann aus den Regalen, die Marke Philips bestand ja weiter.


Eine andere These könnte jene sein, dass die Migros ihre Kassetten wie beschrieben zunächst von einem italienischen Anbieter bezog, dann aber in den 80er-Jahren ihre Kassetten direkt bei ICM bezog - und sich bei denen für das Design mit Klarsichtgehäusen und den Drop-Wickeln entschied. Ich würde nämlich nicht ausschliessen, dass ICM für diverse Abnehmer Komplettlösungen anbot (M-Electronic, Preiffer, Watson, später auch Scotch, JVC  u.a.m.). Und vielleicht liefen sogar die letzten italienischen Varianten und später folgenden SKC-Lösungen für M-Electronic ebenfalls über ICM, weil lCM mangels Kapazitäten und aufgrund der grossen Nachfrage bei Sublieferanten einkaufen mussten.

Ist halt alles irgendwie nicht mehr verifizierbar...

LG
Manuel
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(17.04.2021, 17:13)SonyKassettenkaiser schrieb: Interessant;

https://www.amazon.de/COOFIT-Rauschpegel...r=8-1&th=1


Mich wundert nur warum die so gute Revievs haben.

@SR2245


Aber auf den Kassetten ist oben wirklich nichts drauf. Auf einer der letzten FE steht:  ZVX1825 
Auf einer etwas älteren FE: AHHKOII-54 Könnten aber auch Einsen sein, die Is und das O ne 0.

Das wird ja immer besser:

https://www.amazon.de/Bageek-Kassetten-R...720&sr=8-8

Ja, aber die Angebote bei Amazon erwähnen mit keiner Silbe TDK als Hersteller. TDK erscheint nur in den Kommentaren. Die sichern sich also ab. Im Gegensatz zu deinem Verkäufer in der Schweiz. Ich kenne die Rechtslage nicht, wahrscheinlich könntest du Anzeige erstatten, die Frage bleibt aber ob es was bringt, bzw. selbst wenn du eine Rechtschutzversicherung hast, hat diese bestimmt einen Eigenanteil in Ihren Bestimmungen, dann wird es noch teurer, für u.U. Nichts. Eine unumstößliche Tatsache ist ja, du hast den Verkäufer ja mittlerweile darüber informiert, dass es sich ja ggf. um Produktfälschungen handeln könnte. Ein direkter Vergleich einer echten TDK B zu der angebotenen TDK B scheint ja schon Zweifel an der Echtheit aufzuwerfen. Da der Verkäufer trotzdem weiterhin die Cassetten auf diversen Plattformen anbietet wäre ggf. ein Anfangsverdacht auf betrügerische Handlungen gegeben, denen die Polizei nachgehen müsste, dazu wäre Sie verpflichtet, da ja möglicherweise eine Straftat vorliegt Jedoch stellt sich die Frage, ob sich der ganze Stress lohnt, oder du die 180€ als Lehrgeld, so traurig und ärgerlich das wäre, akzeptierst. Ist halt eine beschi.... Situation. Ein anderer Weg wäre natürlich den Verkäufer auf den diversen Plattformen zu melden und auf mögliche Produktfälschungen hinzuweisen, aber ob diese darauf entsprechend reagieren würden, mir kommen da auch Zweifel.


Viele Grüße

Michael
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Hier ein Link auf den Cassetten Test in Stereoplay Juli 1980: Stereoplay Juli 1980

Viele Grüße

Michael
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