Kenwood Quadro Receiver KR-8140 - evt. Tausch gegen KR-6140
#1
Hallo Gleichgesinnte,

gestern bekam ich als Beifang zu einer gewonnenen Auktion (....dazu später) einen Kenwood KR-8140 dazu.
Big Grin

Der Receiver ist optisch schön, etwas verstaubt und er hat einen Kratzer auf dem "Wodcase", ansonsten ist er optisch ok. Leider rauscht er ziemlich stark, was sich wohl durch den Tausch einiger Transistoren (4 Cent / Stück bei reichelt....) ändern lässt. Er funktioniert soweit getestet: UKW ohne Antenne, Aux und Phono, die Regler kratzen, das übliche halt.

Scheinbar gibt es zum dem Receiver eine Ultraschall-Fernbedienung, die ich leider nicht habe.

Andererseits habe ich noch eine Kabelfernbedienung für einen anderen Kenwood Quadro-Receiver, nämlich für den kleineren KR-6140, sinnlos rumliegen.
  • Hat jemand Erfahrung mit diesen Receivern? 
  • Hat jemand Interesse an einem Tausch der Geräte (Gebe 8140, nehme 6140....) ggf. mit "Wertausgleich" oder der Fernbedienungen (Gebe FB für 6140, nehme FB für 8140)?
  • Gibt es Erfahrungen damit, andere Ultraschall-FB benutzen zu können?
Ich hab schon einige Quadro-Receiver, deswegen brauche ich den nicht auch noch. Er hat keinen CD-4 Demodulator eingebaut, nur SQ und Matrix .

Gruß
Stefan


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REVOX A77 und B77
GRUNDIG TS 1000 in 2 Varianten und TS 945, TK 847, TK 248 und TK 600, TK 2400FM und TK 2200, Telefunken M 204
UHER SG 630, SG 561 und 521, Royal de luxe und die ganze Reporter Familie
Tandberg 10XD, Philips N 7150, ASC AS6002S/38, 6004S/4,75 und 5002 und 4504,
Sansui SD 3030 (...was ganz seltenes), SABA TG 564 und 664, AKAI X-201
GRUNDIG CN 1000 in 3 Varianten, Tandberg TCD 310, Marantz 5220 und 5010B
TASCAM 133 und 134, SONY TC-K 690, SABA 936 und Telefunken HS 1300
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#2
ich habe den KR-7340, der hat keine Fernbedienung, dafür ein eingebautes CD4 Modul:

[Bild: jap_quadro_01.jpg]

Die Anlage wollte ich immer mal komplettieren, allerdings ist es schwer, einen brauchbaren japanischen Plattenspieler aus der Zeit zu bekommen, der mit einem Abtaster für CD4-Platten ausgestattet ist.

Beschäftigst Du Dich mit quadro, oder sind alle Deine Receiver nur Beifang gewesen ?

Gruß Frank
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#3
Hallo Frank,
zu dem Thema hatten wir zwei hier auf dem Forum schon einen regen Austausch.....
Ich habe eine Quadro Anlage aufgebaut und finde es klasse. Aber noch einen weiteren 4-Kanal Receiver - ohne CD-4 Demodulator - brauche ich nicht. Ich betreibe einen JVC 4VR-5436 mit CD-4 Einheit eingebaut (leider fehlt mir auch da die FS), einen Marantz 4300, einen Fisher 504, zwei Plattenspieler mit den passenden Systemen, ein 4-Spur Tascam TapeDeck und ein 4-Spur Sansui SD-3030.
....deswegen meine ich, nicht noch den Kenwood haben zu müssen.
Und wie gesagt: so eine FS für einen Kenwood 6140 hätt ich auch noch.
Gruß
Stefan
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#4
sorry, langsam werd ich alt Big Grin .

Gruß Frank
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#5
Hallo Frank und Stefan,

ich mische mich einfach mal ein. Das Tonband und der Quadro-Verstärker/Reiceiver sehen ja sehr gut aus. Wie sieh es denn so bei Euch mit der Quadro-Software (Bänder) aus. Evtl. havt Ihr dazu schon mal geschrieben. Es ist nur eine Frage aus Interesse. Es ist jedenfalls interessant, daß Ihr zu den auch heutigen Quadro-Aktivisten gehört, was mir aus früheern Beiträgen nicht so erschlossen hat.

Dietrich
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#6
hallo Dietrich,

da Bilder mehr als 1000 Worte sagen - das hier ist die Anlage, die ich gerade fürs Wohnzimmer reaktiviere:

   

Auch wenn hier beim genauen Hinsehen ein paar Unkorrektheiten zu sehen sind, ist alles da, was zu der Anlage dazugehört. Braun hat damals das JVC System 4 MD-20 X für CD4-Wiedergabe benutzt, das habe ich vor einigen Jahren in NOS gefunden, und benutze es auch nur für CD4. Wenn ich mit der Anlage stereo, SQ o.ä. höre, habe ich eine Headshell mit einem Shure M75 aus einem normalen PS500. Diese Headshell bekommt jetzt noch die letzte Version des M75 mit ellyptischer Nadel, hochwertigere Stereosysteme hat Braun damals ab Werk nicht angeboten, und ich möchte es erstmal original haben.

Das Tonbandgerät hat noch keinen Quadro-Zurüstsatz. Ich hatte vor vielen Jahren schon mal ein TG1000 nachgerüstet, das, was jetzt auf den Fotos zu sehen ist, ist mir letztes Jahr kurz vor Weihnachten über den Weg gelaufen und ist von Zustand so genial gut, dass ich den Zurüstsatz noch einmal umbaue - den Kopfträger mit dem Vierkanal-Wiedergabekopf kann man ja einfach tauschen, lediglich ein zusätzlicher Steckverbinder muss noch eingebaut werden.

Die Joystick Fernsteuerung ist auch vorhanden, allerdings mit abgebrochenem Hebel - das ist ein Defekt, der öfter passiert ist, wenn jemand die Fernbedienung verkehrt rum auf den Tisch gelegt hat. Zur Zeit ist eine unbeschädigte bei Ebay unterwegs, aber ich bin nicht bereit, für so ein Gadget 400 Euro zu investieren. Da ist der Feinmechaniker gefragt, irgendwas zu basteln, um den abgebrochenen Hebel unsichtbar und trotzdem stabil zu fixieren.

Lautsprecherboxen habe ich zwei LV1020 mit "Känguruhfüßen" für vorne und zwei LV720 für hinten. Ich weiß, dass eigentlich alle vier Lautsprecher gleich sein sollen, aber diesen Kompromiss gehe ich ein, weil ich sonst nicht wüsste, wie ich das ganze Gedöns in unsere Sitzgruppe integrieren sollte. Meine Frau zeigt große Toleranz für meine Spinnereien, aber den Raum umzugestalten, um die Lautsprecher optimal zu platzieren, das gibt es nicht - und ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht.

Das Sammeln von Quadro Medien hat bei mir noch nicht angefangen. Ich habe etwa 20 CD4-Schallplatten, zwei Tonbänder, die ich zum Testen des umgerüsteten TG1000 aufgenaommen habe, und ein paar SACDs für den Pioneer DVD-Player. Meine HiFi Aktivitäten sind vor etwa zehn Jahren eingeschlafen, als wir in das neue Haus gezogen sind. Davor hatte ich einen kleinen aber abgeschlossenen Hörraum und eine Bastelwerkstatt im Keller. Nach dem Umzug sind die Sachen erstmal warm und trocken eingelagert worden, ich habe auch noch angefangen, mir die Werkstatt wieder einzurichten, dann war das zweite Kind da, und es ging nichts mehr. Haus, Kinder, Arbeit, und mehrere Krankheiten haben uns die letzten zehn Jahre ziemlich auf Trab gehalten, und die Hobbies wurden immer wieder hinten an gestellt. Letztes Jahr habe ich erstmals wieder die Muße gefunden, mich um meine Schätze zu kümmern. Wenn die Braun Anlage erstmal läuft, komme ich auf jeden Fall auf Dich zurück, versprochen.

Die AKAI Maschine habe ich urspünglich eigentlich nur gekauft, um Bänder für das TG1000 aufzunehmen - wenn man Bänder auf 22cm Spulen in einem Rutsch bespielen will, braucht es halt einen Großspuler. Der Kenwood Receiver war genauso "Beifang" wie der Beyer Quadro Kopfhörer, das "Ensemble" passt aber optisch unheimlich gut zueinander, und schreit förmlich nach einem Siebzigerjahre-Japan-Plattenspieler im Holzgehäuse mit S-Tonarm, zumal der Kenwood Receiver das CD4-Modul schon integriert hat.

Ach ja, eine Anlage habe ich noch, ebenfalls komplett mit allem Zubehör, die kann ich aber noch nicht im Original fotografieren, weil sie noch eingelagert ist:

   

Meine Anlage weicht in zwei Dingen von dem Foto ab ( ein anderes habe ich nicht gefunden ): ich habe für alle vier Kanäle die großen Lautsprecher CL190, und da, wo auf dem Foto drei Ablagekästen zu sehen sind, habe ich nur zwei, im oberen Fach steht der CD4-Decoder mit der Joystick Fernsteuerung.

Die Sachen habe ich fast alle in der Zeit zwischen 2000 und 2015 zusammengekauft. Da gab es noch einiges, vor allem war das Zeug im Vergleich zu heute lächerlich billig, und da habe ich es manchmal ein wenig übertrieben.

Der Grund, weshalb Du mich als Quadro-Fan nicht so richtig wahrgenommen hast, ist wahrscheinlich, dass meine Intention eine andere ist. Ich interessiere mich für die Geschichte der Unterhaltungselektronik als Ganzes, und das alte Quadro ist für mich ein Baustein in der Entwicklungsgeschichte von surround. Ich denke, dass da auch öfter die Verständigungsschwierigkeiten hergekommen sind, weil ich die Dinge eher technisch betrachte, und Du eher von der medialen Seite. Technisch bietet das "neumodische Zeug" eine Unmenge an Möglichkeiten, wenn man sich aber ansieht, was die Menschen damit machen, dann kann ich Deine Verzweiflung oft verstehen.

Was ich noch spannend finden würde, wo mir aber immer die Zeit und die Möglichkeiten gefehlt haben, wäre, ein paar Quadro-Entwicklungen entstehen zu lassen, die damals nicht mehr gebaut worden sind. Das Dual Tapedeck C901 zum Beispiel, das auf dem Katalogfoto zu sehen ist, war schon für quadro vorbereitet. Es gibt im Chassis Ausstanzungen für zwei weitere VU-Meter und zusätzliche Schieberegler. Um es aber richtig zu machen, wie es sich die Firma Philips damals vorgestellt hat, müsste man einen achtkanaligen AW-Kopf haben, den gibt es meines Wissens nur von Tascam, mit vom Cassettenstandard abweichender Spurlage. Oder das Braun TG1000 - ich habe genügend TG1000 Schrott im Keller liegen, um einen Eigenbau zu realisieren - was fehlt, ist ein vierkanaliger Aufnahmekopf. Überhaupt ist es komisch, dass es von europäischen Herstellern nicht ein einziges Tonbandgerät gegeben hat, das voll quadrofon war. Meines Wissens hat es nur von der Revox A77 eine Hand voll gegeben, die vierkanalig umgebaut waren.

Gruß Frank
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#7
Hallo Frank,

ein sehr aufschlußreiche Antwort. Daß man ein Hobby nicht geradlinig betreiben kann, das kommt auch des öfteren vor. Aber immerhin hast Du den Faden nicht verloren. Eine komplette Braun-Anlaghe sieht schon sehr gut aus und war damals quasi unerscxhwinglich. Beider damaligen Quadro-Vorführung bei Bran habe ich dazu von den Ingeniereuten eingies darüber erfahren (es waren am Receiver anstelle Schiebregkler Drehknöpfe geplant - und dann der Fensterwurf!!!). Wenn die LS nicht alle ideal gleich sind, dann gaht es aber auch mit solchen, die in etwas gleichartig seind - wie bei Dir.
Besonders interessant sind die Quadro-Techniken, die geplant, aber nicht verwirklicht wurden. So war mal bei Ebay ein Entwurf von eiem weiteren Quadro-Verstärker (mit Vor und Endstufe getrennt) zu sehen. Leider habe ich das amals nicht gekauft als Trophäe. Und leider wurde die echte 4Kanal Quadro-Cassette (in einer Laufrichtunge) wegen dem Einspruch von Philips) nicht eingeführt. 8-Kanäle mit der CC- wie in den 80er Jahren von Tascam - waren für den Masenmarkt in den 70ern noch nicht reif in der erforderlichen Qualität. Auch die CD hätte für Quadro eingesetzt werden können. Siehe ersten Prospekte von Philips hierzu, Aber wieder verschlafen oder zu sehr gezögert. Dabei hätten diese Medien, die man nur in den Apparat reinstecken mußte und die beste Kanaltrennung hätten, der Quadrophonie (sehr) vermutlich den Durchbruch bebracht. Heute läuft - bis auf Ausnahmen - alles weiter im 2-Kanal Trott. Ich bin darüber aber nicht verzweifelt - siehe meine ganzen Aktivitäten seit den 80ern bis heute (vom Quadro-Club bis zum Quadro-Buch und Quadro-Eigenproduktionen), nur verwundert, daß so wenige Leute sich fragen, ob es noch etwas anderes gibt,, alsnur 2-Kana. Im Kino und mit Video ufert es dagen bis X-Kanäle aus, was für entspannten Musikgenuß auch wieder zuviel ist. Aber jedem eben seinen Spaß. In einem anderen Forum habe ich einem Interessenten mal 2 Quadro-Bänder bespielt und auch einem hiesigen Interessenten bespiele ich ihm die mit zugeschickten 3 Leerebänder mit Quadro-Musik. Das mache ich aber nur im Einzelfall. Dir könnte ich ggf. auch mal 1-2Bämnder überspielen. Als Quadro-Fan seit den 70er Jahren und mit "eigenem" Quadro- und Stereo-Kreis will ich mich aktuell nicht mit Aktivitäten zu sehr engagieren. Es heißt ja: Wer ein Hobby hat, der hat meistens mehrere darübe hinaus. Soviel mal als Antwort. Wir können ja weiter "plaudern".

Dietrich
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#8
hallo Dietrich,

danke für die Antwort - was mich interessieren würde, ist, ob es wirklich überhaupt keine Tapedecks gegeben hat, die den von Philips angedachten stereo- und mono-kompatiblen Quadro-Standard eingebaut hatten. Ich scanne seit längerer Zeit alte Funkschau Jahrgänge ein, und da tauchen immer wieder mal Geräte wie dieses auf:

https://www.braun-hifi-forum.de/viewtopic.php?t=13902

Leider gibt es zu dieser Entwicklung überhaupt keine historischen Informationen ( wann angefangen, wann verworfen, gab es schon Seriengeräte, usw. ), aber offenbar wurde daran schon intensiver gearbeitet, als es heute bekannt ist, und nicht nur für Freaks, sondern schon mit Blick auf einen künftigen Massenmarkt.

Gruß Frank
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#9
Hallo Frank,

diese Abbildung kenne ich auch aus der Funkschau und habe sie auch in meinem Quadro-Buch veröffentlicht. JVC hat seit 1972 daran gearbeiten. Weil Philips auf einer Wendecassette bestand, war die damalige Technik überfordert. Bei 8 Spuren war die Spurbreit 0,2 mm oder max. 0,25 mm. Das hat die damalige Technologie überfordert, um auf genügende HiFi-Qualität zu kommen. Eine Einführung des JVC Quadro Cassettenrecorders war für 1974 angedacht. Preis um $ 500 (DM 2.000). An die Fetigung solcher 8-Spur Quadro Cassetten mag man gar nicht denken, wenn man weiß, daß die Bänder ( Masterband und Cassettenband) mit höchster Geschwindigkeit dabei abgespult werden.
Die Firma Astrocom hat damals allerdings ein 4-Kanal Cassettengerät gebaut, wobei die Cassette wie das Quadro-Tonband jeweils zurückgesputl werden mußte. Es gibt zwar Abbildungen davon (das kann ich hoffentlich demnächst mal durchführen), aber es gab keine fertigen 4-Kanal-Cassetten mit Musik. Desgleichen war auch ein damaliger 4-Kanal Cassettenrecorder von NEIL qausi überflüssig (keine kaufbaren 4-Kanal Music-Cassetten), der allerdings DM 3.000 gekostet hat. Hätte man ein paar Jahre durchgehalten, dann hätte es die erforderliche gesteigerte Technik und und die echte Quadro-Cassette ein paar Jahre später gegeben - z.B. mit den Geräten von Tascam, Yamaha für kleine Heimstudios mit jeweils 4-Kanal in einer Laufrichtung. Zum Umschalten von Stereo auf 4-Kanal mußte man auf der Rückseite fder Cassette eine kleine Silberfolie kleben. Damit hasben einige von uns dann ihre Quadro-Platten und Bänder aufgenommen. Etwas später gab es von Tascam sogar einen 8-Spur Recorder entsprechend dem früheren JVC-Vorschlag, nur ausgereifter.

Dietrich
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#10
.... Quadro-Buch??
Gruß Stefan
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#11
danke für die Infos - kann man Dein Quadro-Buch noch kaufen ?

Die Achtspur Tascam Recorder sind sogar noch für bezahlbare Kurse zu finden, das Problem ist, dass die Spurlage vom Cassettenstandard abweicht.

Da ich damals eine größere Anzahl Dual C901 in unterschiedlichen Zuständen zum Schrottwert "einsammeln" konnte, kommt immer wieder mal der Gedanke hoch, zumindest mal ein Quadrogerät zu bauen, wo man die Cassetten nur einseitig bespielen kann. Das C901 ist ein Auto-Reverse Tapedeck mit vierkanaligem AW-Kopf, der würde also schonmal kein Problem darstellen. Schwierig wird es mit den Löschköpfen - es gibt zwei Löschköpfe, die sitzen aber links und rechts vom AW-Kopf, wenn man die Quadrofunktion als Zusatzfeature einbauen wollte, müsste man einerseits die Reverse Funktion elektrisch abschaltbar machen, und zum anderen auf eine Seite einen Löschkopf zusätzlich einbauen. Von einem netten Forianer habe ich Löschköpfe erhalten, die zwei halbe Spuren löschen können, die weichen aber von den elektrischen Daten sehr stark vom originalen Löschkopf ab, und jetzt denke ich eher darüber nach, ob man irgendwie zwei Dual Löschköpfe zu einem "verklebt". Die Tücke liegt bei so einem Projekt eh im Detail, es ist z.B. auch nicht möglich, einfach das elektronische Innenleben aus zwei C901 in eins zu pflanzen, das Gerät würde dann zu dick werden, um optisch noch zum Rest der Dual Anlage zu passen.

Mal sehen, vielleicht nächsten Winter, oder, wenn ich Rentner bin Cool .


Gruß Frank
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#12
Hallo Stefan und Frank

leider ist das Quadro Buch vergriffen, Es sind 2 Bände mit zusammen 884 Seiten. Ich habe es unter Auflagen (kein Verdienst daran) hergestellt und nur an die mir bekannten und interessierten Quadro-Fans "verkauft" zum Selbstpreis. Besonders interessant ist z.B. das Kapitel Kreativität gegen Purismus - oder Der System K®ampf der Firmen. Es wäre sicherlich auch interessant, es bei einem Verlag herauszubringen - wenn es ginge. Allerdings wird es in der Spiegel-Liste der Bestseller-Bücher nicht den 1. Platz erklimmen! Danenben habe ich auch Artikel in Zeitschriften veröffentlicht.

Was den 4-Kanal Cassettenrecorder betrifft, so ist der Umbau z.B. eines Dual-Gerätes sicherlich kompliziert. Zum Selbstbespielen ist so ein Gerät durchaus interessant. Wir Quadro-Fans haben meistens die CC-Recorder von Yamaha benutzt - Modell MT 44. Die müßten noch bei Ebay z.V. zu bekommen sein. Leider ist inzwischen bei meinem Gerät bei der Aufnahme 1 Kanal ausgefallen. Daher werde ich ihn zur Reparatur bringen (wenn bei Corona geöffnet). Auch unsere Treffen sind wegen C. ins Stocken gerten. Es soll aber im Sommer losgehen. Bei mir in Hamburg ist es für Oktober/November geplant.

Dietrich
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#13
hallo Dietrich,

schonmal über Book On Demand nachgedacht - das macht meine Schwiegermutter mit ihren Kurzgeschichten. Das gibt es dann ganz normal z.B. bei Amazon, und wenn jemand das Buch haben will, wird es gedruckt. Klar wird das kein Spiegel Bestseller werden, allerdings sind die Käufer normalerweise bereit, auch einen entsprechenden Preis für so ein Buch zu zahlen.

Beim Dual C901 hat man immerhin den Vorteil, dass die Löschköpfe sehr schmal sind - es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass zwei Köpfe nebeneinander noch schmal genug sind, um in das Loch der Cassette zu passen. Was beim C901 auch noch ginge, wäre, das Chassis von der Tiefe zu vergrößern, es also auf das Format eines Dual Plattenspielers zu bringen. Da würde man noch einiges an Volumen dazugewinnen. Klar ist so ein Umbau kein Spaziergang, beim C901 kann man aber von dem sauberen Aufbau profitieren.

Gab es denn bei den "Einrichtungs-Cassetten" irgendwelche Standards, z.B. welcher Kanal auf welcher Spur liegt, oder wie die Cassetten codiert sind, dass sie vom Tapedeck als Quadro Cassetten erkannt werden ?

Gruß Frank
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#14
Hallo Frank,

Book on demand klingt allgemein durchaus interessant. Ich darf aber am Buch nichts verdienen. Eine Bedingung, um ggf. Rechte an Bildern etc. zu umgehen. Ich hatte einen RA zu diesem Spezialgebiet eingeschaltet.
Was Deine Idee angeht, einen Dual C901 quadrofähig zu machen, da wünsche ich intensives Basteln. Da kenne ich mich nicht so aus.

Die Spuren für die 8-Kanal Quadro Cassette von JVC war natürlich festgelegt. Andere Firmen hätten das dann natürlich übernehmen müssen. Bei Norelco (Philips) waren die Spuren (von oben nach unten) LF2,LB2,RB2,RF2,RF!,RB1,LB1,LF1. Die Spurlage bei den späteren 4-Kanal Recordernr und bei in einer Richtung ablaufenden Compact-Cassette ist so zu verstehen, wie das bei einem 4-Kanal Tonbandgerät der Fall ist. In der Bedienungsanleitung meinen Yamaha MT 44 ist in senkrechter Reihenfolge angegeben Ch1,Ch2,Ch3,Ch4. Auf den Display-Balken vorne am Gerät heißt es L R (vorne) L R (hinten. Das wird auch bei den anderen Anbietern dieser Cassettentechnik so der Fall sein. Soviel zu diesem Thema.

Gruß

Dietrich
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#15
hallo Dietrich,

Verkauf zum Selbstkostenpreis geht auch bei Book On Demand. Der Digitaldrucker will ja Geld von Dir, und der Versender auch, und wenn Du nichts draufschlägst auf den Preis, geht das wohl in Ordnung.

Der Vorteil ist halt, dass Du die Buchdatei nur einmal vorbereiten musst, und den Rest macht dann der Dienstleister. Vor allem musst Du nicht mit der Herstellung einer gedruckten Auflage in Vorleistung gehen, es werden nur die Bücher gedruckt, die auch verkauft werden. Ich habe mehrere gute Fachbücher, die es ohne diese Möglichkeit gar nicht gäbe.

Alternativ geht natürlich auch das echte E-Book, es gibt da Dateiformate, die einen guten Kopierschutz bieten. Ich denke aber, dass Deine Zielgruppe ( z.B. ich ) lieber eine "Schwarte" in der Hand haben will - obwohl das Internet ja mein Beruf ist, kann ich bis heute nicht von den Fachbüchern lassen.

Für die Informationen zur Spurlage vielen Dank. Dass die Achtspur Version festgelegt ist, das war mir schon klar, es war ja eine Stereo- und Mono-Kompatibilität angestrebt. Mich interessierte nur, ob es bei den Einrichtungs-Compactcassetten auch eine Festlegung gibt, das hast Du mir aber ja jetzt beantwortet. Bei Cinch würde das auch keine Rolle spielen, da könnte man die Anschlüsse einfach mit Kanal 1 bis 4 beschriften und entsprechend "stöpseln". Die Anlagen von Braun und Dual sind aber komplett DIN, und da ist man etwas eingeschränkter. Mir ist es schon ein Bedürfnis, ein Gerät zu bauen, dessen Aufnahmen man später mit den Leuten tauschen kann, die z.B. das MT 44 verwenden.

Gruß Frank
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#16
Hallo Frank,

Mit der Haptik habe ich es auch wie Du. Ein Buch ist eben etwas Besonderes. Man hat es ebeni direkt in der Hand, kann Blättern und Stöbern und nicht nur eine Tastatur befummeln, was für aktuelle Nachrichten natürllich auch geht. Ob sich mit dem Buch etwas machen läßt. müßte man gelegentlich mal sehen. Wieder RA-Kontakt mit Geld. Mein Buch ist 2014 herausgekommen und befaßt sich auch mit den neuen "oben" Techniken, wovon ich bei der Musik nicht so viel halte.
Für meine Quadro-Anlage gibt ess neue Aktivitäten. Ich werde sie jetzt noch erweitern und meine bereits seit Jahren vorhandenen 8-Track Cartridge Player sowie das bereits erwähnte 4-Kanal Cassettedeck Yamaha MT 44 einbauen. In dem mittleren Stollen ist oben Platz, weil ich den 3. Plattenspieler ausbaue und das Umschaltpult hat auch noch 2 4-Kanal Steckplätze frei. Dann ist aber die Hütte dicht.

Grüße

Dietrich
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