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Bei einigen Tonbandmaschinen konnte man während des Betriebs zur Markierung einer bestimmten Bandstelle z.B. die rechte Umlenkrolle um einen festen, für das Band unkritischen Betrag, nach oben ziehen um einen sichtbaren Überstand im Bandwickel zu erzeugen.
Dies war eine Möglichkeit, z.B. beim Rückspulen, eine gewünschte Stelle im Band wiederzufinden.
Wer kennt Maschinen mit diesem Future ?
Wer kennt andere, außer zählwerksbezogene, Methoden zur kurzzeitigen Bandstellenmarkierung ?
Bernd
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Hallo Bernd,
quick&dirty: ich stecke einen schmalen Streifen Papier zwischen die Bandlagen.
Bedarf aber der Beobachtung, damit beim schnellen Spulen nichts passiert...
Gruß,
Klaus
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Das mit dem planmäßig hervorstehenden Wickel ist zwar sehr wirksam und praktisch, gefährdet meiner Meinung nach aber das Band.
Ich habe mir sehr dünnes Papier besorgt (z. B. selbsdurchschreibendes "Durchschlagpapier") und habe es als Lesezeichen in den Wickel gesteckt. Zuvor in passende Schnipsel / Streifen zerschneiden.
Vorteil:
Die Fahne kann beschriftet werden
Nachteil:
# Sie muss entfernt werden, damit sie nicht unkontrolliert in die Maschine fällt,
# bei dicken Einlagen können Knickstellen entstehen.
Ich könnte mir Vorstellen, daß hier eine Verwendungsmöglichkeit für Bandschnipsel besteht, vorzugsweise mit beschriftbarer Rückseite.
Einkleben von Trennband (gelb) ist klar, ich gehe davon aus, daß das keine dauernd markierte Trennstelle sein soll.
Michael(F)
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Entweder stelle ich das Zählwerk auf 0:00:00 oder drücke die Cue-Taste. Die Locator-Funktion gehört zu den Features der X-2000 die ich wirklich mag.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.