26.04.2010, 10:18
Vor einigen Jahren ist mir das Kassettendeck TEAC CX400 zugelaufen. Nachdem das Gerät nach dieser Bastelei wieder zu laufen scheint, soll hier eine Kurzvorstellung folgen.
Laut vintage-cassette ist es von 1980 bis 1982 gebaut worden.
![[Bild: TEAC-CX400-Frontsicht.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Frontsicht.jpg)
Es handelt sich um ein einmotoriges Dreikopflaufwerk mit mechanischer Laufwerkssteuerung. Der Motor treibt über einen Flachriemen die Capstanwelle und über einen Vierkantriemen die Mechanik für die Bandwickel und für die Bandendabschaltung an. Dies ist nichts Aufsehenerregendes.
![[Bild: TEAC-CX400-Laufwerk.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Laufwerk.jpg)
Interessant ist die Bandzugregelung des linken Bandwickels bei Wiedergabe. Der linke Wickel wird über ein Seil gebremst. Dies ist mit einem Fühlhebel verbunden, wie man ihn aus Rekordern kennt, die nur bei Wiedergabe eine Bandendabschaltung besitzen.
![[Bild: TEAC-CX400-Laufwerkvorne.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Laufwerkvorne.jpg)
Das Zählwerk besitzt Memory-Stop, mit Erreichen von 000 Stoppt das Deck aus dem schnellen Rücklauf.
Aufnahmen lassen sich mit einem Druck auf Rec Mute stummschalten. Einen Titelsuchlauf, der auf Leerstellen reagiert, besitzt das Deck aber nicht.
Bias und EQ müssen per Hand und getrennt eingestellt werden. Die Umschaltung Mic/Line funktioniert ebenfalls manuell.
Hinterbandkontrolle ist möglich, da der Rekorder mit doppelten Dolby-Schaltkreisen bestückt ist.
Umfangreich ist die Aussteuerungsanzeige ausgestattet. Wenn ich mich nicht verzählt habe, besitzt sie 14 Segmente pro Kanal, womit eine feinfühlige Aussteuerung möglich ist. Peak Hold lässt sich an und ausschalten und auch der Peak Reset ist automatisch und manuell möglich. Obendrein bietet die Anzeige zwei Helligkeitsstufen.
Die Mechanik der Endabschaltung wird über eine Rutschkupplung im rechten Wickeldorn angetrieben.
![[Bild: TEAC-CX-400-Wickeldorn-zerlegt.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX-400-Wickeldorn-zerlegt.jpg)
Einige relevante Teile der Abschaltmechanik sind auf dem Foto zu sehen.
![[Bild: TEAC-CX400-Abschalt.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Abschalt.jpg)
Togglerhebel 1 wird durch die Drehung des rechten Wickeldorns in eine äußere Anschlagspositon innerhalb der Führung 2 gebracht. Wenn der Togglerhebel bei Bandende nicht mehr bewegt wird, wird es durch die Führung 2 in die Mittelposition gebracht und von der von mir nachgezeichneten Nase 3 hinunterbewegt, wodurch die Abschaltung ausgelöst wird. Das Bauteil mit der Abschaltnase wird über Rad 4 und ein Schneckengetriebe angetrieben.
Von innen sieht die Kiste so aus:
![[Bild: TEAC-CX400-Innensicht.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Innensicht.jpg)
Soviel erstmal.
niels
Laut vintage-cassette ist es von 1980 bis 1982 gebaut worden.
![[Bild: TEAC-CX400-Frontsicht.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Frontsicht.jpg)
Es handelt sich um ein einmotoriges Dreikopflaufwerk mit mechanischer Laufwerkssteuerung. Der Motor treibt über einen Flachriemen die Capstanwelle und über einen Vierkantriemen die Mechanik für die Bandwickel und für die Bandendabschaltung an. Dies ist nichts Aufsehenerregendes.
![[Bild: TEAC-CX400-Laufwerk.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Laufwerk.jpg)
Interessant ist die Bandzugregelung des linken Bandwickels bei Wiedergabe. Der linke Wickel wird über ein Seil gebremst. Dies ist mit einem Fühlhebel verbunden, wie man ihn aus Rekordern kennt, die nur bei Wiedergabe eine Bandendabschaltung besitzen.
![[Bild: TEAC-CX400-Laufwerkvorne.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Laufwerkvorne.jpg)
Das Zählwerk besitzt Memory-Stop, mit Erreichen von 000 Stoppt das Deck aus dem schnellen Rücklauf.
Aufnahmen lassen sich mit einem Druck auf Rec Mute stummschalten. Einen Titelsuchlauf, der auf Leerstellen reagiert, besitzt das Deck aber nicht.
Bias und EQ müssen per Hand und getrennt eingestellt werden. Die Umschaltung Mic/Line funktioniert ebenfalls manuell.
Hinterbandkontrolle ist möglich, da der Rekorder mit doppelten Dolby-Schaltkreisen bestückt ist.
Umfangreich ist die Aussteuerungsanzeige ausgestattet. Wenn ich mich nicht verzählt habe, besitzt sie 14 Segmente pro Kanal, womit eine feinfühlige Aussteuerung möglich ist. Peak Hold lässt sich an und ausschalten und auch der Peak Reset ist automatisch und manuell möglich. Obendrein bietet die Anzeige zwei Helligkeitsstufen.
Die Mechanik der Endabschaltung wird über eine Rutschkupplung im rechten Wickeldorn angetrieben.
![[Bild: TEAC-CX-400-Wickeldorn-zerlegt.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX-400-Wickeldorn-zerlegt.jpg)
Einige relevante Teile der Abschaltmechanik sind auf dem Foto zu sehen.
![[Bild: TEAC-CX400-Abschalt.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Abschalt.jpg)
Togglerhebel 1 wird durch die Drehung des rechten Wickeldorns in eine äußere Anschlagspositon innerhalb der Führung 2 gebracht. Wenn der Togglerhebel bei Bandende nicht mehr bewegt wird, wird es durch die Führung 2 in die Mittelposition gebracht und von der von mir nachgezeichneten Nase 3 hinunterbewegt, wodurch die Abschaltung ausgelöst wird. Das Bauteil mit der Abschaltnase wird über Rad 4 und ein Schneckengetriebe angetrieben.
Von innen sieht die Kiste so aus:
![[Bild: TEAC-CX400-Innensicht.jpg]](https://tonbandforum.de/bildupload/TEAC-CX400-Innensicht.jpg)
Soviel erstmal.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.

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