24.10.2004, 20:56
Dat jiftich jrüüne
ist sicher ein BASF PES 40, das wie das AGFA-PE31SK mitunter auch Signiertonband genannt wurde. Man setzte derlei gerne im professionellen Tonaufzeichnungsbetrieb zum Bild auf der Nagra sowie als 'Reporterband' ein. Klanglich erweist es sich heute als nicht mehr diskutabel, weil es der Vor-Low-Noise-Zeit zugehört. Schicht 10µ, Rückguss 5µ, Träger 20µ. Mit Daten kann ich dienen. Als klassischer Schmierer ist mir das PES 40 allerdings nicht bekannt, wobei ich mit diesem Band nur zu Zeiten seiner Aktualität zusammentraf. Hebe dir eine Spule als Symbol besserer Tage auf, lass' das Aufnehmen damit, erfreue dich an der grausig grünen Farbe.
AGFA hatte aufgrund der eingesetzten ultramodernen Bindemittel auch im Studiobereich zeitweise Probleme, die bei BASF zumindest im Audiobereich Studio nicht auftraten, weil die traditionellen Bindemittel auch aus finanziellen Gründen favorisiert wurden, und man daher nicht vorbeilangen musste.
Scotch-Bänder der 3M waren elektroakustisch immer so gut, dass ein auf dem Markt erscheinendes, neues Band der 3M in der Regel hektische Betriebsamkeit bei den prominenten deutschen Bandherstellern auslöste. Dass sich diese beispielhaften Bänder später, aber bald, als böse Schmierer erweisen sollten, wusste man a priori ja noch nicht. Die graue Rückseite deutet auf ein Band nach europäischen Rundfunkspezifikationen hin, könnte also nach Maßgabe der obigen Sachverhalte interessant zu untersuchen sein. Handelt es sich -man fühlt das ja- um ein Standard- oder ein Langspielband? Wie läuft es beim Wickeln? Daten habe ich leider nicht.
Hans-Joachim
ist sicher ein BASF PES 40, das wie das AGFA-PE31SK mitunter auch Signiertonband genannt wurde. Man setzte derlei gerne im professionellen Tonaufzeichnungsbetrieb zum Bild auf der Nagra sowie als 'Reporterband' ein. Klanglich erweist es sich heute als nicht mehr diskutabel, weil es der Vor-Low-Noise-Zeit zugehört. Schicht 10µ, Rückguss 5µ, Träger 20µ. Mit Daten kann ich dienen. Als klassischer Schmierer ist mir das PES 40 allerdings nicht bekannt, wobei ich mit diesem Band nur zu Zeiten seiner Aktualität zusammentraf. Hebe dir eine Spule als Symbol besserer Tage auf, lass' das Aufnehmen damit, erfreue dich an der grausig grünen Farbe.
AGFA hatte aufgrund der eingesetzten ultramodernen Bindemittel auch im Studiobereich zeitweise Probleme, die bei BASF zumindest im Audiobereich Studio nicht auftraten, weil die traditionellen Bindemittel auch aus finanziellen Gründen favorisiert wurden, und man daher nicht vorbeilangen musste.
Scotch-Bänder der 3M waren elektroakustisch immer so gut, dass ein auf dem Markt erscheinendes, neues Band der 3M in der Regel hektische Betriebsamkeit bei den prominenten deutschen Bandherstellern auslöste. Dass sich diese beispielhaften Bänder später, aber bald, als böse Schmierer erweisen sollten, wusste man a priori ja noch nicht. Die graue Rückseite deutet auf ein Band nach europäischen Rundfunkspezifikationen hin, könnte also nach Maßgabe der obigen Sachverhalte interessant zu untersuchen sein. Handelt es sich -man fühlt das ja- um ein Standard- oder ein Langspielband? Wie läuft es beim Wickeln? Daten habe ich leider nicht.
Hans-Joachim
