12.03.2010, 00:46
Hallo Tonbandfreunde,
möchte einige Erfahrungen beim Transistortausch bei beiden Maschinen wiedergeben. Zur Verfügung standen das Original 2SC 458 und ein rauscharmer Ersatz, mit einer höheren (Vmax) d.h. Uc= 120V, der 2SC 2240. Ich habe entschieden einmal versuchsweise in der 635DB den 458 und in der 635D den 2240 einzusetzen. Die Anschlussbelegung ist bei beiden gleich, was die Arbeit sehr vereinfachte. Auch die Kennzeichnung auf der Platine (weißes Rechteck = Basis) erleichterte die Arbeit.
Auch sämtliche Potis wurden mit gewechselt. Nach Einstellung der Pegel für Aufnahme und Wiedergabe funktionierten beide Geräte einwandfrei, und ich war froh, dass alles auf Anhieb funktionierte. Am folgenden Tag kontrollierte ich erneut beide Maschinen und siehe da bei der 635DB funktionierte der rechte Kanal bei der Wiedergabe nicht mehr. War da schon wieder ein "neuer" 458 gestorben? Nein, ich hatte zwei alte 458 nicht erwischt! Nach dem Austausch lief alles wieder einwandfrei. Alle neu eingebauten Transistoren wurden vorher gleichstrommäßig auf Funktion überprüft. Übrigens habe ich keine Unterschiede zwischen dem 458 und dem 2240 feststellen können, wird wohl auch schwierig sein. Beide Typen arbeiten einwandfrei.
Noch einige Anmerkungen zu den beiden Maschinen:
Bei der DB- Version musste keine Mechanik ausgebaut werden. Sämtliche Bauteile ließen sich problemlos mit der bereits beschriebenen "Hautklemme" entfernen und wieder einbauen. Bei den Lötarbeiten hatte ich bei dieser DB leider übersehen, dass die Bezeichnungen an den Transistoren mit der einfachen D-Ausführung nicht übereinstimmten, denn ich hatte statt für TR9 bzw. TR9´ mit einem Mal beide FET statt der beiden 458 ausgelötet. Ich habe das erst sehr spät gemerkt, doch alles wieder richtig zurückbauen können. Leider habe ich bis heute noch keinen passenden Schalt- und Platinenplan bekommen können.
Bei der einfachen D-Ausführung war viel Mechanik auszubauen, was mich etwas genervt hat.
Am meisten genervt hat mich jedoch, dass sich beim Ausbau der Andruckrolle die innen liegende Kontermutter mitdrehte. Da ging gar nichts mehr. Die Abnahme der oberen und unteren Gehäuseabdeckung war nicht mehr möglich. Erst nach Einsatz eines selbstgebauten Spezialschlüssels und viel Fummelarbeit konnte ich hinter den Tonköpfen die Mutter festhalten und losschrauben.
Daher bitte nach Demontage der Frontteile diese Mutter auf festen Sitz überprüfen und ggf. nachziehen.
Gruß BeBi
möchte einige Erfahrungen beim Transistortausch bei beiden Maschinen wiedergeben. Zur Verfügung standen das Original 2SC 458 und ein rauscharmer Ersatz, mit einer höheren (Vmax) d.h. Uc= 120V, der 2SC 2240. Ich habe entschieden einmal versuchsweise in der 635DB den 458 und in der 635D den 2240 einzusetzen. Die Anschlussbelegung ist bei beiden gleich, was die Arbeit sehr vereinfachte. Auch die Kennzeichnung auf der Platine (weißes Rechteck = Basis) erleichterte die Arbeit.
Auch sämtliche Potis wurden mit gewechselt. Nach Einstellung der Pegel für Aufnahme und Wiedergabe funktionierten beide Geräte einwandfrei, und ich war froh, dass alles auf Anhieb funktionierte. Am folgenden Tag kontrollierte ich erneut beide Maschinen und siehe da bei der 635DB funktionierte der rechte Kanal bei der Wiedergabe nicht mehr. War da schon wieder ein "neuer" 458 gestorben? Nein, ich hatte zwei alte 458 nicht erwischt! Nach dem Austausch lief alles wieder einwandfrei. Alle neu eingebauten Transistoren wurden vorher gleichstrommäßig auf Funktion überprüft. Übrigens habe ich keine Unterschiede zwischen dem 458 und dem 2240 feststellen können, wird wohl auch schwierig sein. Beide Typen arbeiten einwandfrei.
Noch einige Anmerkungen zu den beiden Maschinen:
Bei der DB- Version musste keine Mechanik ausgebaut werden. Sämtliche Bauteile ließen sich problemlos mit der bereits beschriebenen "Hautklemme" entfernen und wieder einbauen. Bei den Lötarbeiten hatte ich bei dieser DB leider übersehen, dass die Bezeichnungen an den Transistoren mit der einfachen D-Ausführung nicht übereinstimmten, denn ich hatte statt für TR9 bzw. TR9´ mit einem Mal beide FET statt der beiden 458 ausgelötet. Ich habe das erst sehr spät gemerkt, doch alles wieder richtig zurückbauen können. Leider habe ich bis heute noch keinen passenden Schalt- und Platinenplan bekommen können.
Bei der einfachen D-Ausführung war viel Mechanik auszubauen, was mich etwas genervt hat.
Am meisten genervt hat mich jedoch, dass sich beim Ausbau der Andruckrolle die innen liegende Kontermutter mitdrehte. Da ging gar nichts mehr. Die Abnahme der oberen und unteren Gehäuseabdeckung war nicht mehr möglich. Erst nach Einsatz eines selbstgebauten Spezialschlüssels und viel Fummelarbeit konnte ich hinter den Tonköpfen die Mutter festhalten und losschrauben.
Daher bitte nach Demontage der Frontteile diese Mutter auf festen Sitz überprüfen und ggf. nachziehen.
Gruß BeBi
