22.10.2004, 12:07
Kennzeichnend für dieses Forum ist, daß nicht nur das Amateurlager auftritt sondern auch die Profi-Seite. Dabei fliesst ein nicht unerhebliches Quantum an Wissen von letzter zum ersteren. So bekommt man als Amateur Lust, sich Teile der Profi-Technik zunutzte zu machen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Bleibt die Frage, wie das ohne Komplikationen möglich ist.
So hat z. B. Hans-Joachim an verschiedenen Stellen empfohlen, eine A77 auf 514 nWB/m einzumessen. Dies sei, zumindest ab 19 cm/sec aufwärts, der richtige Pegel. Bei 9,5 ergäben sich dabei noch tragbare Klirrwerte.
Das ist ja nun eine gravierende Abweichung von der Service-Anleitung, und diese war bei mir bisher als Willis Gebetbuch bisher. Andererseits hört man von verschiedenen Seiten, daß die A77 die Eigenschaften moderner Bänder nicht ausschöpft.
Meine Fragen zu diesem Thema:
a) Hohe magnetische Pegel auf dem Band bedingen hohe elektrische Pegel im Gerät. Ist die Elektronik übersteuerungsfest genug? Für die A77 wurde diese Frage bereits positiv beantwortet, wie sieht es mit anderen im Amateurlager vertretenen Maschinen aus?
b) Bezieht sich die Empfehlung für die hohen Pegel nur auf den magnetischen Fluss im Band, oder wird auch der Ausgangspegel auf Studionorm gehoben?
c) Was ist mit dem Eingangspegel? Der kommt in der Regel aus der HiFi-Umgebung und entspricht nicht der Studio-Norm. Eine PR99 mit Studiopegel wird von einem Phono-Ausgang eines HiFi-Verstärkers nicht ausgesteuert. Bei Aufnahme von Aux-Ausgängen sind die Regler ungewohnt weit offen (Pos. 7-8).
d) Gelten die Empfehlungen für die hohen Pegel auch bei 4-Spur Betrieb? Ich spiele hier auf das Durchhören der Gegenspur an.
e) Wird das Band nicht übersteuert?
Es steht fest, das aktuelle Bänder, zumal Studio-Bänder, diese Pegel locker vertragen. Wie aber sieht es mit den Amateurbändern aus? Dazu zähle ich auch das LPR35 ebenso wie das Quantegy 407, nicht zu vergessen die immer noch beliebten Maxell-Bänder in den verschiedenen Qualitätsstufen.
f) Wie sieht es mit noch dünneren Bändern aus, z.B. dem DP 26?
g) Wie sieht es aus in diesem typischen Fall im Leben eines TB-Amateurs:
Ein guter Freund drückt einem ein Band in die Hand und möchte darauf eine Aufnahme haben. Das Band ist. z. B. ein BASF DP 26 LH, die graue Schatulle und der orangene Aufkleber zeigen: Ein ordentliches Band, aber keinesfalls modern und nicht für diese Pegel vorgesehen. Habe ich, selbst wenn die Aufzeichnung sauber gelingen sollte, nicht gravierende Probleme mit Kopiereffekten?
h) Wenn ich das Band weitergebe - wie kommen andere Geräte mit dem hohen Pegel zurecht? Ich mache mir sorgen um die VU-Meter z. B. einer B77 die auf normalen Pegel eingemessen ist. Bei vielen Geräten laufen die VU-Meter mit, nicht überall kann der Wiedergabepegel und damit der VU-Meter-Ausschlag eingestellt werden.
Nun will ich die Justage einer Maschine nicht nach den niedrigsten Anforderungen ausrichten - aber diese müssen auch erfüllt werden. Deswegen:
h) Kann man sich damit behelfen, daß man weniger aussteuert, wenn das wg. alter Bänder oder Kompatibilität zu anderen Geräten erforderlich ist?
i) Kann man umgekehrt mit einer normal eingemessenen A77 planmäßig in den roten Bereich steuern und damit die Möglichkeiten des Bandes besser nutzen?
Möglicherweise wäre die eine oder andere Frage nach Studium der Grundlagenliteratur überflüssig. Ich arbeite daran. Peter van Bommel zumindest in unterwegs.
In diesem Zusammenhang erwähne ich
www.zvab.com
wo es immer wieder antiquarische Literatur zu unserem Thema gibt.
So hat z. B. Hans-Joachim an verschiedenen Stellen empfohlen, eine A77 auf 514 nWB/m einzumessen. Dies sei, zumindest ab 19 cm/sec aufwärts, der richtige Pegel. Bei 9,5 ergäben sich dabei noch tragbare Klirrwerte.
Das ist ja nun eine gravierende Abweichung von der Service-Anleitung, und diese war bei mir bisher als Willis Gebetbuch bisher. Andererseits hört man von verschiedenen Seiten, daß die A77 die Eigenschaften moderner Bänder nicht ausschöpft.
Meine Fragen zu diesem Thema:
a) Hohe magnetische Pegel auf dem Band bedingen hohe elektrische Pegel im Gerät. Ist die Elektronik übersteuerungsfest genug? Für die A77 wurde diese Frage bereits positiv beantwortet, wie sieht es mit anderen im Amateurlager vertretenen Maschinen aus?
b) Bezieht sich die Empfehlung für die hohen Pegel nur auf den magnetischen Fluss im Band, oder wird auch der Ausgangspegel auf Studionorm gehoben?
c) Was ist mit dem Eingangspegel? Der kommt in der Regel aus der HiFi-Umgebung und entspricht nicht der Studio-Norm. Eine PR99 mit Studiopegel wird von einem Phono-Ausgang eines HiFi-Verstärkers nicht ausgesteuert. Bei Aufnahme von Aux-Ausgängen sind die Regler ungewohnt weit offen (Pos. 7-8).
d) Gelten die Empfehlungen für die hohen Pegel auch bei 4-Spur Betrieb? Ich spiele hier auf das Durchhören der Gegenspur an.
e) Wird das Band nicht übersteuert?
Es steht fest, das aktuelle Bänder, zumal Studio-Bänder, diese Pegel locker vertragen. Wie aber sieht es mit den Amateurbändern aus? Dazu zähle ich auch das LPR35 ebenso wie das Quantegy 407, nicht zu vergessen die immer noch beliebten Maxell-Bänder in den verschiedenen Qualitätsstufen.
f) Wie sieht es mit noch dünneren Bändern aus, z.B. dem DP 26?
g) Wie sieht es aus in diesem typischen Fall im Leben eines TB-Amateurs:
Ein guter Freund drückt einem ein Band in die Hand und möchte darauf eine Aufnahme haben. Das Band ist. z. B. ein BASF DP 26 LH, die graue Schatulle und der orangene Aufkleber zeigen: Ein ordentliches Band, aber keinesfalls modern und nicht für diese Pegel vorgesehen. Habe ich, selbst wenn die Aufzeichnung sauber gelingen sollte, nicht gravierende Probleme mit Kopiereffekten?
h) Wenn ich das Band weitergebe - wie kommen andere Geräte mit dem hohen Pegel zurecht? Ich mache mir sorgen um die VU-Meter z. B. einer B77 die auf normalen Pegel eingemessen ist. Bei vielen Geräten laufen die VU-Meter mit, nicht überall kann der Wiedergabepegel und damit der VU-Meter-Ausschlag eingestellt werden.
Nun will ich die Justage einer Maschine nicht nach den niedrigsten Anforderungen ausrichten - aber diese müssen auch erfüllt werden. Deswegen:
h) Kann man sich damit behelfen, daß man weniger aussteuert, wenn das wg. alter Bänder oder Kompatibilität zu anderen Geräten erforderlich ist?
i) Kann man umgekehrt mit einer normal eingemessenen A77 planmäßig in den roten Bereich steuern und damit die Möglichkeiten des Bandes besser nutzen?
Möglicherweise wäre die eine oder andere Frage nach Studium der Grundlagenliteratur überflüssig. Ich arbeite daran. Peter van Bommel zumindest in unterwegs.

In diesem Zusammenhang erwähne ich
www.zvab.com
wo es immer wieder antiquarische Literatur zu unserem Thema gibt.
Michael(F)
