Tonköpfe einstellen
#5
Zitat:Zelluloid postete
Oskar am Ausgang der Bandmaschine anschließen.
Linker Kanal ans Y-Plattenpaar, rechter Kanal ans X-Plattenpaar, Oszilloskop umstellen auf "Horizontal extern" einstellen (Nur noch einen kleinen Punkt in der Mitte des Schirms ist sichtbar, kein Strich mehr. Sicherstellen, daß für beide Ablenkungen der gleiche Ablenkungsfaktor eingestellt ist. Sonst funktioniert es nicht!
Mono-Sinussignal mittels Y-Kabel verteilt gleichzeitig an beide Stereokanäle einspeisen in der Maschine. Gutes Band auflegen, Aufnahme starten.
Das ist doch nichts anderes, als Phasengleichheit einzustellen, oder? Das geht am einfachsten mit einem Laptop/PC und Scope (2-Kanal),, in der normalen 2K-Einstellung sind die Kurven probelmlos deckungsgleich zu bekommen, da stört das Herumgeeiere der Pegel und ungleiche Pegel wie in der XY-Ansicht auch nicht weiter.

Zitat:Gaaaaaaanz wichtig! Man kann es nicht oft genug sagen!
Was?

Zitat:Mit einer niedrigen Frequenz anfangen! 500 Hz eignet sich hierfür sehr gut.
Frequenz aufnehmen und per Hinterband gleichzeitig wiedergeben. Hierbei Oskarschirm betrachten. Azimuthschraube so lange verdrehen, bis sich ein gerader Strich von LINKS UNTEN nach RECHTS OBEN gebildet hat. Dann Frequenz gleichmäßig erhöhen, z.B. dann 1 kHz, 3 kHz, 5 kHz, 7 kHz, 9 kHz.
Hierbei immer aufmerksam den Schirm beachten. Der Strich weitet sich bei höherer Frequenz immer etwas weiter aus (bei korrekt eingestelltem Azimuth),
Das wollte ich gerade fragen: Wenn ich bei ca. 1 kHz Phasengleichheit einstelle, dann tritt bei 10 kHz und mehr eine leichte Phasenverschiebung auf. Warum? Übrigens auch, wenn ich bei 9,5 cm/s einstelle und dann bei 19 cm/s überprüfe.

Zitat:Bei 10 kHz solltest Du unter 45 Grad Phasenfehler bleiben (Ellipse 1:2).
Weit darunter, würde ich sagen. Also muß diese Einstellung bei niedrigeren Frequenzen erfolgen, weil bei höheren Frequenzen -warum auch immer - eine Phasenverschiebung eintritt, die nichts mit dem Azimuth zu tun hat und somit eine korrekte Azimuth-Einstellung verhindert?

Aber: Die Azimuteinstellung ist nicht das Problem. Das bekomme ich auch gut gehrömäßig hin - wirklich: Eine höhenreiche CD-Aufnahme und ich konnte den Azimuth nahezu perfekt allein nach dem Gehör einstellen. Klar, immer Hinter-/Vorband vergleichen, Kanal 1 mit 2 und Stereo vergleichen, aber das geht ja bei der TG 1020 gut.
Mein wirkliches Problem ist, wie ich die Höhe und Parallelität des Aufnahmekopfes ohne Lehre u.ä., allein elektrisch-meßtechnisch, hinbekomme. Ich habe es jetzt zwar geschafft, durch Peilen über Wiedergabe- und Aufnahmekopf letzteren parallel zu stellen, aber das war langwierig und unsicher und m.E. Gemurkse. Pi mal Daumen, Augenmaß ... (siehe TG1020-Problem-Fred)

Zitat:Für weitere technische Hintergründe hier bitte nochmal hier andere Leute oder mich fragen, dann kann ich aus meiner Diplomarbeit was rauskopieren, oder die Suche benutzen.
Welches Thema hat Deine Diplomarbeit?

mfg, Oldman
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
[Kein Betreff] - von Oldman - 16.12.2009, 17:13
[Kein Betreff] - von capstan - 16.12.2009, 18:44
[Kein Betreff] - von Oldman - 16.12.2009, 21:49
[Kein Betreff] - von Zelluloid - 16.12.2009, 23:19
[Kein Betreff] - von Oldman - 18.12.2009, 01:12

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste