Tonköpfe einstellen
#3
Zitat:capstan postete
Bei einem Viertelspurgerät benötigt man zur genauen Kopfhöheneinstellung ein spezielles Justierband mit Zwischenspuraufzeichnung.
Mir geht es nur um den Aufnahmekopf, der Wiedergabekopf scheint mir o.k. zu sein, den rühre ich nicht an.
Und da der Aufnahmekopf immer zur Einstellung des Wiedergabekopfes passen soll, sollte es doch eine Einstellmöglichkeit unter dessen Verwendung geben ... also "elektrisch" ...

Zitat:Aber es geht auch optisch, indem man ein Klarsichtband abspielt und mittels Lupe die Kopfhöhe so justiert das das Kernpaket für den linken Kanal (oben) gerade mit der Bandkante abschließt, bzw. etwa 1/10mm über dem Band herausschaut.
Jetzt müßte ich wissen, was das Kernpaket ist und woran ich es erkenne. O.k., ich nehme an, damit ist der Kern der Aufnahmespule gemeint, aber wie erkenne ich ihn von außen?

Zitat:Hierbei sind wechselseitige Einstellungen an allen drei Schrauben erforderlich, da sie sich gegenseitig beeinflussen.
Genau das ist das Problem. Vor allem die Azimutschraube, die ja die ganze Taumelplatte "schräg" stellt.

Zitat:Die Kopfsenkrechtstellung (vorn/hinten) kann man mittels kleinem rechtem Winkel überprüfen, soweit man dafür Platz und Anlagepunkte (parallel zum Chassis) findet.
Anderenfalls kann man sich auch am vorbeilaufenden Band orientieren und durch seitliches Schauen auf Parallelität (Lichtspaltmethode) zum Band justieren.
Klingt in der Theorie gut, aber wie soll das bei diesen Geräten möglich sein? Platz für einen Winkel ist nicht und wenn das Band läuft kann ich nicht zwischen Band und Kopf schauen.

Da muß es doch eine "einfachere" Methode unter Nutzung von Signalgenerator und Skop geben!

Zitat:Ist die Höhe (Spurlage) der Köpfe justiert, stellt man mittels Bezugs-, Justier-, oder Band mit guter Eigenaufnahme den Azimutwinkel des Wiedergabekopfes mit der seitlichen Justierschraube auf beste Höhenwiedergabe ein (bei Stereoaufnahme auf beste Räumlichkeit).
O.k., _das_ kenne ich von Cassettenrecordern her, da gibt es ja meist nur diese eine Schraube. Wenn die Höheneinstellung und Senkrechteinstellung stimmt dürfte das kein Problem mehr sein. Aber an dem Punkt hänge ich noch ...

Zitat:Hierbei kann mittels Millivoltmeter auf Pegelmaximum oder mittels Zweikanal- Oszi eine Grobjustierung bei z.B. 1kHz und eine Feinjustierung bei etwa 10...18kHz nach der Phasenfehlermethode erfolgen.
Hier würde ich Dich gerne um detailliertere Erklärungen bitten. Wird das mit einer Stereoaufnahme gemacht (nehme ich an, warum sonst ein 2K-Skop)? Was bedeutet "Phasenfehlermethode"?

Zitat:Es gibt natürlich noch andere bewährte Einstellmethoden, je nach Anspruch und vorhandenem Equipment.
Ich will alles wissen! ;-)

Zitat:In den vergangenen Jahren wurde auch dieses Thema bei den Grundlagen hier schon viel und breit diskutiert, so das man über die Suche sicher noch ein paar hilfreiche Beiträge findet.
Das Problem bei der Suche ist, die richtigen Suchbegriffe zu verwenden. Selbst mit "Azimut" habe ich keine wirklich verwertbare Anleitung gefunden. Das ist keine Beschwerde, nur eine Erklärung, warum ich frage.
Darf ich als Newbie einen Vorschlag machen? Könnten nicht die Profis diese Einstellung in einem dauerhaften und entsprechend betitelten Beitrag/Fred als Referenz umfassend erklären, ähnlich wie die Beschreibung des "Läppens"?

mfg, Oldman
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[Kein Betreff] - von Oldman - 16.12.2009, 17:13
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