25.05.2025, 07:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.05.2025, 07:48 von nick_riviera.)
er ist nach längerer Zeit und viel Arbeit wieder da:
Mein E430T von 1999, mittlerweile auch eine eher seltene Erscheinung. Ich hatte ihn damals mit recht hoher Laufleistung von etwas über 400tkm gekauft, weil die Historie überzeugend war ( ein ganzer Ordner voll mit Rechnungen, der Vorbesitzer hat alles bei Mercedes machen lassen ), bei etwa 450tkm fing der Motor dann doch zu schwächeln an, der Ölverbrauch stieg, und am Ende lief er nur noch auf "siebeneinhalb" Zylindern. Der Wagen hat jetzt einen guten Gebrauchtmotor erhalten, den alten Originalblock nehmen wir uns aber nochmal vor, weil er beim Zerlegen nicht wirklich schlecht ausgesehen hat, vielleicht kommt er nach einer Überholung wieder rein.
Geschweißt werden musste er auch ausgiebiger als befürchtet, wir hatten nach der ersten Durchsicht überlegt, ob sich das überhaupt noch lohnt, aber jetzt, wo er wieder TÜV hat, war nach der ersten Probefahrt alles vergessen, und über den Sommer ist erstmal die ganz große Aufbereitung fällig, er hat durch die lange Rumsteherei doch etwas gelitten. Etwas sinnloses Zubehör wie die dritte Sitzbank für den Laderaum wartet auch noch auf den Einbau.
Interessant bei dieser Modellreihe ist das Verbrauchsverhalten. Der Wagen hat 279 PS, 400NM Drehmoment, geht in sechseinhalb Sekunden von null auf hundert, und schafft knapp unter 250km/h Spitze. Natürlich kann man bei entsprechender Fahrweise auch knapp 20 Liter durchjagen, aber die insgesamt "lange" Auslegung sorgt dafür, dass man das nur ein paar Mal macht, um es auszuprobieren, und danach genießt man eher die Laufruhe, die Kraft, und das schiffartige Fahrverhalten. Und dann schafft man es durchaus, den Wagen mit irgendwas um zehn Liter zu bewegen, bei gemütlich gefahrenen Langstrecken auch weniger. Wäre bei der Modellreihe das Rostproblem nicht gewesen, wäre der 210 wahrscheinlich die beste E-Klasse aller Zeiten gewesen, aber jetzt, wo für die ersten Exemplare das H-Kennzeichen ansteht, ist auch die Korrosion nicht mehr so dramatisch, weil die schlimmen "Lackroster" schon lange im Autohimmel sind, und die Exemplare, die bis heute halbwegs gepflegt überlebt haben, eher ein Rostverhalten wie der W124 haben - zwar vorhanden aber zu managen.
Ich habe noch einen ganz frühen E420T, gleiche Leistungsdaten, aber anderer Motor, bei dem wir die aufwändige Restaurierung wegen Hallenkündigung in wenigen Wochen "zuendepfuschen" mussten, den kann ich mir jetzt mal in Ruhe vornehmen, wenn der andere aufbereitet ist, und ihn bis zum H-Kennzeichen richtig schick machen. Der 210 hat bei mir als Winterauto Einzug gehalten, hat mir dann gezeigt, dass man das Stammtischgerede nicht immer für bare Münze nehmen sollte, und ist jetzt als T-Modell mein liebster Benz. In der 210 freien Zeit bin ich mit dem Nachfolger unterwegs gewesen, als 220CDI, auch ein richtig gutes Auto, aber eine Runde im 430iger hat gereicht, um mich wieder drauf zu bringen.
Gruß Frank
Mein E430T von 1999, mittlerweile auch eine eher seltene Erscheinung. Ich hatte ihn damals mit recht hoher Laufleistung von etwas über 400tkm gekauft, weil die Historie überzeugend war ( ein ganzer Ordner voll mit Rechnungen, der Vorbesitzer hat alles bei Mercedes machen lassen ), bei etwa 450tkm fing der Motor dann doch zu schwächeln an, der Ölverbrauch stieg, und am Ende lief er nur noch auf "siebeneinhalb" Zylindern. Der Wagen hat jetzt einen guten Gebrauchtmotor erhalten, den alten Originalblock nehmen wir uns aber nochmal vor, weil er beim Zerlegen nicht wirklich schlecht ausgesehen hat, vielleicht kommt er nach einer Überholung wieder rein.
Geschweißt werden musste er auch ausgiebiger als befürchtet, wir hatten nach der ersten Durchsicht überlegt, ob sich das überhaupt noch lohnt, aber jetzt, wo er wieder TÜV hat, war nach der ersten Probefahrt alles vergessen, und über den Sommer ist erstmal die ganz große Aufbereitung fällig, er hat durch die lange Rumsteherei doch etwas gelitten. Etwas sinnloses Zubehör wie die dritte Sitzbank für den Laderaum wartet auch noch auf den Einbau.
Interessant bei dieser Modellreihe ist das Verbrauchsverhalten. Der Wagen hat 279 PS, 400NM Drehmoment, geht in sechseinhalb Sekunden von null auf hundert, und schafft knapp unter 250km/h Spitze. Natürlich kann man bei entsprechender Fahrweise auch knapp 20 Liter durchjagen, aber die insgesamt "lange" Auslegung sorgt dafür, dass man das nur ein paar Mal macht, um es auszuprobieren, und danach genießt man eher die Laufruhe, die Kraft, und das schiffartige Fahrverhalten. Und dann schafft man es durchaus, den Wagen mit irgendwas um zehn Liter zu bewegen, bei gemütlich gefahrenen Langstrecken auch weniger. Wäre bei der Modellreihe das Rostproblem nicht gewesen, wäre der 210 wahrscheinlich die beste E-Klasse aller Zeiten gewesen, aber jetzt, wo für die ersten Exemplare das H-Kennzeichen ansteht, ist auch die Korrosion nicht mehr so dramatisch, weil die schlimmen "Lackroster" schon lange im Autohimmel sind, und die Exemplare, die bis heute halbwegs gepflegt überlebt haben, eher ein Rostverhalten wie der W124 haben - zwar vorhanden aber zu managen.
Ich habe noch einen ganz frühen E420T, gleiche Leistungsdaten, aber anderer Motor, bei dem wir die aufwändige Restaurierung wegen Hallenkündigung in wenigen Wochen "zuendepfuschen" mussten, den kann ich mir jetzt mal in Ruhe vornehmen, wenn der andere aufbereitet ist, und ihn bis zum H-Kennzeichen richtig schick machen. Der 210 hat bei mir als Winterauto Einzug gehalten, hat mir dann gezeigt, dass man das Stammtischgerede nicht immer für bare Münze nehmen sollte, und ist jetzt als T-Modell mein liebster Benz. In der 210 freien Zeit bin ich mit dem Nachfolger unterwegs gewesen, als 220CDI, auch ein richtig gutes Auto, aber eine Runde im 430iger hat gereicht, um mich wieder drauf zu bringen.
Gruß Frank
