Hallo Katzenfreunde,
ich denke, hier hat der Besitzer sich eine Kuriosität erlaubt. (Möglicherweise ein Yamaha Fan) Die Jaguarmodelle dieser Baureihe liefen m.W. nach immer unter der Bezeichnung XJ6 bzw. XJ12 (6 resp. 12 Zylinder). Anders als bei den direkten Vorgängermodellen, bei denen noch mit einer dreistelligen Ziffer der Hubraum namensgebend war. Diesen Konventionen folgend hätte ein "XJ600" einen 6 Liter Motor haben müssen - den gab es aber zu der Zeit von Jaguar nicht (...gab es überhaupt jemals einen in Serie gebauten 6 Liter bei Jaguar?)."
Daimler: man darf nicht vergessen, dass Daimler ehemals ein eigener Hersteller war. Nach der Vereinnahmung durch Jaguar wurden die Daimler-Pendants also zunächst nur für den britischen Markt gefertigt. Daimler hatte in GB noch einen guten Namen - das ließ sich vermarkten. Das weitete sich dann später auch auf den Export aus und - ja, die Daimler Exportfahrzeuge sollen etwas hochwertiger ausgestattet gewesen sein. Was man an einem XJ allerdings noch hochwertiger ausstatten will, erschliesst sich mir nicht. Wer jemals in einem solchen Fahrzg. drin gesessen hat und damit gefahren ist, wird bestätigen können, mit welcher gediegenen Eleganz diese Autos innen wie aussen auftreten. Da mussten sich die Festlands-Wettbewerber hinten anstellen. Leider war die Zuverlässigkeit eine andere Sache. Eingefleischte Jaguar-Freunde dieser Zeit hielten sich immer mindestens 2 Großkatzen, weil eine immer in der Werkstatt war. Nun darf man allerdings auch hier nicht vergessen, dass der in dieser Disziplin ebenfalls nur eingeschränkt mittelmässig zuverlässige XJ zu einer Zeit gefertigt wurde, in der man sich beim BMC Konzern von einer Streikwoche zur nächsten hangelte. Was damals in der britischen Automobilindustrie geschah, war der absolute Horror. Die Produktion von verkaufsfähigen Produkten augenscheinl. eine Nebensache. Das haben auch andere Marken auf der Insel spürbar austragen müssen. Auch um deren Zuverlässigkeit war es nicht gut bestellt. Lang lang ist`s her. Heute ist alles fest in indischer und chinesischer Hand. Ausnahmen: Morgan, Aston Martin und Rolls Royce.
Gruß
ich denke, hier hat der Besitzer sich eine Kuriosität erlaubt. (Möglicherweise ein Yamaha Fan) Die Jaguarmodelle dieser Baureihe liefen m.W. nach immer unter der Bezeichnung XJ6 bzw. XJ12 (6 resp. 12 Zylinder). Anders als bei den direkten Vorgängermodellen, bei denen noch mit einer dreistelligen Ziffer der Hubraum namensgebend war. Diesen Konventionen folgend hätte ein "XJ600" einen 6 Liter Motor haben müssen - den gab es aber zu der Zeit von Jaguar nicht (...gab es überhaupt jemals einen in Serie gebauten 6 Liter bei Jaguar?)."
Daimler: man darf nicht vergessen, dass Daimler ehemals ein eigener Hersteller war. Nach der Vereinnahmung durch Jaguar wurden die Daimler-Pendants also zunächst nur für den britischen Markt gefertigt. Daimler hatte in GB noch einen guten Namen - das ließ sich vermarkten. Das weitete sich dann später auch auf den Export aus und - ja, die Daimler Exportfahrzeuge sollen etwas hochwertiger ausgestattet gewesen sein. Was man an einem XJ allerdings noch hochwertiger ausstatten will, erschliesst sich mir nicht. Wer jemals in einem solchen Fahrzg. drin gesessen hat und damit gefahren ist, wird bestätigen können, mit welcher gediegenen Eleganz diese Autos innen wie aussen auftreten. Da mussten sich die Festlands-Wettbewerber hinten anstellen. Leider war die Zuverlässigkeit eine andere Sache. Eingefleischte Jaguar-Freunde dieser Zeit hielten sich immer mindestens 2 Großkatzen, weil eine immer in der Werkstatt war. Nun darf man allerdings auch hier nicht vergessen, dass der in dieser Disziplin ebenfalls nur eingeschränkt mittelmässig zuverlässige XJ zu einer Zeit gefertigt wurde, in der man sich beim BMC Konzern von einer Streikwoche zur nächsten hangelte. Was damals in der britischen Automobilindustrie geschah, war der absolute Horror. Die Produktion von verkaufsfähigen Produkten augenscheinl. eine Nebensache. Das haben auch andere Marken auf der Insel spürbar austragen müssen. Auch um deren Zuverlässigkeit war es nicht gut bestellt. Lang lang ist`s her. Heute ist alles fest in indischer und chinesischer Hand. Ausnahmen: Morgan, Aston Martin und Rolls Royce.
Gruß
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
