01.11.2023, 12:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.11.2023, 12:07 von nick_riviera.)
ich habe bestimmt 150tkm hinter dem Steuer diverser Sierra Kombis der ersten Generation verbracht, alle Poolfahrzeuge meines Arbeitgebers, Zweiliter GLX, später auch 2,3D in einfacherer Ausführung. Als ich dann etwa 20 Jahre später versucht habe, einen Kombi der ersten Serie zu finden, waren die Autos weg, es gab nur noch Facelift Versionen, fehlfarbene Schrägheck-Versionen mit Automatik und Cosworth Modelle.
Dass Autos der Brot- und Butter-Hersteller im Alter schneller verschwinden als Premium Marken, das ist ja normal, aber so brutal wie beim Sierra habe ich das selten erlebt. Merkwürdig ist das vor allem deshalb, weil der Sierra zwar qualitativ kein Meisterwerk war, die Instandhaltung aber wegen der simplen Konstruktion bis heute kein so großes Problem wäre. Letztens habe ich einen mittelalten Herrn mit einem Facelift Kombi in der Tiefgarage bei Kaufland angesprochen, der berichtete von seiner Verwunderung, in letzter Zeit so oft auf sein Auto agesprochen zu werden, und sagte mir, dass es seit dem Internet sogar wieder leichter wäre, an Technikteile zu kommen.
Ganz ähnlich ist es mir mit meinem Nissan Bluebird Traveller ergangen, ein wunderschönes blaues Plüschmonster, den ich nach fast 500tkm wegen geringer technischer Mängel entsorgen musste, weil es im neunten Lebensjahr schon essentielle Ersatzteile nicht mehr gab. Für den bekommt man übers Internet heute Teile, die damals nicht mehr aufzufinden waren, nur Autos gibt es keine mehr.
Für mich war der Ärger über die Politik der Hersteller, Autos durch Support-Entzug sterben zu lassen, ein Hauptgrund, mich 2002 der Marke mit dem Stern zuzuwenden. Leider ist es da mittlerweile auch nicht mehr anders.
Gruß Frank
Dass Autos der Brot- und Butter-Hersteller im Alter schneller verschwinden als Premium Marken, das ist ja normal, aber so brutal wie beim Sierra habe ich das selten erlebt. Merkwürdig ist das vor allem deshalb, weil der Sierra zwar qualitativ kein Meisterwerk war, die Instandhaltung aber wegen der simplen Konstruktion bis heute kein so großes Problem wäre. Letztens habe ich einen mittelalten Herrn mit einem Facelift Kombi in der Tiefgarage bei Kaufland angesprochen, der berichtete von seiner Verwunderung, in letzter Zeit so oft auf sein Auto agesprochen zu werden, und sagte mir, dass es seit dem Internet sogar wieder leichter wäre, an Technikteile zu kommen.
Ganz ähnlich ist es mir mit meinem Nissan Bluebird Traveller ergangen, ein wunderschönes blaues Plüschmonster, den ich nach fast 500tkm wegen geringer technischer Mängel entsorgen musste, weil es im neunten Lebensjahr schon essentielle Ersatzteile nicht mehr gab. Für den bekommt man übers Internet heute Teile, die damals nicht mehr aufzufinden waren, nur Autos gibt es keine mehr.
Für mich war der Ärger über die Politik der Hersteller, Autos durch Support-Entzug sterben zu lassen, ein Hauptgrund, mich 2002 der Marke mit dem Stern zuzuwenden. Leider ist es da mittlerweile auch nicht mehr anders.
Gruß Frank
