AUTOS die einem nicht jeden Tag über den Weg laufen
Neulackierung (zB in Originalfarbe) ist eine Sache, Umlackierung in eine andere Farbe was anderes. 
Für mich stellt sich die Frage aber nicht wirklich, bin immer für Wiederherstellung des Originalzustands und deswegen habe ich bspw unseren Pajero wieder im originalen Weiß lackieren lassen.
Gruß, Kuni
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http://kuni.bplaced.net/
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Stand hier heute Vormittag vor dem Haus:

   

   

Eigentlich mag ich ja die erste Granada-Generation viel lieber, aber trotzdem freut's mich immer wieder, solche (fast) ausgestorben geglaubten einstigen Allerweltsautos im Straßenverkehr wiederzusehen. Smile

(Nebenbei: Granada MK II mit Duisburger Kennzeichen - SchimanskiBig Grin )
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Mein Opa hatte den als 2.3 Ghia, bis in die 90er. Innen total plüschig, super. Ich mag die klare Linie des zweiten Granada.

Viele Grüße
Nils
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(24.07.2021, 21:14)tk141 schrieb: Mein Opa hatte den als 2.3 Ghia, bis in die 90er. Innen total plüschig, super. Ich mag die klare Linie des zweiten Granada.

Mir ist der, ähnlich wie der Ascona C, zu glatt. Da fehlt der Oldie-Charme. Smile Aber so wie auf dem Foto mit etwas Chrom geht's eigentlich.

Der Bruder eines Freundes hatte den Turnier (WIMRE aber nur mit Vierzylinder) mal eine Weile lang als Lastesel für sein Band-Equipment ("Band" = "Musikgruppe", nicht "Tonband"). Seine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Seiner Aussage zufolge: Viel Platz, aber schlechte Fahreigenschaften (was mich wundert, weil der Fahrkomfort eigentlich sonst als eine der Stärken des Granada gilt...?), hoher Verbrauch, Rost und viele Wehwehchen.
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So ein Teil hatte ich vor gut 30 Jahren auch mal kurz, mit dem 2-Liter-Motor:

   
Gruß
Rainer


Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
Zusatz: der Kluge gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist. (von mir)
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(24.07.2021, 21:26)timo schrieb: schlechte Fahreigenschaften (was mich wundert, weil der Fahrkomfort eigentlich sonst als eine der Stärken des Granada gilt...?)

Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch. So einen Granada habe ich zwar noch nicht gefahren, aber "komfortabel" bedeutete damals meistens weich gefedert und schwach gedämpft. Fürs gemächliche Fahren war es ganz angenehm, auf der Autobahn mit meistens eher glattem Fahrbahnbelag ging das auch noch. Aber diese Komfort-Kutschen vom alten Schlag gerieten leicht ins Schaukeln und Wanken. Damit möchte man nicht zu schnell um die Kurve fahren, ausweichen müssen oder einen Anhänger ziehen. Mit Beladung wurde das Fahrverhalten teilweise sogar gefährlich, weil das Heck fast am Boden hing und kaum noch Federweg vorhanden war.

Ein wirklich komfortables Fahrwerk bei gleichzeitig guter Straßenlage zu bauen ist eine hohe Kunst. Da geht es um Achskonstruktionen, Gewichtsverteilung, viel Geometrie und das Verhältnis zwischen Federung und Dämpfung. Das bekommen bis heute nicht viele hin.

Viele Grüße,
Martin
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(24.07.2021, 22:06)Kirunavaara schrieb: Das ist nicht unbedingt ein Widerspruch. So einen Granada habe ich zwar noch nicht gefahren, aber "komfortabel" bedeutete damals meistens weich gefedert und schwach gedämpft. (...)

Das erklärt es wahrscheinlich, danke!
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