27.03.2020, 23:21
ich habe auch noch das moderne Gegenstück zu dem 420iger, den fahre ich im Alltag:
![[Bild: 430_01.jpg]](http://www.nerstheimer.de/bilder/430_01.jpg)
E430T, fast Vollausstattung, mit CAN-Bussen vernetzt, ca. 30 Steuergeräte. Und auch der lässt sich aller Panikmacherei zum Trotz völlig problemlos in Eigenleistung am Leben halten. Ausserdem halte ich noch einen E220CDI von Ende 2006 am Laufen, und ein A208 Cabrio von 1998.
Mein erstes Auto aus dieser Generation habe ich auch noch nach dem Angstprinzip gekauft, und mich nicht mal getraut, den Plastikdeckel vom Motor abzunehmen. Mittlerweile weiß ich, dass das im Kern auch nur normale Autos sind.
Wo ich selber auch noch keine Lösung sehe, sind die ganzen Modelle ab dem W212 MOPF, die den Online Zugang zum Hersteller quasi serienmäßig an Bord haben. Die sind aber noch so weit von der Oldtimerkarriere entfernt, dass ich mir da noch keine Gedanken mache. Merke - auch die Autos der siebziger Jahre galten teilweise als kompliziert und schlecht zu reparieren, und heute wundern wir uns, was für primitive Kisten das teilweise sind.
Ich finde es halt schade, dass die etablierte Oldtimerszene fast einhellig so um 1995 herum die rote Linie gezogen hat, und sich dadurch den Blick für wirklich geile Autos verschlossen hat. Bist Du die aktuelle E-Klasse mal gefahren ? Ich bin ja auch vom Herzen her eher Nostalgiker, bin aber auch Autofan, und der aktuelle W213 ist einfach ein geniales Auto, ohne wenn und aber.
Gruß Frank
@Wayne - der Motor im 420iger ist komplett revidiert inkl. Gleitschienen. Das Getriebe ist ein instandgesetztes Gebrauchtteil von einem Getriebespezi, die Achsen sind in Neuzustand versetzt usw. Was in diesem Jahr noch ansteht, sind der Einbau von anklappbaren Spiegeln und eines NOS Navigationssystems von 1996, und der Aufarbeitung des Innenraums. Das Auto ist sehr gut ausgestattet, u.a. mit Memory Multikontursitzen, dritter Sitzbank und Laderaumheizung. Das Navi und die anklappbaren Spiegel sind die einzigen Extras, die dem Auto zu einer echten Vollausstattung noch fehlen. Im direkten Vergleich zum E430 MOPF ist vor allem interessant, was für Mengen an Kabeln später durch den CAN- und D2B-Bus überflüssig werden. Im alten 420iger ist alles mit Kabeln vollgestopft, der E430 ist im Vergleich dazu richtig leer.
Ulkigerweise zickt jetzt der als unzerstörbar geltende M113 im E430 ein wenig rum, Zylinder 2 hat nur noch wenig Kompression. Der M119 im 420iger läuft dagegen wie neu.
![[Bild: 430_01.jpg]](http://www.nerstheimer.de/bilder/430_01.jpg)
E430T, fast Vollausstattung, mit CAN-Bussen vernetzt, ca. 30 Steuergeräte. Und auch der lässt sich aller Panikmacherei zum Trotz völlig problemlos in Eigenleistung am Leben halten. Ausserdem halte ich noch einen E220CDI von Ende 2006 am Laufen, und ein A208 Cabrio von 1998.
Mein erstes Auto aus dieser Generation habe ich auch noch nach dem Angstprinzip gekauft, und mich nicht mal getraut, den Plastikdeckel vom Motor abzunehmen. Mittlerweile weiß ich, dass das im Kern auch nur normale Autos sind.
Wo ich selber auch noch keine Lösung sehe, sind die ganzen Modelle ab dem W212 MOPF, die den Online Zugang zum Hersteller quasi serienmäßig an Bord haben. Die sind aber noch so weit von der Oldtimerkarriere entfernt, dass ich mir da noch keine Gedanken mache. Merke - auch die Autos der siebziger Jahre galten teilweise als kompliziert und schlecht zu reparieren, und heute wundern wir uns, was für primitive Kisten das teilweise sind.
Ich finde es halt schade, dass die etablierte Oldtimerszene fast einhellig so um 1995 herum die rote Linie gezogen hat, und sich dadurch den Blick für wirklich geile Autos verschlossen hat. Bist Du die aktuelle E-Klasse mal gefahren ? Ich bin ja auch vom Herzen her eher Nostalgiker, bin aber auch Autofan, und der aktuelle W213 ist einfach ein geniales Auto, ohne wenn und aber.
Gruß Frank
@Wayne - der Motor im 420iger ist komplett revidiert inkl. Gleitschienen. Das Getriebe ist ein instandgesetztes Gebrauchtteil von einem Getriebespezi, die Achsen sind in Neuzustand versetzt usw. Was in diesem Jahr noch ansteht, sind der Einbau von anklappbaren Spiegeln und eines NOS Navigationssystems von 1996, und der Aufarbeitung des Innenraums. Das Auto ist sehr gut ausgestattet, u.a. mit Memory Multikontursitzen, dritter Sitzbank und Laderaumheizung. Das Navi und die anklappbaren Spiegel sind die einzigen Extras, die dem Auto zu einer echten Vollausstattung noch fehlen. Im direkten Vergleich zum E430 MOPF ist vor allem interessant, was für Mengen an Kabeln später durch den CAN- und D2B-Bus überflüssig werden. Im alten 420iger ist alles mit Kabeln vollgestopft, der E430 ist im Vergleich dazu richtig leer.
Ulkigerweise zickt jetzt der als unzerstörbar geltende M113 im E430 ein wenig rum, Zylinder 2 hat nur noch wenig Kompression. Der M119 im 420iger läuft dagegen wie neu.
