27.03.2020, 08:50
es war nicht meine Absicht, hier einen Streit anzufangen. Ich hacke aus zwei Gründen auf diesem Thema so rum - einmal, weil ich Autofans dazu animeren möchte,auch bei den neueren Autos zu differenzieren und genauer hinzusehen, und zum anderen, weil die Klischeemeinung "moderne Autos = irreparabel" der Hauptgrund ist, weshalb viele interessante Fahrzeuge aus der Neuzeit schon seltener sind als beliebte Klassiker.
Nehmen wir z.B. meinen "Sonntags-Benz", hier noch mit seinen Restaurierungsfelgen:
![[Bild: %24_86.JPG]](https://i.ebayimg.com/00/s/NTYzWDEwMDA=/z/lw4AAOSwCnpcdByt/%24_86.JPG)
Ich glaube, niemand würde dieses Auto in die Kategorie "Autos, die einem nicht mehr jeden Tag über den Weg laufen" einsortieren, obwohl von diesem speziellen Modell nur noch eine Hand voll unterwegs sind. Der Wagen hat aufgrund seiner technischen Ähnlichkeit mittlerweile den Spitznamen "W124 MOPF3". Es ist ein E420T von 1996, noch mit dem alten Vierventil V8 aus dem Vorgänger. Der Kombi wurde mit dem Motor nur ein knappes Jahr gebaut, schon 1997 kam der Nachfolger, der zwar genauso aussieht, aber technisch komplett anders ist. Mein Exemplar sollte eigentlich wie alle anderen seiner Art geschlachtet werden, ich habe ihn dann gerettet, nachdem ich festgestellt habe, dass nur noch eine Hand voll Müll angeboten wird. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass selbst von echten Exoten wie den weiter oben geposteten NSUs noch mehr angemeldete Exemplare existieren als vom W210 Kombi mit dem 420iger Motor.
Das Auto ist zugleich das beste Beispiel dafür, dass man sowas sehr wohl in Eigenleistung aufbauen und am Leben halten kann. Das Projekt wäre unmöglich zu stemmen gewesen, wenn ich alles in der Vertragswerkstatt hätte machen lassen - und es ist immer noch einiges zu tun, bis er perfekt ist. Man darf bei der Beurteilung der Möglichkeiten nicht vergessen, dass zwar die Aufgaben komplexer werden, aber auch die Möglichkeiten für Schrauber immer besser. Wenn ich mir mein heutiges Werkzeugarsenal ansehe, das wäre vor 30 Jahren für einen Hobbyschrauber undenkbar gewesen.
Gruß Frank
Nehmen wir z.B. meinen "Sonntags-Benz", hier noch mit seinen Restaurierungsfelgen:
Ich glaube, niemand würde dieses Auto in die Kategorie "Autos, die einem nicht mehr jeden Tag über den Weg laufen" einsortieren, obwohl von diesem speziellen Modell nur noch eine Hand voll unterwegs sind. Der Wagen hat aufgrund seiner technischen Ähnlichkeit mittlerweile den Spitznamen "W124 MOPF3". Es ist ein E420T von 1996, noch mit dem alten Vierventil V8 aus dem Vorgänger. Der Kombi wurde mit dem Motor nur ein knappes Jahr gebaut, schon 1997 kam der Nachfolger, der zwar genauso aussieht, aber technisch komplett anders ist. Mein Exemplar sollte eigentlich wie alle anderen seiner Art geschlachtet werden, ich habe ihn dann gerettet, nachdem ich festgestellt habe, dass nur noch eine Hand voll Müll angeboten wird. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass selbst von echten Exoten wie den weiter oben geposteten NSUs noch mehr angemeldete Exemplare existieren als vom W210 Kombi mit dem 420iger Motor.
Das Auto ist zugleich das beste Beispiel dafür, dass man sowas sehr wohl in Eigenleistung aufbauen und am Leben halten kann. Das Projekt wäre unmöglich zu stemmen gewesen, wenn ich alles in der Vertragswerkstatt hätte machen lassen - und es ist immer noch einiges zu tun, bis er perfekt ist. Man darf bei der Beurteilung der Möglichkeiten nicht vergessen, dass zwar die Aufgaben komplexer werden, aber auch die Möglichkeiten für Schrauber immer besser. Wenn ich mir mein heutiges Werkzeugarsenal ansehe, das wäre vor 30 Jahren für einen Hobbyschrauber undenkbar gewesen.
Gruß Frank
