13.10.2019, 20:00
Ja, der MB100 ist ein waschechter Spanier. Hergestellt in Vitoria. Seine Fans nennen ihn liebevoll Kutter (siehe einfach unter mb100.de). Ansich hätte der überhaupt nie nach Deutschland kommen sollen. Nur gab es so Mitte der 80er Jahre in Stuttgart ein Treffen mit Vorstand, Verkäufern und Technikern. Die Verkäufer hatten schlicht nichts im Angebot, was gegen VW T3, Ford Transit und Co als Alternative angeboten werden konnte. Der T1 war zu teuer und zu groß. Die Techniker sagten, dass sie schon eine Neuentwicklung machen können, dauert halt 8 Jahre. Von der Verkäuferseite kam dann der MB100 und die Techniker wehrten gleich ab: "Damit wollen sie nichts zu tun haben.", aber die Verkäuferseite setzte sich durch.
Ich versteh die Techniker durchaus. Die Spanier hatten schon einen sehr laxen Umgang mit der Verarbeitung und die ersten Modelle, die nach Deutschland kamen, wurden ihrem Ruf dann auch gerecht - nicht, dass das dann bei den ersten Vitos anders gewesen wäre 8|
Es sind natürlich viele im Baustelleneinsatz verschlissen worden. Hinzu kam dann noch die Besonderheit, dass die an der Vorderachse noch Schmiernippel haben, die wenigstens alle 5000km (bei schweren Einsatz deutlich eher) bedient werden mussten. Wer es nicht machte (und das waren die Meisten), wurde pro Seite mit 900.-DM Reparaturkosten belohnt. Die Kühler waren auch zu schlecht ausgelegt und sorgten dann schnell für den Hitzetod. Irgendwann kam natürlich noch das Rostproblem dazu und somit wanderten viele auf dem Schrott.
Wer ihn dagegen entsprechend pflegte, kann mit ihm alt werden und wird noch damit belohnt, dass er absolut problemlos und fast keinen Umbauten (Dichtungen wechseln) mit Pflanzenöl fährt. Heutzutage gibt es schlicht keinen anderen Transporter, der bei selben Aussenmaßen so eine Ladefläche vorzuweisen hat. Einzig, einen guten Radio sollte man haben. Er ist schon recht laut, wenn man mal auf hohe Geschwindigkeiten von 110 + X kommt.
Fred
Ich versteh die Techniker durchaus. Die Spanier hatten schon einen sehr laxen Umgang mit der Verarbeitung und die ersten Modelle, die nach Deutschland kamen, wurden ihrem Ruf dann auch gerecht - nicht, dass das dann bei den ersten Vitos anders gewesen wäre 8|
Es sind natürlich viele im Baustelleneinsatz verschlissen worden. Hinzu kam dann noch die Besonderheit, dass die an der Vorderachse noch Schmiernippel haben, die wenigstens alle 5000km (bei schweren Einsatz deutlich eher) bedient werden mussten. Wer es nicht machte (und das waren die Meisten), wurde pro Seite mit 900.-DM Reparaturkosten belohnt. Die Kühler waren auch zu schlecht ausgelegt und sorgten dann schnell für den Hitzetod. Irgendwann kam natürlich noch das Rostproblem dazu und somit wanderten viele auf dem Schrott.
Wer ihn dagegen entsprechend pflegte, kann mit ihm alt werden und wird noch damit belohnt, dass er absolut problemlos und fast keinen Umbauten (Dichtungen wechseln) mit Pflanzenöl fährt. Heutzutage gibt es schlicht keinen anderen Transporter, der bei selben Aussenmaßen so eine Ladefläche vorzuweisen hat. Einzig, einen guten Radio sollte man haben. Er ist schon recht laut, wenn man mal auf hohe Geschwindigkeiten von 110 + X kommt.
Fred
