06.05.2017, 12:38
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=204624#post204624 schrieb:Sieht toll aus, aber während der Fahrt bei Einstellungen auf das Display gucken müssen ist dann ähnlich wie mti WhatsApp während der Fahr chatten, aber vielleicht hat der Tesla einen Autopiloten...Dieses Problem haben alle neuen Fahrzeuge. Mal mehr, mal weniger. Das Fahrzeug wurde von mir vor der Abfahrt programmiert. Es gab keinen Grund während der Fahrt daran Veränderungen vorzunehmen. Wahrscheinlich wären eventuell nötige Veränderungen auch durch "Zuruf" möglich. Auf dem Display war während der Fahrt nur das Navi sichtbar. Wie bei "normalen" PKWs auch. Mal ehrlich. Im Prinzip lenkt alles in einem Fahrzeug ab. Jeden Schalter, den ich bedienen muß. minimiert meine Aufmerksamkeit. Je mehr davon vorhanden sind, um so gefährlicher wird es.
Captn Difool,'index.php?page=Thread&postID=204624#post204624 schrieb:Die Reichweite ist immer noch ein echtes Handicap und wird so schnell nicht gelöst seinEs gibt kein Reichweitenproblem. Das wird herbeigeredet. In den letzten zwei Jahren durfte ich mehrmals mit einen solchen Aufo lange Strecke fahren. 500 km ohne "Tanken" waren immer möglich. Es sei denn, ich fuhr wie der Henker. Mein 6-Zylinder-Golf verhält sich da ähnlich. Bei einer langen Fahrt durch die Eifel waren es 650 km. Eine Nachladung war ohne wirklich langen Aufenthalt in meiner eingelegten Pause möglich. An einem Supercharger von Tesla, von denen es in Deutschland mittlerweile über 400 gibt und die das Navi bei Eingabe der Route automatisch vorschlug, wenn die Strecke länger war und wo ich als Tesla-Besitzer umsonst tanken konnte (sic! - wenn das Fahrzeug vor dem Januar 2017 gekauft wurde), wurde die Batterie in ca. 30 Minuten auf etwa 60% geladen. Das reichte für die nächsten 300 Kilometer. Es gibt zahlreiche Berichte von Tesla-Besitzern, die scheinbar weit über 700 km zurücklegen können. Ich erzählte von einem Norweger. Es hängt von der Fahrweise ab ... Welche langen Strecken willst Du ohne Pause am Stück fahren. Und: Wie oft fährt man diese?
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=204629#post204629 schrieb:In der selbst-fahrenden Variante eines Tesla Autos kam es zu einem tödlichen UnfallDas ist ein Problem aller Autos mit "Autopilot". Allerdings wird das Ding ja nur so genannt. Kein Hersteller sagt, daß man sich als Fahrer schlafen legen darf. Als Fahrer trage allein ich die Verantwortung. Ich probierte diese Funktion aus. Dabei war mir immer mulmig zumute, die Verantwortung an einen Computer abzugeben. Und: Ich wurde immer langsamer. Der Autopilot hielt sich an die Regeln. Der deutsche Autofahrer im Regelfall nicht. Während mein Wagen auf der Autobahn immer den Mindestabstand einhielt, fuhren von rechts kommende Fahrzeuge in die scheinbare Lücke, was beim Autopiloten zu einer weiteren Abbremsung führe.
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=204629#post204629 schrieb:Das Verhältnis von Antriebsstärke & Komfort zur Betriebssicherheit (man denke auch an die Brandsicherheit der Akkumulatoren) erscheint mir noch unausgewogen.Es gibt kein verstärktes Brandproblem bei Elektroautos. Es wird nur mehr darüber berichtet. Alleine in Deutschland gibt es täglich bis zu 50 Fahrzeugbrände bei Fahrzeugen. Einfach mal im Internet recherchieren. Davon wird nicht berichtet. Früher gab es wesentlich mehr. Als Kind durfte ich derer zwei erleben. Unsere Fahrzeuge (VW 1600, Reault 16TS) brannten total aus ...
lukas,'index.php?page=Thread&postID=204630#post204630 schrieb:Was bei der Elektroautodiskussion meiner Ansicht nach zu kurz kommt, ist die Frage, woher denn der Strom kommen soll für die Aufladung der vielen Autos, v.a. bei der Schnellladung werden enorme Stromstärken benötigt. Sollen die Autos klimaneutral bewegt werden, muss der Strom aus erneuerbaren Quellen stammen. Derzeit ist das nur zu einem kleinen Prozentsatz der Fall.Der Strom kommt aus der Steckdose. Scherz. Nun denn: Ich beziehe ökologisch hergestellen Strom für unser Haus. Greenpeace Energy ist der Lieferant. Erneuerbare Energien sind die wichtigste Stromquelle in Deutschland. Ende des Jahres 2016 betrug die Stromerzeugnung durch erneuerbare Energien etwa 31% des in Deutschland erzeugten Stroms (Angaben Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). Das ist kein kleiner Prozentsatz! Genau da kommt mein Strom her. Der Wind bläßt auch nachts. Das wäre die Zeit, wo ich meine Batterie laden würde. Ich nenne hier Fakten, die allgemein bekannt sind. Und auch das noch: Zu der Zeit, als Daimler das Auto erfand, gab es keine einzige Tankstelle. Benzin kaufte man in der Apotheke. ... Wo ein Wille, da ein Weg.
lukas,'index.php?page=Thread&postID=204630#post204630 schrieb:Diese unkritische Begeisterung für E-Autos kann ich nciht wirklich teilen.Eigentlich mag ich Autos nicht. Sie schaffen mehr Probleme, als sie lösen. Meines fahre ich nur noch sehr selten. Die Batterie ist ausgebaut, steht im Keller und wird so betriebsbereit gehalten, weil es so wenig gefahren wird. Bei rund 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten ist der Individualverkahr keine Lösung. Aber: Trotz aller Unvernunft - Der Tesla hat verdammt viel Spaß gemacht
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut
