09.11.2010, 15:56
Vielleicht könnte man wirklich mal versuchen, quietschende Kandidaten im Ofen zu backen.
Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben enthalten nämlich viele Kunststoffe nicht nur Wasser in der Molekularstruktur, sondern können es auch aus der Umgebung aufnehmen und abgeben.
Natürlich nur in mikroskopischen Mengen.
Aber auch das verändert die Materialeigenschaften zum Teil erheblich.
Und bei dem erwähnten Qietschen ists ja auch sicher nur ein Quentchen mehr oder weniger Reibung, die zu dem Effekt führen.
An der freien Luft gelagerte ABS-Platten z.B. sind wenige Tage nach deren Produktion nicht mehr tiefziehfähig.
Das Material schäumt beim Erhitzen durch die vorher aufgenommene Luftfeuchte fast auf wie Styropor.
Klare Teile werden dabei milchig.
Will man ein einwandfreies Ergebnis, müssen die Platten mehrere Stunden (bis Tage) im Trockenofen kurz unter der Erweichungstemperatur getrocknet und anschließend aber auch innerhalb zweier Stunden tiefgezogen oder aber in Alufolie eingeschlagen werden.
Ich habe hier noch ein unbrauchbares Qietschband liegen.
Das werde ich bei der nächsten Platinenreinigungs- und Trocknungsaktion bei 60°C mit über Nacht da mit in den Ofen reinpacken.
Dann sehen wir ja...
Im Forum mit den drei großen A gibts übrigens einen aktuellen Thread über das Waschen von Schallplatten in der Spülmaschine.
Scheint wohl in gewissen Grenzen gut zu funktionieren.
Viel schöner ist aber das erboste Wutgeheul einiger Leute, die sich für ganz große Scheine eine "Plattenwaschmaschine" gekauft haben und sich jetzt auf der Standspur überholt sehen.
Ich dagegen wußte im vorigen Jahr noch nicht mal, daß es so was wie eine "Plattenwaschmaschine" ernsthaft gibt...
Ich mag solche Tips.
Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben enthalten nämlich viele Kunststoffe nicht nur Wasser in der Molekularstruktur, sondern können es auch aus der Umgebung aufnehmen und abgeben.
Natürlich nur in mikroskopischen Mengen.
Aber auch das verändert die Materialeigenschaften zum Teil erheblich.
Und bei dem erwähnten Qietschen ists ja auch sicher nur ein Quentchen mehr oder weniger Reibung, die zu dem Effekt führen.
An der freien Luft gelagerte ABS-Platten z.B. sind wenige Tage nach deren Produktion nicht mehr tiefziehfähig.
Das Material schäumt beim Erhitzen durch die vorher aufgenommene Luftfeuchte fast auf wie Styropor.
Klare Teile werden dabei milchig.
Will man ein einwandfreies Ergebnis, müssen die Platten mehrere Stunden (bis Tage) im Trockenofen kurz unter der Erweichungstemperatur getrocknet und anschließend aber auch innerhalb zweier Stunden tiefgezogen oder aber in Alufolie eingeschlagen werden.
Ich habe hier noch ein unbrauchbares Qietschband liegen.
Das werde ich bei der nächsten Platinenreinigungs- und Trocknungsaktion bei 60°C mit über Nacht da mit in den Ofen reinpacken.
Dann sehen wir ja...
Im Forum mit den drei großen A gibts übrigens einen aktuellen Thread über das Waschen von Schallplatten in der Spülmaschine.
Scheint wohl in gewissen Grenzen gut zu funktionieren.
Viel schöner ist aber das erboste Wutgeheul einiger Leute, die sich für ganz große Scheine eine "Plattenwaschmaschine" gekauft haben und sich jetzt auf der Standspur überholt sehen.
Ich dagegen wußte im vorigen Jahr noch nicht mal, daß es so was wie eine "Plattenwaschmaschine" ernsthaft gibt...
Ich mag solche Tips.
Bert
