27.02.2009, 22:21
Moin.
Peter, sauer bin ich nicht.
Nur habe ich auf dem Tisch ein Gerät in der Mache und schreibe statt dessen Texte, obwohl die Eingangsfrage schon längst beantwortet ist.
Ich tue das hier gerne, da in diesem Forum eigentlich kein Mist geschrieben wird. Ich habe ja selbst schon großen Nutzen daraus gezogen.
Was die Wiki da schreibt (60°, Pauschalaussagen) ist aber zum Teil Mist.
Jedenfalls insofern, da die Praxis einem anderes lehrt.
Und um Praxis geht´s uns wohl auch in erster Linie. Ausprobierte Tipps geben und erklären kann ich immer brauchen, aber vom hundertsten ins tausendste, weil irgendwo im Universum ein Gegenbeispiel existiert, bringt mir nichts.
O.K. Ich bin nicht wichtig, aber ich denke dann immer an die still mitlesenden Ratsuchenden, die am Ende aus Angst, was falsch zu machen, frustriert sind und den Spaß verlieren. Schließlich wollen wir ihnen Lehrgeld ersparen.
Wo wir ja schon beim Entfernen von Philips Riemen angekommen sind, finde ich Aussagen, daß es Stunden dauern kann, für wichtig. Das verhindert sicher bei manchem "Anfänger" den vorschnellen Griff nach aggresiveren Mitteln, die dann das Bauteil beschädigen. Das kann man gebrauchen.
Brennspiritus muss man mal probieren. Würd ich auch ähnlich, wie Isopropanol sehen, aber z.B. Petroleum hat auch ganz eigene Qualitäten. Taugt nur wegen dem Geruch nicht für Wohnzimmergeräte.
Die Idee mit Vereisung zu arbeiten, hatte ich auch vor Jahren. Da habe ich manchmal Schwimmernadelventile mit Metallsitz aus 50er Jahre-Vergasern umgebaut und mit Viton Dichtring versehen. Den Vitonring musste ich dann auf der Drehbank noch genau überschleifen. Das klappte nicht vertretbar, da die Vereisung viel zu kurz anhielt. Man war mit dem Werkzeug noch gar nicht wirklich dran.
Von Teer Entferner würde ich die Finger lassen. Die sind eigentlich Gift für Kunststoffe.
Was mich wirklich aufregt ist die Tatsache, daß "Experimental-Schäden" auf diesem Sektor oft erst nach 6 bis 24 Monaten auftreten. Da ist dann bekanntlich alles schon zu spät.
Viele Grüße, Arnulf.
Peter, sauer bin ich nicht.
Nur habe ich auf dem Tisch ein Gerät in der Mache und schreibe statt dessen Texte, obwohl die Eingangsfrage schon längst beantwortet ist.
Ich tue das hier gerne, da in diesem Forum eigentlich kein Mist geschrieben wird. Ich habe ja selbst schon großen Nutzen daraus gezogen.
Was die Wiki da schreibt (60°, Pauschalaussagen) ist aber zum Teil Mist.
Jedenfalls insofern, da die Praxis einem anderes lehrt.
Und um Praxis geht´s uns wohl auch in erster Linie. Ausprobierte Tipps geben und erklären kann ich immer brauchen, aber vom hundertsten ins tausendste, weil irgendwo im Universum ein Gegenbeispiel existiert, bringt mir nichts.
O.K. Ich bin nicht wichtig, aber ich denke dann immer an die still mitlesenden Ratsuchenden, die am Ende aus Angst, was falsch zu machen, frustriert sind und den Spaß verlieren. Schließlich wollen wir ihnen Lehrgeld ersparen.
Wo wir ja schon beim Entfernen von Philips Riemen angekommen sind, finde ich Aussagen, daß es Stunden dauern kann, für wichtig. Das verhindert sicher bei manchem "Anfänger" den vorschnellen Griff nach aggresiveren Mitteln, die dann das Bauteil beschädigen. Das kann man gebrauchen.
Brennspiritus muss man mal probieren. Würd ich auch ähnlich, wie Isopropanol sehen, aber z.B. Petroleum hat auch ganz eigene Qualitäten. Taugt nur wegen dem Geruch nicht für Wohnzimmergeräte.
Die Idee mit Vereisung zu arbeiten, hatte ich auch vor Jahren. Da habe ich manchmal Schwimmernadelventile mit Metallsitz aus 50er Jahre-Vergasern umgebaut und mit Viton Dichtring versehen. Den Vitonring musste ich dann auf der Drehbank noch genau überschleifen. Das klappte nicht vertretbar, da die Vereisung viel zu kurz anhielt. Man war mit dem Werkzeug noch gar nicht wirklich dran.
Von Teer Entferner würde ich die Finger lassen. Die sind eigentlich Gift für Kunststoffe.
Was mich wirklich aufregt ist die Tatsache, daß "Experimental-Schäden" auf diesem Sektor oft erst nach 6 bis 24 Monaten auftreten. Da ist dann bekanntlich alles schon zu spät.
Viele Grüße, Arnulf.
