Bänder ausmessen
#2
Hallo Michael,

prinzipiell eine gute Idee...

a) ...kann man ja eigentl. mit Audacity machen und die beiden
(bzw. 4) Kurven untereinander legen und vergleichen (visuell).
Dann siehst Du auch direkt die Dropouts, wenn Du die Kurvendarstellung
weit genug spreitzen würdest. Ist aber ein bisserl Arbeit...

b)...automatisch DropOuts erkennen - geben tut´s da sicher was,
kenne es aber nicht und mutmasse auch hohe Kosten, da spezielle
Messtechnik. Wenn man die Kurven in Absolutwert-Reihen in einem
.CSV-file speichern könnte, dann liesse sich so eine Messpunktreihe
ganz einfach mit Excel auswerten. Die Frage ist, welche Aufzeichnungs-
software lässt den Daten-Export zu. (audacity ist dafür sicher nicht
gedacht...). Dafür müssen allerdings die Vor/Nachband-Kurven auch
miteinander verglichen werden. Schliesslich kann man m.E. nicht davon
ausgehen, dass ein Drop-Out direkt einen "O"-Pegel liefert. Ein schwacher
Pegel kann also durchaus im Quellmaterial dem Original entsprechen - woher
soll die SW das wissen. Es braucht also den Vergleich, wie ich meine.

Ich persönlich halte die selbsterstellte Probeaufnahme mit Hörvergleich
für gebrauchtes Bandmaterial immer noch für die schnellste Methode.
2, 3 prägnante Stellen ausgesuchter Musikstücke, ein Bischen "Pink
Noise", das war´s - dann weis ich in der Regel, ob das Band auf
der Maschine verwendet werden kann (bzw. nicht sogar direkt in
die Tonne gehört).

Gruss

Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
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[Kein Betreff] - von GXNet - 14.02.2009, 14:49
[Kein Betreff] - von PeZett - 14.02.2009, 18:36
[Kein Betreff] - von peter_l - 14.02.2009, 20:18

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