10.02.2009, 01:49
Hallo Michael
Hab ich schon mal spaßhalber vor Jahren getestet. Funktioniert nicht.
Es treten drei Probleme auf:
1. Nehmen wir z.B. ein Band, mit 9,5 cm bespielt. Die höchste dabei aufgezeichnete Frequenz beträgt dabei ca. 15.000 Hz. Mit 19,05 cm/sec abgespielt, müßte die Bandmaschine in der Lage sein, ca 30.000 Hz einigermassen linear wiederzugeben. Bei 38 cm/sec wären es schon 60.000 Hz. Das schafft keine. (Ausser vielleicht speziell dafür ausgelegte Maschinen in High Speed Duplikationsstraßen)
2. Wird am PC mit einer CD-konformen Samplingfrequenz von 44,1 kHz aufgenommen, beträgt die höchstmögliche aufzuzeichnende Frequenz nach dem Shannon Theorem maximal die Hälfte der Samplingfrequenz, also 22,05 kHz. Nach dem herunterrechenen auf normale Tonhöhe (50% bei einer Kopiergeschwindigkeit von 19,05 cm/sec) blieben also nur 11,025 kHz als höchste, maximal vorhandene Frequenz übrig. Das wäre gerade mal bessere Mittelwellenqualität)
(Dies gilt NICHT, wenn die Soundkarte in der Lage ist, mit 88,2 oder 96 oder 192 khZ Samplingfrequenz aufzuzeichnen zu können).
3. Und schließlich wird auch das bei 19,05 cm/sec als hochfrequentes Rauschen hörbare Bandrauschen, beim anschließenden herunterrechnen auf korrekte Tonhöhe, weit in den hörbaren Bereich verschoben, und außert sich dann als unangenehmes Rauschen im oberen Mitteltonbereich.
Letztlich ist das Ergebnis unter dem Strich dann nahezu unbrauchbar. Und wenn man die Zeit für das herunterrechnen auch noch mit in die Rechnung mit ein bezieht, ist auch kein Zeitvorteil gegenüber einer Überspielung mit korrekter Geschwindigkeit mehr übrig.
MfG
Wolfgang
Hab ich schon mal spaßhalber vor Jahren getestet. Funktioniert nicht.
Es treten drei Probleme auf:
1. Nehmen wir z.B. ein Band, mit 9,5 cm bespielt. Die höchste dabei aufgezeichnete Frequenz beträgt dabei ca. 15.000 Hz. Mit 19,05 cm/sec abgespielt, müßte die Bandmaschine in der Lage sein, ca 30.000 Hz einigermassen linear wiederzugeben. Bei 38 cm/sec wären es schon 60.000 Hz. Das schafft keine. (Ausser vielleicht speziell dafür ausgelegte Maschinen in High Speed Duplikationsstraßen)
2. Wird am PC mit einer CD-konformen Samplingfrequenz von 44,1 kHz aufgenommen, beträgt die höchstmögliche aufzuzeichnende Frequenz nach dem Shannon Theorem maximal die Hälfte der Samplingfrequenz, also 22,05 kHz. Nach dem herunterrechenen auf normale Tonhöhe (50% bei einer Kopiergeschwindigkeit von 19,05 cm/sec) blieben also nur 11,025 kHz als höchste, maximal vorhandene Frequenz übrig. Das wäre gerade mal bessere Mittelwellenqualität)
(Dies gilt NICHT, wenn die Soundkarte in der Lage ist, mit 88,2 oder 96 oder 192 khZ Samplingfrequenz aufzuzeichnen zu können).
3. Und schließlich wird auch das bei 19,05 cm/sec als hochfrequentes Rauschen hörbare Bandrauschen, beim anschließenden herunterrechnen auf korrekte Tonhöhe, weit in den hörbaren Bereich verschoben, und außert sich dann als unangenehmes Rauschen im oberen Mitteltonbereich.
Letztlich ist das Ergebnis unter dem Strich dann nahezu unbrauchbar. Und wenn man die Zeit für das herunterrechnen auch noch mit in die Rechnung mit ein bezieht, ist auch kein Zeitvorteil gegenüber einer Überspielung mit korrekter Geschwindigkeit mehr übrig.
MfG
Wolfgang
