Videokassetten
Bei U-Matic kann ich leider überhaupt nichts beisteuern. Habe zwar irgendwo eine uralte BASF U-Matic im Großformat herumliegen, aber wer da für wen hergestellt hat, da fehlt leider die Erfahrung mit dem Format.

Zu Euren früheren Diskussionen über die Herkunft der National/Panasonic-Cassetten: Die Gehäuseoberfläche ist zwar ähnlich gestaltet wie bei Fuji, aber beim direkten Vergleich zeigen sich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, doch Unterschiede. Das Band in den Panasonic-Cassetten könnte von TDK gekommen sein. Eventuell hat TDK sogar die kompletten Cassetten gefertigt und für Matsushita ein eigenes Gehäusedesign im Auftrag hergestellt. Das war bei Audiocassetten zeitweise auch so.

Alternativ kann Matsushita auch eine komplett eigene Videocassetten-Fertigung gehabt haben. Dafür spräche, daß die National/Panasonic die Lizenznummer 201, 202 oder 203 tragen (habe gerade keine zum Nachschauen greifbar). TDK hatte 204, Fuji 205.

@ Ralf: Hier ist durchaus noch Interesse! Ich hatte nur die Weiterentwicklung des Threads völlig verschlafen, weil nach der Umstellung der Forensoftware im vorigen Jahr irgendwann keine Nachruchten über neue Beiträge mehr kamen, und ich das Forum manchmal über Monate hinweg nicht komplett durchklicke nach interessanten Neuigkeiten. Nachdem ich jetzt hier geschrieben habe, dürften ja auch wieder die Benachrichtigungen einsetzen.

Keine Antworten bedeuten ja auch nicht gleich immer, daß das Gezeigte niemanden interessiert. Oft ist es einfach so, daß keiner was zu den Fragen sagen kann, und dann postet natürlich nicht gleich jeder erfreute Leser ein "Schöne Bilder, aber leider weiß ich nix dazu".

Viele Grüße,
Martin

Edit: Lizenznummern korrigiert
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Ich wollte seit länger Zeit noch etwas zu Ralfs Posting mit der Design-VHS-Cassette von Scotch ergänzen.
Jetzt habe ich die Schätzchen endlich mal fotografiert. Scotch hat da - offenbar so als letztes Aufbäumen - noch eine Sonderserie an Videocassetten aufgelegt. Die ist aber nie groß beachtet worden.
Ich habe da zufällig Anfang der 1990er Jahre, ich glaube beim Karstadt in Stuttgart, zwei verbilligte Aktionspacks mit vier unterschiedlichen VHS-Cassetten von Scotch ergattern können. Darin waren enthalten:
  • eine Kids-Cassette mit 2 Stunden Spielzeit
  • eine "Every-Day"-Cassette mit 3 Stunden Spielzeit - das ist die Cassette, die Ralf vorgestellt hat
  • eine "Collections"- Cassette mit 4 Stunden Spielzeit. Die ist laut Werbeaussage für Spielfilme und andere Aufnahme, die gesammelt und archiviert werden wollen.
    Ich habe zufälligerweise vor ein paar Monaten ein paar Exemplare in der Bucht ergattern können. Die fand ich vom Design richtig gut gelungen. Doch das Band reicht an eine BASF PHG halt nicht ran. Das Gehäuse fühlt sich hochwertiger an als die beiden anderen Cassetten-Gehäuse.
  • eine "Video-Album"-Cassette mit 90 Minuten Spielzeit. Die ist für Langzeit-Archivierung und hat ne elegante Archivbox. Band scheint tatsächlich etwas besser zu sein als die Collections-Cassette, das Gehäuse scheppert jedoch genauso wie die anderen erstgenannnten. Is halt ne Cassette "nice to have"
Also vom Gehäuse her würde ich vermuten, dass alle vier aus dem Hause SK stammen. Im Gehäuse-Design gibt es ein paar Ähnlichkeiten zu Hausmarken-Cassetten wie die von Lerche, die ich mal vorgestellt hatte. Aber ein "Made in EU" ist halt nix aussagekräftiges. Die Cassetten können sonst wo zusammengeschustert worden sein, bei Philips Österreich, bei PDM in Oosterhout. Naja. Nach so viel Text noch ein paar Bilderchen. ;-)
Viele Grüße
Sebastian


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Bei der Herkunft der Gehäuse rätsle ich auch noch. Die Bänder jedoch sind wahrscheinlich von 3M selbst. Ziemlich sicheres Erkennungszeichen: Sie haben Rückseitenbeschichtung. Das hatten bei den Standardtypen nur BASF und Scotch. Andere Hersteller haben, wenn überhaupt, nur die Bänder der hochwertigen Modelle rückseitenbeschichtet.

Viele Grüße,
Martin

PS: Hab doch noch eine Panasonic gefunden. Sie hat die Einprägung LN 202. Also weder TDK noch Fuji. Kann ich im Beitrag weiter oben leider nicht mehr editieren.
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@Martin: Die Bänder sind rückseitenbeschichtet. Und die Bänder aus Oosterhout hatten keine Rückseitenbeschichtung? Muss ich mal bei den übriggebliebenen PDMs nachschauen...
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Hab gerade bei einer PDM ("Manufactured by PDM Oosterhout") nachgeschaut - keine Rückseitenbeschichtung. Das war allerdings auch eine E-260, ist also eventuell nicht repräsentativ.

Viele Grüße,
Martin
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Ich habe jetzt doch eine Weile such müssen, weil ich erst vor zwei Wochen anderthalb Umzugskartons voll an VHS-Kassetten entsorgt habe. Da waren noch einige PDMs noch drin... halt ziemlich verratzt.
Aber ich habe jetzt noch eine PDM und einige Philipse aus österreichischer Produktion sowie eine verphilipste BASF Vision. Die Bänder sind alle rückseitenbeschichtet. Die einige auffindbare PDM (HG - Einsteiger-Qualität) aus Oosterhout ist ebenfalls wie Dein Exemplar, Martin, nicht rückseitenbeschichtet. Ich hatte noch irgendwo eine Superchrom PDM... mhmm, vielleicht doch entsorgt...

Viele Grüße
Sebastian
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Hallo!

Wenn der VCR einmal ausgedient hat, kann das Videoband in den Cassetten auch anderweitig Verwendung finden.
Zum Beispiel so (Dokumentarfilm gestern auf 3Sat um 22Uhr "ThuleTuvalu"):

Als Bastrock-Ersatz!

   

   

Gruß
Wolfgang
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Zu den U-Matic Kassetten, ihr müsst die mal bei offenem Gerät in Betrieb sehen, da dreht sich dann der eine Wickelteller "falsch" herum und es funktioniert trotzdem. Big Grin
VHS-Kassetten ohne Rückseitenbeschichtung kenne ich nur als Kauf- oder Verleihkassetten. Die wurden damals auf Schnellkopieranlagen für VHS-Bänder produziert, sogenannten Sprintern. Da gab es ein Verfahren von DuPont (PDM) das hiess TMD = Thermo Magnetic Duplication. Dazu wurde ein spezielles VHS Mastertape mit einer MP (Metal Powder) Beschichtung und einer Koerzitivität von 1500Oe auf einem speziellen Offenspulen VHS-Rekorder mit spiegelbildlicher Anordnung des Laufwerks aufgezeichnet. Dieses Mirror Mother Tape wurde dann in den Sprinter eingelegt und zu einer Schleife geklebt. Beim Kopieren wurde das Mirror Mother Tape und ein nicht rückseitenbeschichtetes Chromdioxid VHS-Band Schicht auf Schicht über eine Art Kopftrommel, die Transfer-Drum, gezogen. Dort wird das VHS-Band von der Rückseite mit einem Laser kurzzeitig auf 140 Grad erhitzt. Bei dieser Temperatur, der Curie-Temperatur des Chromdioxid, verlieren die Magnetpartikel ihre Ausrichtung und nehmen beim Abkühlen die Magnetisierung des Mirror Mother Tape an. Deshalb muss die Mirror Mother Tape Aufzeichnung spiegelbildlich sein, damit das Spurbild auf dem VHS-Band wieder passt. Die Bandrückseite darf wegen des Laserverfahrens nicht beschichtet sein. Dadurch wurde aber von Anfang an ein schnellerer Verschleiss des VHS-Bandes in Kauf genommen. Hersteller des Sprinters war die Fa. Otari, der Mirror Mother Tape Recorder wurde von Ikegami gebaut.

MfG, bitbrain2101
Strom kann erst dann fliessen, wenn Spannung anliegt.
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SK produziert jetzt VHS-Kassetten (erstaunlicherweise ausschließlich 180er!) unter dem vor kurzem übernommenen Markennamen "Platinum". Aber wohl nicht mehr lange, wenn ich die Aufschrift "Final Edition" richtig deute:

http://www.go2sk.de/produkte/vhs.html

Könnte was für Sammler sein.
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Die Platinum hab ich schon vor Weihnachten bei Drogerie Müller gesehen. Ich weiß nicht ob die überhaupt noch Neuproduktion sind, SK hat schon Juni 2015 die Einstellung der VHS-Produktion angekündigt.

Die Scotch Kids sind ein geniales Design, haben mich damals unglaublich fasziniert! Ich war auch ziemlich die Alters-Zielgruppe für die Dinger.
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Vielleicht hat jemand weiß, ob Video Grundig Video8/Hi8? ?(
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The last Videocassette from Grundig is the Video2000, no VHS, no Video8/Hi8, no Betamax.
Ich putze hier nur...
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VCC und VHS http://grundig.pytalhost.com/1985/072.jpg
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Die VHS Kassetten von Grundig hab ich bisher noch nie gesehen in freier wildbahn, auf dem Bild sehen die sehr nach BASF aus. Aber darueber hinaus was den anderen formaten angeht ist wiohl schluss, die VCC mit dem breiten fenster habe ich selber 2.
Ich putze hier nur...
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Diese Kassetten natürlich gefälscht?


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Wie die Ausgabe von Camcordern Firmen Grundig und keine Bänder zu erklären? Vielleicht haben andere Hersteller für sie?
https://www.youtube.com/watch?v=Ip3XQHi92Ec

Dann noch eine Frage? Pentax 8-mm-Bänder waren?
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Hi@all: Also Grundig hat in der ganzen Firmengeschichte nie Bänder oder Cassetten selbst hergestellt - das kam weitgehend von der BASF, mitunter auch TDK (Metall CC). Ich meine trotzdem dass es evtl. 8mm bzw. Hi8-Bänder von Grundig bei den Fachhändlern gegeben haben müsste. Telefunken, Saba und Nordmende selbst Blaupunkt oder Bauer/Bosch hatten Videokassetten als Zubehör im Programm. Aus welcher Klitsche die ursprünglich kamen, müßte man genau unter die Lupe nehmen. Weß ich jetz nicht. Bei Bauer/Bosch waren die S-VHS-Kassetten von Panasonic.

Selbst die DCinternational, eine Grundig-Entwicklung, wird wohl kaum in Langwasser produziert worden sein. Die gezeigten VHS-Kassetten sind keine Fälschungen. "Grundig made for you" ist 1990er Jahre, und die Casssette hats auch nur über den Fachhändler gegeben. Die anderen im 3er Pack sind wohl neueren Datum und könnten bei SKassetten konfektioneirt worden sein oder direkt in Chna oder Südkorea. Sie sind als "Marketing-Werkzeug" zu sehen, um den Namen Grundig wieder zu reaktivieren nach dem Ausverkauf... In den Geizmärkten gab es immer wieder mal Datenträger von bekannten Firmen, die sonst nie mit der Hersteller von Medien befaßt waren... "Fujitsu Siemens" beispielsweise. - mal die Vesperplatten von Fujitsu ausgenommen.

Viele Grüße
Sebastian
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Hallo,

nur eine Theorie von mir. Ich weiss, dass Sony bei Grundig VHS-Geräte gekauft hat und Grundig bei Sony 8mm und Hi8 Camcorder. Also könnte Sony auch Cassetten an Grundig verkauft haben, Sony hatte da eine Fabrik in Frankreich.

MfG, bitbrain2101
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Video-8- oder Hi-8-Cassetten mit dem Markennamen Grundig habe ich noch nicht gesehen. Aber ich halte es für möglich, daß es sie als OEM-Produkte gegeben hat.

Erst kürzlich habe ich erfahren, daß Grundig sehr wohl eine eigene Cassettenproduktion hatte:
https://www.youtube.com/watch?v=QpflEymvdYc

Bei 1:00 kann man anhand der Spulenform erkennen, daß dort Video-2000-Cassetten zusammengebaut wurden. Ob es sich um eine reine Konfektionieranlage handelte, oder auch Gehäuse dort hergestellt wurden, darüber werden keine genauen Angaben gemacht. Irgendwo wird erwähnt, daß in dem Werk auch Audiocassetten verarbeitet wurden. Da stellt sich mir allerdings die Frage, welche das gewesen sein sollten. Die Audiocassetten von Grundig bis 1986 lassen sich nämlich immer eindeutig einem anderen Hersteller zuordnen (BASF, 3M, TDK), von ein paar Ausnahmen aus den 60er und ganz frühen 70er Jahren abgesehen, die schwer zu identifizieren sind.

Viele Grüße,
Martin
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Kirunavaara,'index.php?page=Thread&postID=193819#post193819 schrieb:Irgendwo wird erwähnt, daß in dem Werk auch Audiocassetten verarbeitet wurden.

Woher ist die Information? Das ist ja wirklich überraschend. Grundig ist als Audio-Kassettenmarke quantitativ doch ziemlich bedeutungslos. Für die paar Exemplare (von denen die meisten auch noch als Fremdprodukte identifizierbar sind) sollen die eine eigene Produktion gehabt haben?

Andererseits steht hier...

http://www.regionalgeschichte.net/pfalz/...ichte.html

... daß Grundig das Werk bereits 1966 eröffnet hat. Es muss also eine Zeit vor Video 2000 gegeben haben. Aber mir würde da eher eine Konfektionsstraße für Spulentonbänder einfallen. Verwechslung?

TDK hat das Werk immerhin bis 2002 weiterbetrieben, siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/TDK#Werkss..._in_Europa
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Ich finde die Quelle leider nicht mehr. Es war aber glaube ich nicht explizit von Compactcassetten die Rede, sondern von "Kassetten- und Tonbandwerk" oder ähnlich, das eben 1966 eröffnet wurde. Die ersten Videocassetten kamen ja Anfang der 70er Jahre auf den Markt. Ob Grundig eine eigene Fertigung für VCR- und SVR-Cassetten hatte oder diese auch zukaufte, weiß ich nicht.

Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann: Es gab ja einige Nischensysteme vor allem für Diktiergeräte, die in relativ kleinen Stückzahlen hergestellt wurden. An Grundig-Entwicklungen fallen mir die EN3, die Steno-Cassette sowie die in Einloch-Cassetten verpackten, kleinen Tonbandspulen für Stenoretten ein. Dazu hatte Grundig außerdem große Pläne für sein Cassettensystem DC-International.

Tonbänder kaufte Grundig bekanntermaßen bei BASF und 3M ein. Die Spulen hatten aber ab Mitte der 60er Jahre ein eigenes Design. Später gab es auch z.B. für die SVC-Videocassetten eigene Plastikschuber, die ich nur von Grundig kenne.

Kann es sein, daß das Rammelsbacher Werk hauptsächlich eine Anlage zur Herstellung von Kunststoffkomponenten und deren Befüllung mit Bandmaterial war?

Viele Grüße,
Martin
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@bitbrain210: Es ist keine Theorie, es ist Fakt, dass die Video8 und Hi8-Camcorder ab 1989/90 bzw. auch das Zubehör bei Grundig von Sony stammten. Das war bei Blaupunkt und Metz (beide ja treue Panasonic-Kunden) genauso. Grundig und Blaupunkt versuchten die deutschen Hobby-Filmer gezielt anzusprechen und spezielle Lösungen anboten, die mit OEM-Sony- und Panasonic-Geräten umgehen konnten. Die GSM-Schnittsteuerungen waren so ne Kombilösung. Schließlich machte es für die europäischen "Vertriebe" keinen Sinn mehr eigene Camcorder zu vertreiben, als in Japan der Modellkampf bei Camcorder wütete und laufend neue verbesserte Modelle auf dem Markt kamen.
Leider gibts bei Wegavision kein Grundig Gesamtprogramm nach 1990. Aber bei Blaupunkt lässt sich das auch schön erkennen, wie da krampfhaft versucht wird die VHS-Welt von Panasonic und die Video8-Welt von Sony zusammenzubringen.
http://wegavision.pytalhost.com/blaupunkt.html

Viele Grüße
Sebastian
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Hallo,

noch was zum Grundig-Werk in Rammelsbach.

Habe hier einen Ausschnitt aus einem Lebenslauf:
02.1980 - 03.1982 Funkelektroniker / Produktion TV-Module / Werk Rammelsbach
04.1982 - 10.1984 Vorarbeiter QS / Produktion Videokassetten System Video 2000 / Werk Rammelsbach (Standort geschlossen)

Es muss also nicht sein, das dort seit 1966 Audio- oder Videokassetten produziert wurden.

Viele Grüße
Volkmar
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Kirunavaara,'index.php?page=Thread&postID=193825#post193825 schrieb:Kann es sein, daß das Rammelsbacher Werk hauptsächlich eine Anlage zur Herstellung von Kunststoffkomponenten und deren Befüllung mit Bandmaterial war?
ich denke genau so wird es gewesen sein, für die CC/MC Kopierung haben die Bandhersteller ja schon immer die Rohwickel (Pancakes) auf NAB-Kern verkauft, warum nicht auch in anderer Breite ?
Mir ist inzwischen eingefallen, als es mit dem Format Video 2000 losging, hatten wir im Kopierwerk nur Grundig gelabelte Video 2000 Cassetten. Da gab es auch nie einen Engpass wie bei TDK, Fuji und Sony, als der erste Videotheken-Boom losging. Die VCR- und SVC- Cassetten waren immer BASF gelabelt. Ausschussraten bei Cassetten und Geräten waren um einiges höher als bei den Japanern.

MfG, bitbrain2101
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Nach Grundig klar. Und es gibt Informationen, dass die Firma Pentax 8mm Videobänder estesttvenno OEM veröffentlicht?
Yuko,'index.php?page=Thread&postID=193726#post193726 schrieb:Wie die Ausgabe von Camcordern Firmen Grundig und keine Bänder zu erklären? Vielleicht haben andere Hersteller für sie?
https://www.youtube.com/watch?v=Ip3XQHi92Ec
Yuko,'index.php?page=Thread&postID=193726#post193726 schrieb:Dann noch eine Frage? Pentax 8-mm-Bänder waren?


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Nachtrag: Auf YouTube habe ich noch ein Filmchen gefunden, wo ein Grundig Gesamtkatalog von 1991 durchgekuckt wird. Ab 3'45 min wird's für den Hobbyfilmer interessant.
Deine Röhre

EDIT:
Nach was zur Grundig-Sony-Kooperation gefunden - im Spiegel von 1991
Spiegel 13/1991

Das wärs.
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Ich habe es Fisher video 8mm kasseten noch gefunden!


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Die Videokassetten hatte ich schon lange im Blick, nun habe ich die doch erworben, finde das Design schön, sind Videokassetten von Akyo.
Da ich noch kein Videorecorder habe, muss ich diese zu Freundin mit nehmen, die hat noch ein von Panasonic, bin mal gespannt, was da noch so drauf ist  Smile

               
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