08.02.2009, 14:06
Hallo Lothar,
ich "liebe" das... ...Blockschaltbild gepaart mit Schaltplan, kein
Platinenlayout und dann alles in Russisch - auweia!
Trotzdem: M3 ist der Capstanmotor (wenn ich nicht irre), von dort
gehen lt. Plan 6 "Strippen" - 4 davon laufen auf einen Steckkontakt
XT5 (...das sind so schwarze Flachstecker mit weisser Beschriftung - so
zumindest ersichtlich auf Deinen Fotos). Diese 4 Adern musst Du verfolgen,
zwei davon gehen über eine Parallelschaltung zweier Kondensatoren C1 u.
C2 (1 uF und 4 uF, soweit ich das entziffern kann) - die würde ich einmal
aus dem Motorpfad ablöten (einfach in ihrer Position belassen, wenn
sie irgendwo festgeschraubt, geklebt oder gestrapst sind) und gegen
einen passenden C ersetzen (~ 4,7 uF ist ein käufl. Motorkondensator, d.
Spannungsfestigkeit sollte hoch sein! 250 V ist die Grössenordng.).
Das wird übrigens kein unipolarer Kondensator sein, die Unipolaren haben
im Schaltplan ja immer eine Polaritätsangabe, C1 u. C2 haben diese nicht.
Bei der "fliegenden" Verdrahtung des Ersatzkondensators darauf achten,
dass seine "nackten" Beinchen nirgendwo Kontakt kriegen! Und
Kondensatoren zur Vorsicht immer vorher entladen.
Bei allem, was Du da tust wie immer der Hinweis: alle Arbeiten
geschehen auf eigene Gefahr (...für Leib und Material!) Also - lieber
2 mal hingucken, bevor Du einschaltest.
EDIT: ....wenn Du d. Kondensatoren abgelötet hast, könntest Du
vielleicht bei der Gelegenheit einmal den Teil der Motorwicklung
durchmessen (ohmscher Widerstand!), wenn der gegen "Unendlich"
geht, hat der Antrieb eine Macke. Ein Durchmessen der Wicklungen (auch der
anderen Pakete) sollte nur erfolgen, nachdem man zu mindest eine
Seite (sprich eine Ader) von der Schaltung getrennt hat, sonst misst
man den "Rest" mit.
Meinst Du, das würdest Du mit Bordmitteln hinbekommen?
Gruss
P.
ich "liebe" das... ...Blockschaltbild gepaart mit Schaltplan, kein
Platinenlayout und dann alles in Russisch - auweia!
Trotzdem: M3 ist der Capstanmotor (wenn ich nicht irre), von dort
gehen lt. Plan 6 "Strippen" - 4 davon laufen auf einen Steckkontakt
XT5 (...das sind so schwarze Flachstecker mit weisser Beschriftung - so
zumindest ersichtlich auf Deinen Fotos). Diese 4 Adern musst Du verfolgen,
zwei davon gehen über eine Parallelschaltung zweier Kondensatoren C1 u.
C2 (1 uF und 4 uF, soweit ich das entziffern kann) - die würde ich einmal
aus dem Motorpfad ablöten (einfach in ihrer Position belassen, wenn
sie irgendwo festgeschraubt, geklebt oder gestrapst sind) und gegen
einen passenden C ersetzen (~ 4,7 uF ist ein käufl. Motorkondensator, d.
Spannungsfestigkeit sollte hoch sein! 250 V ist die Grössenordng.).
Das wird übrigens kein unipolarer Kondensator sein, die Unipolaren haben
im Schaltplan ja immer eine Polaritätsangabe, C1 u. C2 haben diese nicht.
Bei der "fliegenden" Verdrahtung des Ersatzkondensators darauf achten,
dass seine "nackten" Beinchen nirgendwo Kontakt kriegen! Und
Kondensatoren zur Vorsicht immer vorher entladen.
Bei allem, was Du da tust wie immer der Hinweis: alle Arbeiten
geschehen auf eigene Gefahr (...für Leib und Material!) Also - lieber
2 mal hingucken, bevor Du einschaltest.
EDIT: ....wenn Du d. Kondensatoren abgelötet hast, könntest Du
vielleicht bei der Gelegenheit einmal den Teil der Motorwicklung
durchmessen (ohmscher Widerstand!), wenn der gegen "Unendlich"
geht, hat der Antrieb eine Macke. Ein Durchmessen der Wicklungen (auch der
anderen Pakete) sollte nur erfolgen, nachdem man zu mindest eine
Seite (sprich eine Ader) von der Schaltung getrennt hat, sonst misst
man den "Rest" mit.
Meinst Du, das würdest Du mit Bordmitteln hinbekommen?
Gruss
P.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
