12.01.2009, 22:22
Nein, lieber Gerhard,
das gibt es so, wie du es schilderst, schlicht nicht. Die Elektronik der B77 kann seit den Tagen der A77 prinzipiell (bei der B77 auf jeden Fall, bei der Standard-A77 mit gewisser VOrsicht, also Gewusst-Wie) ohne grundlegende Änderungen sogar professionelles Bandmaterial tadellos bis an dessen Grenzen (911, 38,1 cm/s: 1 kHz, 3% Klirrfaktor bei 1350 nWb/m) aussteuern. Das heißt, die dann hörbaren Sättigungen stammen dann vom Magnetband, nicht von der Elektronik der A77.
Studer garantiert für die Standard-B77 bei 514 nWb/m und dem von Revox in den USA (mit den entsprechenden Folgen) zugekauften Band 631 der Klasse des LPR35 bei 9,5 einen Klirrfaktor von 1,5 %, bei 19 von 0,5 %. Dies sind hervorragende Werte, die nur deshalb eingehalten werden können, weil die Elektronik damit keine Probleme hat. Die Aussteuerbarkeitsgrenze neuzeitlichen Langspielbandes wie Revox 631 oder LPR 35 ("MOL", Maximum Output Level, 3 % Klirrfaktor) wird bei 1 kHz und 19 cm/s, 315 Hz bzw. 9,5 cm/s und dem empfohlenen Vormagnetisierungspegel nur etwa 3,5 dB höher erreicht, also bei ca. 775 nWb/m. Dann ist Schluss und der Klirrfaktor schießt asymptotisch in die Höhe. Daran ändern weder F. Krones, noch Baron Hornstein oder W. Studer etwas. Auch aus dem Magnetbandparadies heraus nicht, in das mittlerweile alle drei Einlass gefunden haben.
Uher lässt im Normalbetrieb deutlich höhere Klirrfaktoren zu, was wir neulich hier auch schon anfänglich, aber leider nicht abschließend behandelt haben, weil sich der Interessent nicht wieder meldete. Von der Spitzenspannungsanzeige (LED für 514 nWb/m), die die B77 in immerhin einfacher Form besitzt, einmal ganz zu schweigen.
Was bei dir wirklich vorliegt, müsste separat und unter technisch klar definierten Bedingungen geklärt werden.
Hans-Joachim,
der vor Jahrzehnten mehrere Jahre lang mit 468, Dolby A und A77ORF LPs aufnahm, und dabei mit dem Klirrfaktor und dem Frequenzgang nie Probleme hatte.
das gibt es so, wie du es schilderst, schlicht nicht. Die Elektronik der B77 kann seit den Tagen der A77 prinzipiell (bei der B77 auf jeden Fall, bei der Standard-A77 mit gewisser VOrsicht, also Gewusst-Wie) ohne grundlegende Änderungen sogar professionelles Bandmaterial tadellos bis an dessen Grenzen (911, 38,1 cm/s: 1 kHz, 3% Klirrfaktor bei 1350 nWb/m) aussteuern. Das heißt, die dann hörbaren Sättigungen stammen dann vom Magnetband, nicht von der Elektronik der A77.
Studer garantiert für die Standard-B77 bei 514 nWb/m und dem von Revox in den USA (mit den entsprechenden Folgen) zugekauften Band 631 der Klasse des LPR35 bei 9,5 einen Klirrfaktor von 1,5 %, bei 19 von 0,5 %. Dies sind hervorragende Werte, die nur deshalb eingehalten werden können, weil die Elektronik damit keine Probleme hat. Die Aussteuerbarkeitsgrenze neuzeitlichen Langspielbandes wie Revox 631 oder LPR 35 ("MOL", Maximum Output Level, 3 % Klirrfaktor) wird bei 1 kHz und 19 cm/s, 315 Hz bzw. 9,5 cm/s und dem empfohlenen Vormagnetisierungspegel nur etwa 3,5 dB höher erreicht, also bei ca. 775 nWb/m. Dann ist Schluss und der Klirrfaktor schießt asymptotisch in die Höhe. Daran ändern weder F. Krones, noch Baron Hornstein oder W. Studer etwas. Auch aus dem Magnetbandparadies heraus nicht, in das mittlerweile alle drei Einlass gefunden haben.
Uher lässt im Normalbetrieb deutlich höhere Klirrfaktoren zu, was wir neulich hier auch schon anfänglich, aber leider nicht abschließend behandelt haben, weil sich der Interessent nicht wieder meldete. Von der Spitzenspannungsanzeige (LED für 514 nWb/m), die die B77 in immerhin einfacher Form besitzt, einmal ganz zu schweigen.
Was bei dir wirklich vorliegt, müsste separat und unter technisch klar definierten Bedingungen geklärt werden.
Hans-Joachim,
der vor Jahrzehnten mehrere Jahre lang mit 468, Dolby A und A77ORF LPs aufnahm, und dabei mit dem Klirrfaktor und dem Frequenzgang nie Probleme hatte.
