03.12.2008, 10:34
Im Prinzip kann und darf jeder sogar senkrecht schneiden, wenn denn die Aufzeichnung auf Band keinen "Gleichfeldanteil" hat - d.h., wenn der Hochfrequenz-Oszillator richtig symmetriert ist und daher keinen Gleichstromanteil durch den Aufnahmekopf schickt. Aber aus Gründen des (heute schon einmal bemühten) "good engineering practice" ist man halt beim Schrägschnitt geblieben.
Der schräge Schnitt verhindert schließlich nach dem Induktionsgesetz die Entstehung von Knacken an Schnittstellen. Die waren natürlich besonders laut, wenn Bandteile mit Gleichremanenz mit solchen "ohne" zusammengeklebt wurden (z.B. Produktionsteilstücke, die auf verschiedenen Maschinen aufgenommen worden waren).
Kein Wunder also, dass hier jeder nach seinem Gusto seinen "persönlichen" Schnittwinkel praktizieren konnte. (Die Möglichkeit einer wenn auch kurzen, so doch sanften "Überblendung" von einem Aufnahmeteil zum andern lasse ich hier einmal unerörtert.)
F.E.
Der schräge Schnitt verhindert schließlich nach dem Induktionsgesetz die Entstehung von Knacken an Schnittstellen. Die waren natürlich besonders laut, wenn Bandteile mit Gleichremanenz mit solchen "ohne" zusammengeklebt wurden (z.B. Produktionsteilstücke, die auf verschiedenen Maschinen aufgenommen worden waren).
Kein Wunder also, dass hier jeder nach seinem Gusto seinen "persönlichen" Schnittwinkel praktizieren konnte. (Die Möglichkeit einer wenn auch kurzen, so doch sanften "Überblendung" von einem Aufnahmeteil zum andern lasse ich hier einmal unerörtert.)
F.E.
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
