12.11.2008, 13:44
@maddin2
Zu Deinen letzten Fragen:
Klar, dass sich mit der 365 kaum einer auskennt - sie gehört hierzulande
zu den wirklich seltenen Akai-Maschinen. Dies mag zum einen daran liegen,
dass sie zu den früheren Akais gehörte (in den 60ern sind noch nicht so
viele Akais nach D geflossen...) oder dass sie zu den wertigeren/teureren
Akais gehörte, was sie zu dem damaligen Zeitpkt. automatisch zum
selten gekauften Objekt macht. Vielleicht sind überhaupt nur wenige
von diesen Maschinen gebaut worden.
(Die 4000er gab es hier hingegen en masse - sowohl die ältere Variante
als auch die neuere mit GX-Köpfen, welche so etwa Mitte der 70er
vom Stapel lief. Zu dem Zeitpunkt war eine TK248/600 übrigens schon
Geschichte!)
Eine Quelle für Akai-Andruckrollen ist heute leider nur noch der
Gebrauchtmarkt. Man kann zwar Rollen neu "besohlen" lassen aber
dafür braucht´s natürlich die Originalrolle (Kern) und das Original-
Mass für die Rolle. Hinsichtl. KnowHow und Teilen könntest Du
vielleicht auch mal bei AES in Solingen vorsprechen.
Wenn eine verstellte Andruckmechanik in Frage kommt, sollte sich
dies auch überprüfen lassen. Auch hier könnte das SM die entscheidenden
Hinweise liefern. Oftmals wird zum Beispiel der Ruhe-Abstand zwischen
Rollenaussenrand und Capstanwelle angegeben oder es gibt Angaben
über den Anpressdruck bei angelegter Rolle. Wie auch immer - schau die
Andruckmechanik mal genau an - vielleicht hängt hier eine Feder in
der falschen Position oder es ist (ggf. absichtlich) ein Hebel verbogen.
Konntest Du übrigens im SM der 365er etwas über den Soll-Durch-
messer der Rolle in Erfahrung bringen? Den kann man zwar auch
durch messen ungefähr ermitteln - aber eben nur ungefähr. Immerhin:
wenn Du eine ähnliche (Akai)-Rolle hast, könntest Du vielleicht mal
Probe-halber mit dieser Dein Glück versuchen. Denn sobald die Rolle
mit ausreichendem Druck an der Welle anliegt, sollte der Bandtransport
möglich sein. Zu wenig Andruck schadet nur dem Gleichlauf, zu viel
Andruck auf Dauer der Mechanik (und dem Gummi und dem Band).
Aber für einen Test könnte es allemal reichen...
Gruss
Zu Deinen letzten Fragen:
Klar, dass sich mit der 365 kaum einer auskennt - sie gehört hierzulande
zu den wirklich seltenen Akai-Maschinen. Dies mag zum einen daran liegen,
dass sie zu den früheren Akais gehörte (in den 60ern sind noch nicht so
viele Akais nach D geflossen...) oder dass sie zu den wertigeren/teureren
Akais gehörte, was sie zu dem damaligen Zeitpkt. automatisch zum
selten gekauften Objekt macht. Vielleicht sind überhaupt nur wenige
von diesen Maschinen gebaut worden.
(Die 4000er gab es hier hingegen en masse - sowohl die ältere Variante
als auch die neuere mit GX-Köpfen, welche so etwa Mitte der 70er
vom Stapel lief. Zu dem Zeitpunkt war eine TK248/600 übrigens schon
Geschichte!)
Eine Quelle für Akai-Andruckrollen ist heute leider nur noch der
Gebrauchtmarkt. Man kann zwar Rollen neu "besohlen" lassen aber
dafür braucht´s natürlich die Originalrolle (Kern) und das Original-
Mass für die Rolle. Hinsichtl. KnowHow und Teilen könntest Du
vielleicht auch mal bei AES in Solingen vorsprechen.
Wenn eine verstellte Andruckmechanik in Frage kommt, sollte sich
dies auch überprüfen lassen. Auch hier könnte das SM die entscheidenden
Hinweise liefern. Oftmals wird zum Beispiel der Ruhe-Abstand zwischen
Rollenaussenrand und Capstanwelle angegeben oder es gibt Angaben
über den Anpressdruck bei angelegter Rolle. Wie auch immer - schau die
Andruckmechanik mal genau an - vielleicht hängt hier eine Feder in
der falschen Position oder es ist (ggf. absichtlich) ein Hebel verbogen.
Konntest Du übrigens im SM der 365er etwas über den Soll-Durch-
messer der Rolle in Erfahrung bringen? Den kann man zwar auch
durch messen ungefähr ermitteln - aber eben nur ungefähr. Immerhin:
wenn Du eine ähnliche (Akai)-Rolle hast, könntest Du vielleicht mal
Probe-halber mit dieser Dein Glück versuchen. Denn sobald die Rolle
mit ausreichendem Druck an der Welle anliegt, sollte der Bandtransport
möglich sein. Zu wenig Andruck schadet nur dem Gleichlauf, zu viel
Andruck auf Dauer der Mechanik (und dem Gummi und dem Band).
Aber für einen Test könnte es allemal reichen...
Gruss
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
