Bandzug Laufwerk Philips N4520
#1
Nun melde ich mich mit meiner N4520 zurück. Da ich eine verlorene Feder an der rechten Bandzugwaage nun ersetzen konnte, will ich das Laufwerk neu justieren, weil es zwei Probleme macht:

1. Rückspulen sehr langsam,
2. Bandzugfühler der abwickelnden Spule pendelt sehr stark bei Wiedergabe.

Mechanische Probleme an den Motoren oder an den Bremsen konnte ich nicht feststellen, so daß ich die Justage nach Serviceanleitung in Angriff nahm (geeignete Federwaage vorhanden):

1. Federn beim Bandzugfühler der aufwickelnden Spule so einstellen, daß die Anzeige des Fühlers auf +10° steht bei 1,4 N Zugkraft.
2. Federn beim Bandzugfühler der abwickelnden Spule so einstellen, daß die Anzeige des Fühlers auf +5° steht bei 0,8 N und auf 0° bei 1,4 N.
(Anzeige + verstehe ich immer oberhalb 0° auf beiden Seiten.)
3. Eine volle 18 cm Spule links (also abwickelnd) auflegen, Regler Winding Speed auf Minimum und dann vorspulen. Auf der Motorplatine ist der Poti (der vordere) dann so einzustellen, daß der Bandzugfühler -10° anzeigt.
4. Das ganze anschließend umgekehrt auf Rückspulen. Dann den hinteren Poti auf der Motorplatine so einstellen, daß der Bandzugfühler (jetzt natürlich der linke) am Bandende -10° anzeigt, wobei man dann so weiterverstellen soll, daß er -15° anzeigt.

Insbesondere die letzte Anweisung habe ich nicht ganz verstanden. Fehlt in meiner Serviceanleitung etwas? Die Kräfte an den Bandzugfühlern mit den Federn und der Federwaage einzustellen ging ja noch. Aber die Potis auf der Platine reagieren nicht, bzw. genau umgekehrt als beschrieben. Kurzum: Ich habe die Probleme noch nicht in den Griff bekommen.

Deshalb meine Fragen: Stimmen die Anweisungen in der Serviceanleitung überhaupt? Fehlt bei mir eine Seite? Hat dieses Procedere schon mal jemand gemacht?

Für Tipps und Hilfestellung wäre ich sehr dankbar, damit dieses phantastische Gerät, das einen gigantischen Klang hat , endlich auch mal ordentlich umspult und der pendelnde Bandzugfühler bei der Wiedergabe abgestellt wird.

Viele Grüße
Matthias
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#2
Hallo Matthias

Falls dein Service Manual vom Schaltungsdienst Lange stammt, muß ich Dir mitteilen, daß tatsächlich eine Seite fehlt. Nämlich genau die mit dem Rest der Einstellanweisungen für den Bandzug.
Hat mich auch schon in den Wahnsinn getrieben.

Wende Dich mal an unseren Istanbuler Forumsfreund Semih. Ich denke, der kann Dir helfen.

MfG

Wolfgang
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#3
Zitat:Openreel postete
Hallo Matthias

Falls dein Service Manual vom Schaltungsdienst Lange stammt, muß ich Dir mitteilen, daß tatsächlich eine Seite fehlt. Nämlich genau die mit dem Rest der Einstellanweisungen für den Bandzug.
Hat mich auch schon in den Wahnsinn getrieben.

Wende Dich mal an unseren Istanbuler Forumsfreund Semih. Ich denke, der kann Dir helfen.

MfG

Wolfgang
Mein Servicemanual stammt tatsächlich von Lange. Vielen Dank für den Hinweis. Ich denke, Semih liest ohnehin mit und wird - wie immer - den entscheidenden Tipp geben.

Hat jemand die fehlende Seite zufällig als Scan und könnte Sie mir schicken? Das wäre großartig.

Bis dann und viele Grüße
Matthias
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#4
Hallo Matthias, Wolfgang

@ Wolfgang, so weit ich mich erinnere hatten wir damals mit dem fehlenden Satz zu tun, ich habe dir diese Seite zumindest gemailt.

https://tonbandforum.de/bildupload/N4520IV5.JPG

Warum es damals genau ging weiß ich leider nicht mehr.

Gruß Ulrich
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#5
Hallo Ulrich.

Mea Culpa. Stimmt, von DIR habe ich damals die fehlende Seite bekommen. Semih hat mir bei einem zerschossenen Transistor weitergeholfen.

Habe ich in der Erinnerung verwechselt. Tut mir leid.

Viele Grüße

Wolfgang
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#6
Macht nichts Wolfgang, Semih wird sich mit der N4520 eh besser auskennen.

Gruß Ulrich

PS: Ich habe den original Grundig Ersatz für die “Silikontöpfchenfüllung” gefunden, wenn du noch etwas benötigst.
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#7
Herzlichen Dank für den Link zur Seite des Servicemanuals. Diese habe ich zwar auch, aber das Servicemanual von Lange ist eine ältere Version, die zu meiner Maschine gar nicht paßt.

Die scheinbar fehlende zweite Feder am rechten Bandzugfühler gibt es bei der neuen Version gar nicht mehr; somit war meine Suche nach einer neuen Feder völlig sinnlos und meine Justierversuche völlig falsch. Die Bandzugfühler waren immer einwandfrei.

Vielmehr glaube ich, daß die Regelung der Wickelmotoren nicht richtig funktioniert. Der linke Wickelmotor schwingt und die Potis reagieren nicht so, wie es das Servicemanual vorschreibt. Na egal, verstellt sind sie jetzt auf jeden Fall... Confusedhock:

Jetzt kommt noch ein richtiger Dämpfer. Plötzlich steht der Tonwellenmotor. Heute mittag lief er noch einwandfrei. Ich habe am Gerät nichts gemacht, außer an den Potis für die Wickelmotoren gedreht und an den Federn der Bandzugfühler hin und her expemimentiert.

Jetzt bin ich schon ein wenig enttäuscht, weil dieses Gerät völlig unverbastelt war und optisch sogar einen fast neuwertigen Eindruck macht.

Jetzt bleibt wirklich nur noch die Hilfe von Semih...

Mit herzlichem Dank im voraus.

Matthias
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#8
Nachtrag zum stehenden Tonwellenmotor: Spannungsversorgung des Motors ausgefallen. Die Versorgungsspannungen 24V und 36V sind jedoch vorhanden. Also sollte der Fehler auf Platine des Tonmotors zu suchen sein.

Bei dem anderen Problem vermute ich das Problem in der Steuerung der Wickelmotoren auf der anderen Platine.

Gruß
Matthias
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#9
So, nun nochmals ein kleiner Zwischenbericht: der Tonmotor läuft nach wie vor nicht. Da das schnelle Umspulen aber trotzdem funktioniert, machte ich an der Justage des Laufwerks weiter.

Mir ist es jetzt gelungen, mit der Federwaage die Kräfte der Bandzugfühler genau einzustellen (nach den Angaben des obigen Blattes der Serviceanleitung). Von mechanischer Seite (Motoren, Bremsen, Fühler) kann ich Probleme fast sicher ausschließen.

Dann führte ich die elektrische Justage beim Rückwickeln eines 18 cm Bandes durch. Der linke Bandzugfühler pendelte um -10°. Das wäre nach Serviceanleitung in Ordnung. Allerdings passiert dann folgendes: Nach einiger Zeit Rückspulen wird das Pendln immer stärker, hört dann wieder auf und das Tempo wird immer schneller. Dabei werden bei Bandzugfühler völlig entlastet, bis die Maschine stoppt (weil sie Bandbruch annimmt).

Als ich später ein 26,5 cm Band zurückspulte, führte dies zum totalen Bandsalat (Edit: Das Bild habe ich weiter unten gepostet). Eine solche Katastrophe habe ich noch nicht mal mit der N4450 erlebt, und das will was heißen.

Auffällig ist auch, das die Leistungstransistoren der Motorsteuerplatine schnell sehr heiß werden (Kühlkörper und Chassis werden richtig heiß).

Nun bin ich mir nicht mehr ganz, ob die Vorgehensweise beim Einstellen falsch oder doch ein Defekt auf der Platine vorliegt. Hier wäre jetzt die Erfahrung von Semih gefragt - in der großen Hoffnung, daß er mitliest.

Auf jeden Fall sehe ich nun von weiteren Einstellversuchen ab, bis wir hier vielleicht klären, an welcher Stelle man zur Problemlösung ansetzen muß. Mein bisheriger Weg scheint wohl nicht der richtige zu sein.

Ich habe zwei N4450 zum Laufen gebracht, aber die N4520 stellt mich vor eine neue Herausforderung. Irgendwie werde ich mit der N4520 ein bißchen wahnsinnig... :undnun:

Viele Grüße
Matthias
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#10
Hallo
Ich kenne mich mit der N4520 nicht gut aus, aber es ist im Endeffekt doch nur normale Elektronik.
Du schreibst das das Kühlblech auf der Motorsteuerplatine heiß wird, aus dem Schaltbild schließe ich das hier nur der Transistor TS403 gekühlt wird.
Wenn der Transistor warm wird muss hier Strom fließen, wenn dieser Strom nicht durch den Motor fließt muss er das an anderer Stelle tun.
Irgendwas in der Umgebung von Transistor TS403 muss also
defekt sein, z.B. Kurzschluss von TS408/407 C415 oder vielleicht das Anschlusskabel des Motors irgendwie auf Masse (ein)geklemmt.
Den Capstan mal mit der Hand angeschubst?

Gruß Ulrich
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#11
Zitat:uk64 postete
Hallo
Ich kenne mich mit der N4520 nicht gut aus, aber es ist im Endeffekt doch nur normale Elektronik.
Du schreibst das das Kühlblech auf der Motorsteuerplatine heiß wird, aus dem Schaltbild schließe ich das hier nur der Transistor TS403 gekühlt wird.
Wenn der Transistor warm wird muss hier Strom fließen, wenn dieser Strom nicht durch den Motor fließt muss er das an anderer Stelle tun.
Irgendwas in der Umgebung von Transistor TS403 muss also
defekt sein, z.B. Kurzschluss von TS408/407 C415 oder vielleicht das Anschlusskabel des Motors irgendwie auf Masse (ein)geklemmt.
Den Capstan mal mit der Hand angeschubst?

Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,

ich habe mich mißverständlich ausgedrückt. Die Leistungstransistoren der Wickelmotorsteuerung werden heiß.

Jener für den Tonmotor (auf der anderen Platine) bleibt völlig kalt. Also wird er nicht mal angesteuert - nehme ich mal an.

An der Maschine habe ich zwei Baustellen. Verrückt spielende Wickelmotorsteuerung und ausgefallene Tonmotorregelung.

Trotzdem Danke für den Hinweis. Ich bin überzeugt, wir werden das hier schaffen. Jetzt werde ich erst mal Pause machen, das Wetter draußen ist wieder schöner geworden. Ich schaue heute abend wieder rein. Bis dann.

Gruß
Matthias
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#12
Hallo allerseits,

heute abend werde ich wohl nicht mehr viel an der Maschine machen.

Zur Unterhaltung noch einen kleines Bild davon, was passieren kann, wenn die Wickelmotorsteuerung der N4520 nicht das tut, was man erwatet. Zum Glück war es ein altes Band... Confusedhocked:


[Bild: CIMG1062.JPG]

Allen noch einen schönen Abend

Matthias
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#13
Am Optoprint kann man mit einem Oszilloskop oder einem Frequenzzähler die Bandgeschwindigkeit messen, was wohl sehr wichtig ist. Welche alternativen Meßmöglichkeiten gibt es? Ich verfüge nur über einen Multimeter. Ein Fluke 123 erscheint mir für die Gelegenheitsanwendung aber zu teuer.

Gruß
Matthias
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#14
Hallo Matthias

Die Bandgeschwindigkeit (bei Play-Betrieb) zu messen ist wenig erhellend. Sie wird quartzkontrolliert konstant gehalten. Sollte sie aus irgend einem Grunde aus der Regelung "herauslaufen" wird dies im Zahlwerk mit einer Warnmeldung durch aufleuchtende Punkte angezeigt. (Sichtbar, wenn z.B. die Bandgeschwindigkeit umgestellt wird).

Was die Justage der Bandzüge angeht: Als ich meine eigene justiert habe, hatte ich mit zwei, voneinander abhängigen, Problemen zu kämpfen:

Entweder die Maschine spulte wie die Feuerwehr, mit harten und glatten Wickeln, dann hatte ich das Problem, daß sich beim rückspulen bis zur Hälfte des Bandes die Umspulgeschwindigkeit nicht regeln ließ. Die Maschine spulte bis zur Hälfte immer mit Volldampf.

Justierte ich das Gegendrehmoment etwas zahmer, ließ sich die Geschwindigkeit in allen Durchmessern des Bandwickels regeln, aber ich hatte einen relativ lockeren Wickel, und wie Du das Problem, daß - speziell der rechte - Fühlhebel sich beim spulen in seine untere Endposition bewegte, und die Maschine einen Notstopp einlegte.

Ich habe die Maschine dann - entgegen des SM - durch (ermüdendes) Ausprobieren in winzigen Schritten letztlich so justiert, daß sich beim Umspulen mit voller Geschwindigkeit die Fühlhebel bei 26 cm Spulen optisch im unteren Drittel des möglichen Regelweges befinden. Verwende ich z.B.ein Maxellband, daß ich um eines glatten Wickels wegen mit reduzierter Geschwindigkeit umspule (ca. 11 Uhr am Regler) dann befinden sich die beiden Fühlhebel etwa in Mittelstellung.

Da die Einstellregler für Geschwindigkeit und Drehmoment/Bremsmoment auf eine nicht leicht zu durchschauende Art voneinander abhängig sind, ist hier tatsächlich längeres Tüfteln und immer feineres Nachjustieren angesagt, bis es stimmt. Mittlerweile habe ich mich - zum Schluß dann ohne Meßgerät - so weit rangetüftelt, daß auch bei senkrechter Aufstellung der Betrieb mit offenen Wickeltellern und AEG Kernen vollig betriebssicher möglich ist. (Geeignetes Bandmaterial vorausgesetzt).

Eine Bandsalatkatastrophe wie bei Dir hätte übrigens nie entstehen dürfen, weil auch bei einem Notstopp die Maschine - wenn auch mit reduzierter Bremswirkung - sauber zum Stehen kommen muß. Ich vermute, daß evtl. auch die Bremsbänder noch nicht völlig korrekt eingestellt sind, und in Deinem Fall das Bremsband der aufwickelnden Spule auf zu starke Bremswirkung justiert ist.

Das Schwingen der Fühlhebel beim Umspulen deutet auf ein kurzzeitiges Aussetzen der Umspulgeschwindigkeitsregelung hin. Eine ganz simple Ursache könnte (muß aber nicht!) eine Verscmutzung der Schleifbahn des Reglers für die Umspulgeschwindigkeit sein. (Der auf der Frontplatte!)
Bei allen anderen Reglern hört man ja, wenns beim drehen des Reglers aus den Lautsprechern kracht. Bei dem eben logischerweise nicht, deshalb fällt eine eventuelle Verschmutzung nicht so offensichtlich auf. Eine vorbeugende Behandlung mit Kontaktspray oder Ballistol wäre hier vielleicht angebracht.

Weil es mir in diesem Zusammenhang gerade einfällt: Auch die Trimmpotis der Bandzugregelung waren bei meiner Maschine schon pechschwarz angelaufen und mußten erstmal gründlich gereinigt werden, bevor eine sinnvolle Einstellung möglich war.

Bei einem elektronischen Defekt ist sicherlich Semih der beste Ansprechpartner für die 452X Serie.

Gruß

Wolfgang

EDIT: Rechtschreibfehler sind als Bonusmaterial anzusehen!
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#15
Hallo Wolfgang,

herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Das ganze läuft offensichtlich auf eine Geduldsprobe hinaus, wenn man tatsächlich davon ausgehen könnte, daß kein elektronischer Fehler vorliegt. Die Regelpotis auf der Platine lassen sich etwas hakelig einstellen, hier könnte tatsächlich bereits die erste Ungenauigkeit auftreten. Man könnte sie ggf. austauschen, lt. Serviceanleitung handelt es sich um 4,7k Typen. Ich werde auch prüfen, ober der Speed-Regler auf der Frontplatte einwandfrei regelt.

Zur Geschwindigkeitsmessung: Ich wollte nicht die Geschwindigkeit bei Wiedergabe messen, sondern die Umspulgeschwindigkeit. Diese sollte lt. Serviceanleitung ca. 6,8 m/s in der Mitte eines 26,5 cm Bandes betragen. Messen kann man sie am Optoprint des Zählwerks. Dies geht jedoch nur mit einem Frequenzzähler oder einem Oszi, das ich nicht habe. Semih verwendet, wie ich auf seine Seite gesehen habe, einen Fkuke Scope 123, der jedoch sehr teuer ist. Hier wäre die Frage, welches günstigere Multimeter (von Scope z.B.) Frequenzen messen kann. Das würde dann auch reichen.

Die Sache mit dem Tonmotor ist eine andere. Dieser ist von jetzt auf nachher stehen geblieben, und nichts wurde daran gemacht. Hier stellt sich die Frage, ob beispielsweise der Leistungs-IC einen Schuß hat und getauscht werden muß. Bevor ich allerdings auf der Tonmotorplatine anfange zu messen, wäre mir ein entsprechender Tipp, an welchen Punkten welche Spannungen anliegen müssen sehr willkommen. Hier würde ich mich über Semih's Meinung freuen.

Ich will nichts an den Platinen reparieren bzw. löten, bevor ich halbwegs weiß, wie die Schaltung funktioniert.

Gruß
Matthias
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#16
Zitat:Openreel postete


Entweder die Maschine spulte wie die Feuerwehr, mit harten und glatten Wickeln, dann hatte ich das Problem, daß sich beim rückspulen bis zur Hälfte des Bandes die Umspulgeschwindigkeit nicht regeln ließ. Die Maschine spulte bis zur Hälfte immer mit Volldampf.

Justierte ich das Gegendrehmoment etwas zahmer, ließ sich die Geschwindigkeit in allen Durchmessern des Bandwickels regeln, aber ich hatte einen relativ lockeren Wickel, und wie Du das Problem, daß - speziell der rechte - Fühlhebel sich beim spulen in seine untere Endposition bewegte, und die Maschine einen Notstopp einlegte.

Eine Bandsalatkatastrophe wie bei Dir hätte übrigens nie entstehen dürfen, weil auch bei einem Notstopp die Maschine - wenn auch mit reduzierter Bremswirkung - sauber zum Stehen kommen muß. Ich vermute, daß evtl. auch die Bremsbänder noch nicht völlig korrekt eingestellt sind, und in Deinem Fall das Bremsband der aufwickelnden Spule auf zu starke Bremswirkung justiert ist.
Noch ein Nachtrag: Das von dir beschriebene Verhalten kann ich genau so beobachten. Somit scheint dies wohl prinzip-bedingt und kein Fehler zu sein. Die Vorgehensweise bei der Justierung ist also nicht trivial.

Daß mit den Bremsen etwas nicht stimmen könnte, dachte ich zuerst auch. Aber wenn ich beim Spulen manuell auf Stopp schalte, gibt es keinen Bandsalat. Demzufolge müssten die Bremsen doch o.k. sein. Im übrigen sind noch alle Lacksicherungen dran. Daran wurde noch nie gedreht.

Bevor ich jedoch weitermache, wäre es noch interessant, ob die Wickelmotorsteuerung wirklich so heiß werden darf. Vorher nehme ich die Maschine nicht mehr in Betrieb, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Noch was allgemeines: Wenn man von hinten auf die Wickelmotorplatine schaut, ist der vordere Regler für die Geschwindigkeit und der hintere (Richtung Frontplatte) für den Gegenzug?

Gruß
Matthias
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#17
Hallo Matthias

Zum Thema Lage der Trimmpotis muß ich mich selber erst mal wieder ins SM und in die Platine gedanklich reinversetzen. Ich habe sie vor einem dreiviertel Jahr das letzte mal angeschaut.

Thema Bremsen: Ich habe festgestellt, daß die Maschine MANCHMAL bei einem Notstopp (Fühlhebel ganz unten) ein völlig anderes Bremsverhalten an den Tag legt, als bei einem normalen Stop. Der Bremsweg ist dann 3 bis 4 mal so lang wie normal. Trotzdem gab es noch nie Bandsalat. Läßt sich gaube ich auch simulieren, wenn man während des Umspulens die Maschine vom Netzt nimmt.

Wenn die Schrauben der Bremsmagnete und der Kinematik noch verlackt sind, laß die Finger davon. Ich wollte meine aus Neugierde mal (besser) einstellen, und habe nur mit größter Mühe wieder ein sauberes Bremsverhalten erreicht. Allerdings gibt es an den Anschlägen der Bremshebel kleine schwarze Anschlagdämpfer aus Gummi. Diese hatten sich bei mir so zersetzt, daß es nur noch eine klebrige Masse war. Deswegen blieb einige Male einer der Hebl auch am Anschlag kleben, was der Bremswirkung nicht gerade förderlich war. Ich habe den Schlonz abgeschabt, und kleine Filzpuffer untergeklebt. Das einzig sinnvolle, was Du an den Bremsen machen solltest, wäre, den Bremsbelag selber rundherum mit Alkohol reinigen, und zu kontrollieren, ob die Inbusschrauben an der Bremscheibe selbst fest sitzen.

Was die Messung der Umspulgeschwindigkeit angeht: Wenn es Dir nicht auf die Stelle hinterm Komma ankommt mach folgendes:

Spul das Band in Mittelstellung des Geschwindigkeitsreglers Richtung Bandmitte.
Drücke bei Erreichen der Bandmitte dann gleichzeitig den Nullsteller des Zählwerkes und eine Stoppuhr. Nach exakt 10 Sekunden liest Du den Wert des Zählwerkes ab.

Da das Bandzählwerk unabhängig vom Wickeldurchmesser von der linken Umlenkrolle angetrieben wird, und in Dezimeterschritten linear zählt, müßtest Du nach exakt 10 Sekunden Spulzeit den Zählwerksstand 68,0 Meter sehen. (Bei 6,8 m/sec Umspulgeschwindigkeit). Ist nur eine näherungsweise Messung, aber zur Kontrolle, ob die Maschine zumindest von der Größenordnung her die Sollgeschwindigkeit erreicht, genügt es.
Die gleiche Messung dann bei voll aufgezogenem Umspulregler wiederholen. Dann müßte die 10 sec Messung ca. 102 Meter ergeben. (Bei 10,2 m/sec, was aus dem Gedächtnis heraus glaube ich die Maximale Umsp. Geschw. ist.

Bitte ein vernünftiges, kalandriertes rückseitenbeschichtetes Band verwenden. Bei rauhem oder gar schmierendem Band stimmt die ganze Einstellerei nicht.

Ich werde, sobald ich Zeit habe, mal hinten öffnen und rein schauen, und gebe Dir dann die Lage der Trimmpotis durch. Kann aber ein paar Tage dauern, da ich dazu die komplette Verkabelung der Anlage abstecken muß.

MfG

Wolfgang

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#18
Hallo
Als erstes, nach Schaltbild ist R308 in der Nähe Gehäusefront (Gegenzug), R356 in der Nähe Rückwand (Geschwindigkeit).
Über die Wärmeentwicklung würde ich mir erstmal keine Gedanken machen, die Wickelmotoren drehen ja noch. Die Leistungstransistoren TS312/315 und TS310/314 kannst du ja mal vorsorglich überprüfen.

Zitat:Matthias U. postete

Die Sache mit dem Tonmotor ist eine andere...............
.......Ich will nichts an den Platinen reparieren bzw. löten, bevor ich halbwegs weiß, wie die Schaltung funktioniert.
Hier schon mal die grobe Funktion der Capstanregelung.

Der Referenztakt wird mit dem Quarz QJ401 (4,43MHz) erzeugt, mit dem Zähler IC402 (und IC403/405) wird diese Frequenz runtergeteilt auf 1337Hz. Diese Frequenz ist gleichzeitig die Sollfrequenz für 38cm/s.
Für die anderen Geschwindigkeiten wird diese Frequenz über IC404 noch weiter geteilt,
668,5Hz für 19cm/s und 334,3Hz für 9,5cm/s.
Mit Hilfe der “Und” Verknüpfungen im IC405 und des Geschwindigkeitswahlschalters wird der jeweils benötigte Takt zum PLL Baustein IC406 geleitet (SOLL- Frequenz).

Das “IST” Signal kommt vom Generator des Motors, über TS406 und dem Operationsverstärker IC401
kommt dieses bearbeitete Signal ebenfalls zum PLL Baustein IC405.
Abhängig vom Unterschied IST und SOLL Frequenz gibt das IC406 Impulse aus.
Einmal gehen diese Impulse (PCP Out) zur Anzeige “Speed Incorect“ und (PC2 Out) zum Integrierglied IC401. Bis zum PLL Baustein hat man es mit Standart CMOS Pegeln zu tun.
Am Ausgang des IC401 entsteht eine Spannung abhängig von der Geschwindigkeit des Motors (IST/SOLL).

PIN 7 IC401, als Orientierung (keine reine Gleichspannung):
Spannung niedrig Motor wird beschleunigt.
Spannung hoch Motor wird abgebremst.

Das IC407 mit Umgebung (Spannungsregler) ist dann der eigentliche Motortreiber.

Als Betriebsspannungen müssen vorhanden sein, 36V( T ), 24V( C ), 12V (P,O,U,M,Q)

Die normalen Spannungen stehen im Schaltbild, oder auch hier:

https://tonbandforum.de/bildupload/N4520Caplay.jpg

Gruß Ulrich
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#19
Hallo Wolfgang,

der Tipp mit dem Zählwerk ist so einfach wie genial. Na klar, so kann man sich zunächst die aufwendige Meßtechnik sparen.

Nach näherem Betrachten des Schaltplans scheint es wohl so zu sein, daß ein Poti den Moment des linken und der andere den Moment des anderen pegelt. Diese gilt es wohl so auszugleichen, daß in den entsprechenden Betriebszuständen die geforderten Werte erreicht werden.

Für Deine Mühe, die Maschine aufzuschrauben, danke ich Dir schon im voraus. Allerdings will ich nicht, daß Du dies extra tust. Viel zu viel Aufwand! Wenn Du ohnehin mal dabei bist, dann gerne. Es ist bei mir auch nicht so eilig. Nächste Woche habe ich auch noch anderes zu tun...

Das Hobby muß bis zum Wochenende warten, mal sehen, was in den nächsten Tagen so noch an Infos reinkommt.

Bis dann, Danke und viele Grüße
Matthias, der sich jetzt der F1 widmet
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#20
Zitat:uk64 postete
Hallo
Als erstes, nach Schaltbild ist R308 in der Nähe Gehäusefront (Gegenzug), R356 in der Nähe Rückwand (Geschwindigkeit).
Über die Wärmeentwicklung würde ich mir erstmal keine Gedanken machen, die Wickelmotoren drehen ja noch. Die Leistungstransistoren TS312/315 und TS310/314 kannst du ja mal vorsorglich überprüfen.

Zitat:Matthias U. postete

Die Sache mit dem Tonmotor ist eine andere...............
.......Ich will nichts an den Platinen reparieren bzw. löten, bevor ich halbwegs weiß, wie die Schaltung funktioniert.
Hier schon mal die grobe Funktion der Capstanregelung.

Der Referenztakt wird mit dem Quarz QJ401 (4,43MHz) erzeugt, mit dem Zähler IC402 (und IC403/405) wird diese Frequenz runtergeteilt auf 1337Hz. Diese Frequenz ist gleichzeitig die Sollfrequenz für 38cm/s.
Für die anderen Geschwindigkeiten wird diese Frequenz über IC404 noch weiter geteilt,
668,5Hz für 19cm/s und 334,3Hz für 9,5cm/s.
Mit Hilfe der “Und” Verknüpfungen im IC405 und des Geschwindigkeitswahlschalters wird der jeweils benötigte Takt zum PLL Baustein IC406 geleitet (SOLL- Frequenz).

Das “IST” Signal kommt vom Generator des Motors, über TS406 und dem Operationsverstärker IC401
kommt dieses bearbeitete Signal ebenfalls zum PLL Baustein IC405.
Abhängig vom Unterschied IST und SOLL Frequenz gibt das IC406 Impulse aus.
Einmal gehen diese Impulse (PCP Out) zur Anzeige “Speed Incorect“ und (PC2 Out) zum Integrierglied IC401. Bis zum PLL Baustein hat man es mit Standart CMOS Pegeln zu tun.
Am Ausgang des IC401 entsteht eine Spannung abhängig von der Geschwindigkeit des Motors (IST/SOLL).

PIN 7 IC401, als Orientierung (keine reine Gleichspannung):
Spannung niedrig Motor wird beschleunigt.
Spannung hoch Motor wird abgebremst.

Das IC407 mit Umgebung (Spannungsregler) ist dann der eigentliche Motortreiber.

Als Betriebsspannungen müssen vorhanden sein, 36V( T ), 24V( C ), 12V (P,O,U,M,Q)

Die normalen Spannungen stehen im Schaltbild, oder auch hier:

https://tonbandforum.de/bildupload/N4520Caplay.jpg

Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,

herzlichen Dank für die Schaltungsbeschreibung. Zunächst werde ich nochmals die Spannungen prüfen. Ist der IC 407 ein potentieller Ausfallkandidat? Was fällt so spontan, innerhalb von einem kurzen Moment, aus?

Gruß
Matthias
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#21
Hallo Matthias
zum IC407 schau dir mal diesen Thread an.

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...eadid=6046

Gruß Ulrich
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#22
Zitat:uk64 postete
Hallo Matthias
zum IC407 schau dir mal diesen Thread an.

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...eadid=6046

Gruß Ulrich
Die Frage wäre dann, wo man den IC407 überhaupt noch bekommt.

Bei mir war es aber anders. Als der Tonmotor noch funktionierte, gab es keinen Hinweis auf langsam nachlassende Geschwindigkeit. Keine entsprechende Anzeige im Zählwerk. Die Geschwindigkeit war optimal, der Klang phantastisch.

Es war dann einfach so, daß beim nächsten Einschalten der Maschine der Tonmotor nicht mehr anlief.

Hier wären jetzt die Kenntnisse von Semih gefragt. Wo bleibt er denn... Rolleyes

Herzlichen Dank an Ulrich für den Tipp. Beim Zustand der Maschine glaube ich aber nicht, daß der Motor die ursprüngliche Ursache für das Problem sein könnte. Die Laufleistung ist sichtlich gering.

Gruß
Matthias
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#23
Hallo Matthias!

Schreib Semih doch mal ne nette PM.

Jetzt hätte ich mal eine Frage an Dich:
Hat jetzt zwar nichts mit Deinem Problem direkt zu tun, ich sehe aber, daß Du auch eine A700 besitzt. (2Spur oder 4Spur?) Da ich diese Maschine zur Abrundung meiner Sammlung noch auf dem Wunschzettel habe, und Du beide Maschinen besitzt, würde mich sehr interessieren, wie sich die Philips -soweit Du Sie bisher in Betrieb hattest - gegenüber der Revox schlägt. (Oder umgekehrt).

Gruß Wolfgang
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#24
Hallo,

ich weiss nicht warum, aber bei diesem Thread kam bei mir zu den letzten Beitraegen keine Benachrichtigung. Obwohl es gerade ein sehr heisses Thema ist. Ich habe durch Zufall gesehen, dass da etwas laeuft.
Jetzt muss ich erst mal alles durchlesen und begereifen.
Oder, das waere zumindest für mich einfacher, Maschine kurz herbringen.

:kopfstand:
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#25
Zum IC:
Ich habe davon 2 bekommen und muss mal sehen, ob ich die Mails dazu noch finde.
Andrereseits gibt es davon noch eines im Netzteil, das da völlig "überflüssig vergeudet" wird. Da erzeugt es die 19V Spannung. Ein Spannungsregler wie 7818 oder ein einstellbarer Regler mit LM317 sollten da auch schon genügen. Dann kann man mit dem "wertvollen" Teil den Capstan wieder beglücken.

[Bild: 00plt.jpg]
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#26
@Semih

Freut mich, wieder von dir zu hören. Wenn ich dich richtig verstehe, ist der IC407 ein Exot, also nur noch schwer oder gar nicht zu bekommen. Allerdings weiß ich noch gar nicht genau, ob er überhaupt defekt ist. Hier wäre eine Instruktion zum Messen an verschiedenen Punkten auf der Platine hilfreich. Hast Du hier evtl. ein Fehlersuchschema?

@Wolfgang

Die A700 ist eine tolle Maschine. Ich habe eine der letzten, die gebaut wurde, 2-Spur. Sie klingt phantastisch und ich mußte noch nie etwas an ihr "schrauben", da sie bis heute im Originalzustand fehlerfrei funktioniert.

Ich traue der N4520 bzw. 4522 die Wettbewerbsfähigkeit zur A700 zu, zumindest klanglich. Bei der Servicefreundlichkeit liegen zwischen beiden allerdings Welten. Der Aufbau der A700, die nicht weniger komplex und voll fernbedienbar ist, ist überschaubarer und schlicht professioneller. Die N452x trägt Eigenschaften einer "Selbstbaumaschine", wie es Semih auf seiner Seite so treffend formuliert. Gerade das finde ich aber spannend, wenn man die klanglichen Fähigkeiten der Maschine und die Ausstattung berücksichtigt. Von einem digitalen Zählwerk kann die A700 nur träumen, das gab's bei Revox nur bei der viel teureren Schwestermschine Studer B67.

Gruß
Matthias
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#27
Eine Frage und Bitte an alle:

Wie im Laufe des Threads schon ein paar mal erwähnt, gibt es auf der Platine für die Wickelmotoren zwei Potis. Da ich fürchte, diese Potis nun doch arg verstellt zu haben, würde ich diese gerne in eine brauchbare Ausgangsposition für weitere Feinjustagen bringen.

Könnte jemand, dessen Laufwerk richtig funktioniert, nachmessen, welche Widerstände sich jeweils an den drei Pins der beiden Potis ergeben?

Das wäre ganz prima.

Danke im voraus und viele Grüße
Matthias
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#28
Kann es sein, dass es sich um diese Seite handelt, die fehlt?

www.makarateyp.com/seite.jpg

Oder soll da noch eine andere sein?

Entschuldigt die schlechte Qualitaet, aber bis der Scanner in Betrieb ist müsste ich schon weg sein...
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#29
Sorry,
habe gerade gemerkt, dass 027 unnötig war....
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#30
Leute,
wir haben mal jahrelang mit Yahoo Freitag abends gechattet. Das hat viel Spass gemacht, ist aber durch manche blöden Streitereien abgeklungen.
Wenn ich so mal die Beitraege hier ansehe, dann denke ich, wir sollten das in diesem Fall einfach mal wieder in gang setzen.
Das geschreibe und die vielen Vermutungen dauern schriftlich einfach zu lange und man (ich zumindest) vergisst, welche Schritte schon getan waren.
Dieses Team hier sollte es eigentlich schaffen, die proble zu besiegen.
Meine 4520 laeuft ohne Rückwand, ich brauch e sie nur auf den Tisch zu stellen und könnte mit Vergleichsmessungen helfen.
Was haltet ihr davon?
Samstag Nachmittag? Vielleicht trinken wir dabei auch noch ein paar Glaeser Bier zusammen..... :tanz:
Allerdings ziehe ich mittlerweile Skype vor.
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#31
Hallo Semih,

den Yahoo-Voicechat am Freitag gibt es noch, zwar in "kleiner Runde" und immer noch mit viel Spass. Smile Ab 22.00 Uhr gehts meistens erst los. Wir würden uns freuen, wenn Du auch mal wieder dabei sein könntest.

Gruß
Jürgen
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#32
Zitat:makaramann postete
Kann es sein, dass es sich um diese Seite handelt, die fehlt?

www.makarateyp.com/seite.jpg

Oder soll da noch eine andere sein?

Entschuldigt die schlechte Qualitaet, aber bis der Scanner in Betrieb ist müsste ich schon weg sein...
Vielen Dank Semih,

dies ist genau die richtige Seite. Könntest Du mir einen großen Gefallen tun:

Es geht um die beiden Potis R356 und R308 auf Platine 4D. Könntest Du bei Deiner Maschine mal nachmessen, auf welche Werte diese eingestellt sind?

Das wäre großartig. Herzlichen Dank im voraus.

Matthias

PS: Die Sache mit dem Tonmotor ist eine andere.
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#33
Hallo Semih!

Tschuldige, daß ich mich hier kurz einklinke, aber die Frage ist: Geht es auf der nächsten Seite noch mit einem kleinen Zusatz zur Einstellung weiter, oder ist da bei Dir nichts mehr im SM?

Gruß

Wolfgang
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#34
Das habe ich in einem anderen Thread gefunden:
Hebel Gegenfriktion:
Stellung +5° 0,8N
Stellung -10° 1,4 N
Voltmeter zwischen A und B hängen
+25° > 1,2V
-25° > 1,8V
0° +-01,V
Volle 18cm-Spule auf den rechten Spulenteller, auf REW schalten, Windingspeed auf Min, Am Bandende muss der Hebel bei -10° stehen. Einstellung mit R308 auf Platine 4D möglich.

Wickelgeschwindigkeit
Band auf 26cm-Spule, Windingspeed auf max.
In der Mitte des bandes soll die Wickelgeschwindigkeit 68m/s betragen.
kann mit R356 an der Platine 4D eingestellt werden.

Ist nur ein kurzer Auszug aus der originalen Serviceanleitung zum 4520, dürfte aber beim 4522 gleich sein.

n4520-Fan
(bitte mal in den Marktplatz schaun, hoffe das verstößt nicht gegen die Forenregeln)
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#35
Hallo Semih,

damit ich meine beiden Potis auf der Platine 4D wieder in eine vernünftige Grundposition bringen kann, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du bei ausgeschaltetem Gerät die Widerstände an den beiden Potis messen könntest. Dann hätte ich zumindest wieder eine Ausgangsbasis.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Matthias
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#36
Da ich den beiden Potis auf der Platine 4D nicht traue, habe ich sie ausgelötet, um sie zu ersetzen.

Lt. Serviceanleitung sollten beide 4K7 sein. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, daß R356 ein 10K-Typ ist; R308 ist wie in der Serviceanleitung 4K7. Die Schaltung wurde also geändert.

Bitte postet mir doch, auf welche Widerstandswerte eure Potis eingestellt sind. Das würde mir für eine erste Grobeinstellung der neuen Potis enorm helfen.

Herzlichen Dank
Matthias
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#37
ich werde mich gleich drann machen. Etwas Geduld noch......
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#38
LOL, ich zitiere Semih:

Die Umspulgeschwindigkeit soll in der Mitte des Bandes 68 m/s betragen.

Dann schaft die Philips also, ein normales 1100 m Langspielband in etwa gut 16 Sekunden umzuspulen! Alle Achtung!

Gruß
MArtin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!
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#39
Zitat:Zelluloid postete
LOL, ich zitiere Semih:

Die Umspulgeschwindigkeit soll in der Mitte des Bandes 68 m/s betragen.

Dann schaft die Philips also, ein normales 1100 m Langspielband in etwa gut 16 Sekunden umzuspulen! Alle Achtung!

Gruß
MArtin
Das ist ein Druckfehler in der Serviceanleitung - so nehme ich es jedenfalls an. 6,8 m/s werden wohl realistischer sein. Man hat wohl das Komma vergessen...

Gruß
Matthias
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#40
Hier die Werte,

du solltest dir aber unbedingt mal die Hebelelktronik ansehen bzw. nachmessen.


[Bild: potis4520.jpg]
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#41
Vorsicht!
Auf dem Bild ist die Platine der N4520 zu sehen.
Die Platine der N4522 und vielleicht auch die letzten Ausgaben der N4520 haben das Poti R356 nicht mehr. Es ist weggelassen. Dafür gibt es ein anderes neues Poti, das R254 und es hat den Wert 4K7! Es sitzt an der selben Stelle und es ist sehr schwer, festzustellen, welche Version man vor sich hat.
Vielleicht machst du mal ein Bild von deiner Platine und wir schauen mal.
Dieser regelt irgendwie den linken Fühlhebel. Wie weiss ich leider nicht.
Also vorsichtig bei den Schaltplaenen.
Ein Unterschied, den man sehen könnte waeren 2 Dioden und ein Widerstand, die mit der Zeit überflüssig wurden. Auf dem Bild gezeigt. Sind diese 3 teile nicht da, dann hat man auch keinen R356 mehr. Und es gelten dann die oben angegebenen Werte nicht mehr!
(Es mag auch noch mehr Unterschiede geben, aber die habe ich jetzt nicht alle suchen können)

[Bild: potiver2.jpg]

Ich habe mich nie richtig mit der Umspulgeschwindigkeit beschaeftigt, aber ich werde es demnaechst mal nachmessen.
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#42
Hallo Semih,

vielen herzlichen Dank für die aufschlußreichen Informationen. Die von Dir gekennzeichneten Dioden und Widerstände sind bei mir noch vorhanden, auch habe ich beide Drehpotis. Diese werde ich ersetzen, der obere auf Deinem Bild ist ein 10 K, der untere ist ein 4 K 7. Somit dürften unsere Schaltungen fast identisch sein. Was bei mir nicht vorhanden ist, sind die beiden frei eingelöteten Dioden und der Elko mit den gelben Isolierungen um die Drähtchen.

Die Bandzughebel habe ich mit der Federwaage kontrolliert. Hier stimmt alles mit den Angaben in der Serviceanleitung überein. Auch die Meßwerte der Bandzughebel scheinen zu stimmen. Diese hatten wir ja schon mal in einem anderen Thread verglichen.

Nun bleibt für mich noch die Frage, wie ich meinen Tonmotor wieder zum Laufen bringen kann. An welchen Punkten auf der Platine 5C für den Tonmotor kann (darf) ich was messen, um das defekte Bauteil herausfinden zu können. Die Spannungsversorgungen vom Netzteil sind alle o.k.

Gruß
Matthias
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#43
Gerade habe ich die 4 Leistungstransistoren der Wickelmotoren zwischen C und E gemessen (Diodentest): Bei allen vier wird in die eine Richtung ca. 500 Ohm, in die andere Richtung ca. 1600 Ohm (steigend) angezeigt. Sind die Bauteile o.k.?

Gruß
Matthias
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#44
Zunaechst mal sollten wir genau feststellen, welche Platine bei dir eingebaut ist.

Vergleiche mal deine Platine genau mit dem Bild hier:
[Bild: Schau.jpg]
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#45
Und das andere Problem,
ein Capstan der sich dreht....
da schont man doch soviel mit:
Die Köpfe, die Wickelmotoren, den Capstanmotor selber,
die Bandführungen. Ausserdem gibt es keinen Bandstaub im Geraet.
Und Energie wird auch noch gespart.
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#46
Hallo Semih,

zur Platine der Wickelmotoren:

meine Platine scheint mit der Schaltung, die du oben gepostet hast, übereinzustimmen. Dies ist auch das Schema, das ich meiner Serviceanleitung habe. Dabei irritiert mich, daß in der Ersatzteilliste beide Potis (R254 und R308) mit 4K7 angegeben sind. Die Realität bei mir sieht anders aus: R254 ist ein 10K. Bei deiner Platine scheint das auch so zu sein, was deine Meßwerte bestätigen. Auf der Platine steht die Nummer 34105.

zur Sache mit dem Tonmotor:

du hast Recht, wenn sich nichts dreht, verschleißt auch nichts. Jetzt wollte ich doch aber mal endlich eine Maschine richtig verwenden und dann das... Wink
Spaß beiseite:

Ich habe nochmals alle Spannungen, die auf dem Schaltbild angegeben sind, nachgemessen, alles scheint in Ordnung zu sein bis auf:
Die 12V-Spannung erreicht durchweg nur ca. 11,4V. Pin 7 von IC401 führt keine Spannung. Hier sollte ja, je nach Geschwindigkeit eine Spannung zwischen 5 und 6V anliegen. Der Geschwindigkeitswahlschalter ist o.k.

Gruß
Matthias
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#47
Gut, war kein guter Scherz.
Nachmessen kann ich erst heute Abend. Bin auf der Arbeit. Ich meine, es sollte OK sein.
Zum Capstan:
Auf der Capstanplatine:
An Pin 7 von IC 401 sollten um die 5V anliegen.
36V an IC407, Pin2
Ausserdem kontrollieren:
TS407,TS408,TS403,C415,D402
Kabel des Motors, die laufen über die Wickelmotorenplatine und könnten bei deinen Versuchen abgerissen sein.
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#48
Hallo noch mal
Wenn der Capstanmotor steht ist es normal wenn am Punkt 7 IC401 praktisch keine (eine niedrige) Spannung anliegt,
Die Regelung will ja den Motor beschleunigen.

Zitat:uk64 postete

Am Ausgang des IC401 entsteht eine Spannung abhängig von der Geschwindigkeit des Motors (IST/SOLL).

PIN 7 IC401, als Orientierung (keine reine Gleichspannung):
Spannung niedrig Motor wird beschleunigt.
Spannung hoch Motor wird abgebremst.
Es deutet viel auf ein defektes IC407 hin, falls nicht doch irgendwo ein Kabel abgerissen ist.

Gruß Ulrich
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#49
Hallo Semih,

ich verstehe Spaß. Schließlich ist alles, was wir hier machen, ein gewisser Spaß...

Ich habe mal kurz kontrolliert:

An Pin2 von IC407 liegen 37,9V. Sämtliche Leitungsverbindungen zum Motor und zum Geber sind o.k.

TS 408 hat zwischen C und E Durchgang (0 Ohm), D402 zeigt in beide Richtungen ca. 500 Ohm. Mit diesen beiden Bauteilen scheint wohl etwas nicht zu stimmen.

Zwischen C und E der anderen Transistoren messe ich Widerstände zwischen 500 und 1700 Ohm, je nach Richtung, bzw. völlige Sperrung.

Gruß
Matthias
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#50
Zitat:uk64 postete
Hallo noch mal
Wenn der Capstanmotor steht ist es normal wenn am Punkt 7 IC401 praktisch keine (eine niedrige) Spannung anliegt,
Die Regelung will ja den Motor beschleunigen.

Zitat:uk64 postete

Am Ausgang des IC401 entsteht eine Spannung abhängig von der Geschwindigkeit des Motors (IST/SOLL).

PIN 7 IC401, als Orientierung (keine reine Gleichspannung):
Spannung niedrig Motor wird beschleunigt.
Spannung hoch Motor wird abgebremst.
Es deutet viel auf ein defektes IC407 hin, falls nicht doch irgendwo ein Kabel abgerissen ist.

Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,

zusammen mit den Aussagen von dir und Semih scheint es wohl tatsächlich so zu sein, daß am IC 407 selbst bzw. in seiner direkten Umgebung der Fehler liegt. Transistoren und Diode, die Semih nannte, habe ich auch noch durchgemessen (siehe mein Posting oben).

Dann war da noch ein kleiner Zufall: Beim Messen habe ich versehentlich kurz eine Verbindung zwischen Pin 2 und 3 des IC407 hergestellt (Sekundenbruchteil) und der Tonmotor lief kurz an...

Gruß
Matthias
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