30.05.2008, 08:25
´
Beim Rundfunk wurden häufig Reportagegeräte von Nagra, einem Hersteller in der Schweiz, eingesetzt. Diese Nagras sind extrem robust, liefern beste Tonqualität und bieten je nach Ausstattung viele von Profis verlangte Optionen wie Phantomspeisung oder Timecode / Pilotton, haben aber auch entsprechende Preise. Darum sind sie mit dem Uher Report nicht direkt vergleichbar. Die meisten Nagras können bei geschlossenem Deckel 13 cm Spulen verwenden, bei geöffnetem Deckel auch 18er, mit einem Zusatzgerät sogar 26,5 cm Spulen.
In der größten Not kann man auf den Uhers auch Standardband verwenden, besser ist aber Langspiel- oder Doppelspielband.
Da der Rundfunk in Deutschland zwischen verschiedenen Anstalten Programmaustausch betreibt, hat man sich auf bestimmte Vorgaben festgelegt. Dazu gehörten auch die verwendeten Bänder. In der Neuzeit waren das LGR50 und PER528, beide mit weißer Rückseite.
Da, wie erwähnt, diese Bänder für Reportagegeräte eher suboptimal sind, entwickelten BASF und Agfa entsprechende Langspielbänder für Reportagegeräte. Das waren dann das LGR40 mit grünlicher Rückseite und das PER368 mit weißer Rückseite. Diese sind zwar -wie Langspielbänder überhaupt- nicht für die studioübliche Geschwindigkeit 38 cm/s geeignet, bieten dafür aber bei 19 cm/s ca. 22 Minuten Laufzeit mit einer 13er Spule. Die Geschwindigkeit 9,5 cm/s war beim Funk nicht üblich, ob die genannten Reportagebänder bei 9,5 etwas taugen weiß ich nicht, vermute es aber.
Edit: Manche Studiomaschinen haben Dreizackaufnahmen, auf die die Wickelteller aufgesetzt werden, andere eine Aufnahme für AEG- Kerne und Teller, die man im Bedarfsfall abschrauben und durch Dreizackaufnahmen ersetzen kann.
Beim Rundfunk wurden häufig Reportagegeräte von Nagra, einem Hersteller in der Schweiz, eingesetzt. Diese Nagras sind extrem robust, liefern beste Tonqualität und bieten je nach Ausstattung viele von Profis verlangte Optionen wie Phantomspeisung oder Timecode / Pilotton, haben aber auch entsprechende Preise. Darum sind sie mit dem Uher Report nicht direkt vergleichbar. Die meisten Nagras können bei geschlossenem Deckel 13 cm Spulen verwenden, bei geöffnetem Deckel auch 18er, mit einem Zusatzgerät sogar 26,5 cm Spulen.
In der größten Not kann man auf den Uhers auch Standardband verwenden, besser ist aber Langspiel- oder Doppelspielband.
Da der Rundfunk in Deutschland zwischen verschiedenen Anstalten Programmaustausch betreibt, hat man sich auf bestimmte Vorgaben festgelegt. Dazu gehörten auch die verwendeten Bänder. In der Neuzeit waren das LGR50 und PER528, beide mit weißer Rückseite.
Da, wie erwähnt, diese Bänder für Reportagegeräte eher suboptimal sind, entwickelten BASF und Agfa entsprechende Langspielbänder für Reportagegeräte. Das waren dann das LGR40 mit grünlicher Rückseite und das PER368 mit weißer Rückseite. Diese sind zwar -wie Langspielbänder überhaupt- nicht für die studioübliche Geschwindigkeit 38 cm/s geeignet, bieten dafür aber bei 19 cm/s ca. 22 Minuten Laufzeit mit einer 13er Spule. Die Geschwindigkeit 9,5 cm/s war beim Funk nicht üblich, ob die genannten Reportagebänder bei 9,5 etwas taugen weiß ich nicht, vermute es aber.
Edit: Manche Studiomaschinen haben Dreizackaufnahmen, auf die die Wickelteller aufgesetzt werden, andere eine Aufnahme für AEG- Kerne und Teller, die man im Bedarfsfall abschrauben und durch Dreizackaufnahmen ersetzen kann.
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
