16.05.2008, 09:18
Sein kann immer eine ganze Menge, insbesondere dann, wenn jemand, der seine Hilflosigkeit bekennt, einen Zustand verbalisieren soll/will, den er selbst in seinen Ursachen nicht durchschaut. Dafür ist dann die Audiotechnik doch zu kompliziert. Also legen wir Grund:
Nach Lage der Dinge dürfte hier an der Spaltsenkrechtstellung des Report IC etwas sein, weil ja das Report IC, ich sage mal, "rein akustisch kontrolliert so leidlich", das Report Monitor allein aber offenbar deutlich -weil hörbar- besser arbeitet. Nur gemeinsam zieht man nicht an einem Strang.
Es gab zwar zur Zeit der Revox-G36 eine Entzerrungsnormneuausrichtung, die zwangsläufig 'Verlierer und Gewinner generierte'. Dies beträfe aber sicher nur sehr frühe Reports (mit den Plastiktasten), nicht aber das IC. Außerdem scheiden solche Minimalmodifikationen nicht das Fegefeuer vom klanglichen Paradies. Klagen zum Frequenzgang derjenigen G36, die sichtlich nie im Service waren (da wurden bei Revox nämlich solche historischen Kantenbegradigungen "stillschweigend" vorgenommen), sind nur bekannt geworden, wenn die etwas merkwürdigen Erstköpfe herunter waren. Auf der Ebene dieses Normwechsels hört man die Entzerrungsvarianten 'an sich' nämlich nur im AB-Vergleich...
Man tut also gut daran, erst einmal ein Bezugsband auf beide Reporterinnen aus München und Hösbach zu legen, wobei das Monitor alle Karten auf seiner Seite und das IC den Schwarzen Peter haben dürfte. Bitte aber keine Experimente vom Typ "probieren wir's 'mal, passieren kann ja nichts", sondern ordentliche Versuche mit einem ordentlichen Bezugsband, das man bei 19 oder 9,5 zunächst mit dem 1-kHz-, dann dem 10-kHz-Abschnitt wiedergibt und nach Diskussion der Beobachtungen zum Frequenzgangverlauf mit anderen durch vorsichtiges Drehen an der richtigen Schraube auf via Millivoltmeter kontrolliertes Pegelmaximum bringt, da beide Geräte offensichtlich monofon sind.
Zu bedenken bleibt angesichts eines potenziell großen, auf dem IC angefertigten Archives, dass dies bei einem Mangel am IC-Gerät vielleicht erst zu überspielen wäre, da die Spaltstellung des IC nach Korrektur nicht mehr mit der der Aufnahmen übereinstimmt.
Was diesbezüglich aber völlig außer Betracht zu bleiben hat, wäre jene 'Lösung', mit der beide Geräte gleichermaßen mit Spaltschiefstellung betrieben werden.
Also: Zunächst einmal nachsehen, ob das Report Monitor auch mit Bezugsbandsignalen tatsächlich sehr gut seinen Dienst tut. Daraufhin geht man mit derselben Prüfung an das IC, das dann einen deutlichen Höhenabfall andienen sollte. Wenn diese Gewissheiten vorliegen, diskutiert man das weitere Procedere. Notfalls kann man auch eine 10-kHz-Aufzeichnung (-14 VU, 19 cm/s) an ein Forenmitglied verschicken. Man sieht dann schon, wo es weihnachtet.
Hans-Joachim
Nach Lage der Dinge dürfte hier an der Spaltsenkrechtstellung des Report IC etwas sein, weil ja das Report IC, ich sage mal, "rein akustisch kontrolliert so leidlich", das Report Monitor allein aber offenbar deutlich -weil hörbar- besser arbeitet. Nur gemeinsam zieht man nicht an einem Strang.
Es gab zwar zur Zeit der Revox-G36 eine Entzerrungsnormneuausrichtung, die zwangsläufig 'Verlierer und Gewinner generierte'. Dies beträfe aber sicher nur sehr frühe Reports (mit den Plastiktasten), nicht aber das IC. Außerdem scheiden solche Minimalmodifikationen nicht das Fegefeuer vom klanglichen Paradies. Klagen zum Frequenzgang derjenigen G36, die sichtlich nie im Service waren (da wurden bei Revox nämlich solche historischen Kantenbegradigungen "stillschweigend" vorgenommen), sind nur bekannt geworden, wenn die etwas merkwürdigen Erstköpfe herunter waren. Auf der Ebene dieses Normwechsels hört man die Entzerrungsvarianten 'an sich' nämlich nur im AB-Vergleich...
Man tut also gut daran, erst einmal ein Bezugsband auf beide Reporterinnen aus München und Hösbach zu legen, wobei das Monitor alle Karten auf seiner Seite und das IC den Schwarzen Peter haben dürfte. Bitte aber keine Experimente vom Typ "probieren wir's 'mal, passieren kann ja nichts", sondern ordentliche Versuche mit einem ordentlichen Bezugsband, das man bei 19 oder 9,5 zunächst mit dem 1-kHz-, dann dem 10-kHz-Abschnitt wiedergibt und nach Diskussion der Beobachtungen zum Frequenzgangverlauf mit anderen durch vorsichtiges Drehen an der richtigen Schraube auf via Millivoltmeter kontrolliertes Pegelmaximum bringt, da beide Geräte offensichtlich monofon sind.
Zu bedenken bleibt angesichts eines potenziell großen, auf dem IC angefertigten Archives, dass dies bei einem Mangel am IC-Gerät vielleicht erst zu überspielen wäre, da die Spaltstellung des IC nach Korrektur nicht mehr mit der der Aufnahmen übereinstimmt.
Was diesbezüglich aber völlig außer Betracht zu bleiben hat, wäre jene 'Lösung', mit der beide Geräte gleichermaßen mit Spaltschiefstellung betrieben werden.
Also: Zunächst einmal nachsehen, ob das Report Monitor auch mit Bezugsbandsignalen tatsächlich sehr gut seinen Dienst tut. Daraufhin geht man mit derselben Prüfung an das IC, das dann einen deutlichen Höhenabfall andienen sollte. Wenn diese Gewissheiten vorliegen, diskutiert man das weitere Procedere. Notfalls kann man auch eine 10-kHz-Aufzeichnung (-14 VU, 19 cm/s) an ein Forenmitglied verschicken. Man sieht dann schon, wo es weihnachtet.
Hans-Joachim
