14.05.2008, 17:39
Lieber 3208. von allen,
nicht nur das TG1000 besitzt eine 50-Hz-Sperre/Abschirmklappe, sondern auch die K4 von 1938, die T9, M5 und M10 aus den 1950ern, die A80, G36 und T26, die A27, B77 und wohl nahezu jedes analoge Magnetbandgerät besaßen eine.
Warum?
Der analoge Wiedergabeprozess folgt dem Induktionsgestz:
U = -k x Flussänderung / Zeiteinheit.
Die Zeiteinheit ist 1, da die Frequenz auf der Basis einer (1) Sekunde genormt ist, womit der Spannungspegel induzierender Bandflüsse an sich direkt der Frequenz folgt. Das Induktionsgesetz ist also so stark fequenzabhängig, dass die 10-fache Frequenz zur 10-fachen Spannung führt, solange nicht andere Probleme in entgegengesetzter Richtung auf den induzierten Pegel Einfluss nehmen. Bei niedrigeren Frequenzen gilt jene Beziehung aber. Infolgedessen muss bei der Wiedergabeentzerrung der Tieftonbereich stark angehoben werden, was auch die Spannungen auf den Tonkopf einwirkender Störfelder großer Wechselstromverbraucher (Motoren, Trafo) in den Bereich nennenswerter Störpegel anheben würde. Dem kommt man nur bei, indem man den Induktionsempfänger Tonkopf perfekt, also hochwertig abschirmt, was selbstverständlich auch seine empfindlichste Stelle -den Kopfspalt- einzuschliießen hat: Also muss auch davor eine magnetisch möglichst dicht schließende Klappe angeordnet werden.
Sieht man sich die eher dünnen Mu-Metallbleche an, mit denen Amateurköpfe geschirmt werden und vergleicht diese mit professionellen Schirmungsmaßnamhmen, bei denen nicht gegeizt werden musste, vermag man sich vorzustellen, welchen Aufwandes es bedarf, die im Bandgerät durch die Motoren allgegenwärtigen 50-Hz-Felder vom Einfluss auf das Nuztzsignal mehr als nur durchschnittlich abzuhalten. Von weiteren Maßnahmen zur Dämpfung des 50-Hz-Streufeldes eines Tonmotors beispielsweise soll gar keine Rede sein, weil danach nicht gefragt war.
Hans-Joachim
nicht nur das TG1000 besitzt eine 50-Hz-Sperre/Abschirmklappe, sondern auch die K4 von 1938, die T9, M5 und M10 aus den 1950ern, die A80, G36 und T26, die A27, B77 und wohl nahezu jedes analoge Magnetbandgerät besaßen eine.
Warum?
Der analoge Wiedergabeprozess folgt dem Induktionsgestz:
U = -k x Flussänderung / Zeiteinheit.
Die Zeiteinheit ist 1, da die Frequenz auf der Basis einer (1) Sekunde genormt ist, womit der Spannungspegel induzierender Bandflüsse an sich direkt der Frequenz folgt. Das Induktionsgesetz ist also so stark fequenzabhängig, dass die 10-fache Frequenz zur 10-fachen Spannung führt, solange nicht andere Probleme in entgegengesetzter Richtung auf den induzierten Pegel Einfluss nehmen. Bei niedrigeren Frequenzen gilt jene Beziehung aber. Infolgedessen muss bei der Wiedergabeentzerrung der Tieftonbereich stark angehoben werden, was auch die Spannungen auf den Tonkopf einwirkender Störfelder großer Wechselstromverbraucher (Motoren, Trafo) in den Bereich nennenswerter Störpegel anheben würde. Dem kommt man nur bei, indem man den Induktionsempfänger Tonkopf perfekt, also hochwertig abschirmt, was selbstverständlich auch seine empfindlichste Stelle -den Kopfspalt- einzuschliießen hat: Also muss auch davor eine magnetisch möglichst dicht schließende Klappe angeordnet werden.
Sieht man sich die eher dünnen Mu-Metallbleche an, mit denen Amateurköpfe geschirmt werden und vergleicht diese mit professionellen Schirmungsmaßnamhmen, bei denen nicht gegeizt werden musste, vermag man sich vorzustellen, welchen Aufwandes es bedarf, die im Bandgerät durch die Motoren allgegenwärtigen 50-Hz-Felder vom Einfluss auf das Nuztzsignal mehr als nur durchschnittlich abzuhalten. Von weiteren Maßnahmen zur Dämpfung des 50-Hz-Streufeldes eines Tonmotors beispielsweise soll gar keine Rede sein, weil danach nicht gefragt war.
Hans-Joachim
