17.01.2019, 08:38
kaimex,'index.php?page=Thread&postID=230890#post230890 schrieb:Um dir noch ein bischen Angst zu machen: Ich habe schon Fotos von Schellackplatten gesehen, bei denen lokal die Rillenstruktur durch ?Bakterien o.ä.? zerfallen/zerfressen war.
Bakterien sind in Sammlerkreisen nicht bekannt. Wohl aber Hitzeschäden, die zu Veränderungen des Materials führen.
Schimmelpilze dringen auch nicht in idie Struktur ein. Man kann sie, wenn sie oberflächlich befallen sind, sehr gut wieder abwaschen.
Jedoch nie: Alkohol an die Schellackplatte!
Die Reinigungsmischung, die für Vinyl wunderbar funktioniert, löst die Schellackplatte auf.
Ich spiele meine Schellackplatten - Grammophon ist natürlich vorhanden, aber mehr als Deko- mit einem Dual 1219 und einem entsprechenden Diamanten für Schellackplatten ab.
Zu Demozwecken stecke ich manchmal eine kleine Nadel in eine Postkarte und halte diese dann auf die drehende Platte. Man versteht alles...
(dafür müssen dann Massenplatten wie zB Schlager aus den 50ern herhalten).
Gruss, Martin
