05.10.2008, 19:32
Zitat:Manuel posteteHallo Manuel,
ja, wenn´s doch nur immer so einfach wäre.
Viel Spaß weiterhin beim Reparieren/Restaurieren alter Schätzchen!
tja, das war eine "Echolette 25" aus den 60er Jahren, ein Gitarrenamp. Den hatte ich von einem ehemaligen Kollegen zur Instandsetzung bekommen. Leider hatte ich (geht mir meist so) keine Vergleichsbilder vorher / nachher gemacht, speziell von der Frontplatte.
An der habe ich geschlagene zwei Stunden geputzt und gewienert, dann sah sie fast aus wie neu. Die Hochvolt-Elkos wurden neu formiert vor dem ersten Einschalten, alle Niedervolt-Elkos und beide EL500 gewechselt sowie der Germanium-Eingangstransistor gegen einen rauschärmeren Si-PNP gewechselt.Mein Kollege hat sich fast ein zweites Loch in... naja, ihr wisst schon
gefreut, weil das Gerät nach mehr als zwanzig Jahren des Herumstehens wieder läuft. Was "witzig"
war: da war vor ein paar Jahren auch schon jemand dran, ein Elektriker. Das Gerät hat auf der Leiterplatte zwei Sicherungen, einmal Anodenspannung, einmal Heizkreis. Die Beschriftung vom Heizkreis war nicht mehr da, also hatte der gute Mann halt auch da eine 0,8 A-Sicherung eingesetzt. Für zwei EL500 und eine ECC83! Mannomann...Gruß Jens
EDIT: Jetzt wird's aber offtopic... ich hör' ja schon auf!

