10.02.2008, 09:38
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Hier ist –wie so oft –übereiltes Handeln nicht empfehlenswert.
Auch klebende oder sich auflösende Bänder können u. U. noch soweit aufbereitet werden, dass zumindest die Rettung der Inhalte gelingt. Zu diesem Thema ist im Forum schon des öfteren geschrieben worden, als Suchworte sollten „backen“ und „aufbacken“ Ergebnisse bringen.
Kurz erklärt: Die Bänder (vorzugsweise auf Aluspulen) mit Zwischenlagen wie Korken oder Hartholzstücken so in den Backofen legen, dass die erwärmte Luft zwischen den Spulen zirkulieren kann. Backofen auf ca. 50 Grad erwärmen und die Bänder so für 60- 90 Minuten backen; ab und and die Backofentür zum lüften öffnen. Etwas längere Verweildauer kann nicht schaden.
Oft lassen sich so die Inhalte durch anschließendes, zeitnahes überspielen noch retten. Das Grundproblem ist die Zusammensetzung des Binders, der Magnet- bzw. Rückschicht auf dem Träger halten soll. Da gab es Mischungen mit Polyuhrethan, die sich im Nachhinein als nicht stabil erwiesen. So aufbereitete Bänder zeigen ihre Symptome daher nach kurzer Zeit erneut.
Die Spulen lassen sich mit sog. Rohwickeln wieder mit Bandmaterial füllen und gehören keinesfalls in die Tonne.
Neben Revox, die ihr Bandmaterial bei Scotch (Revox 631) und später bei Ampex (Revox 641) kauften, sind auch Sony- Bänder häufig unbrauchbar. Auch Pyral –hierzulande eher selten- und Shamrock sind Fabrikate, von denen man die Finger lassen sollte. Bei Agfa und BASF kamen Schmierchargen nicht so häufig vor, es waren stets nur zeitlich begrenzt wenige Chargen betroffen.
Aber wie gesagt, dieses Thema ist ein Dauerbrenner und entsprechend oft behandelt worden.
Hier ist –wie so oft –übereiltes Handeln nicht empfehlenswert.
Auch klebende oder sich auflösende Bänder können u. U. noch soweit aufbereitet werden, dass zumindest die Rettung der Inhalte gelingt. Zu diesem Thema ist im Forum schon des öfteren geschrieben worden, als Suchworte sollten „backen“ und „aufbacken“ Ergebnisse bringen.
Kurz erklärt: Die Bänder (vorzugsweise auf Aluspulen) mit Zwischenlagen wie Korken oder Hartholzstücken so in den Backofen legen, dass die erwärmte Luft zwischen den Spulen zirkulieren kann. Backofen auf ca. 50 Grad erwärmen und die Bänder so für 60- 90 Minuten backen; ab und and die Backofentür zum lüften öffnen. Etwas längere Verweildauer kann nicht schaden.
Oft lassen sich so die Inhalte durch anschließendes, zeitnahes überspielen noch retten. Das Grundproblem ist die Zusammensetzung des Binders, der Magnet- bzw. Rückschicht auf dem Träger halten soll. Da gab es Mischungen mit Polyuhrethan, die sich im Nachhinein als nicht stabil erwiesen. So aufbereitete Bänder zeigen ihre Symptome daher nach kurzer Zeit erneut.
Die Spulen lassen sich mit sog. Rohwickeln wieder mit Bandmaterial füllen und gehören keinesfalls in die Tonne.
Neben Revox, die ihr Bandmaterial bei Scotch (Revox 631) und später bei Ampex (Revox 641) kauften, sind auch Sony- Bänder häufig unbrauchbar. Auch Pyral –hierzulande eher selten- und Shamrock sind Fabrikate, von denen man die Finger lassen sollte. Bei Agfa und BASF kamen Schmierchargen nicht so häufig vor, es waren stets nur zeitlich begrenzt wenige Chargen betroffen.
Aber wie gesagt, dieses Thema ist ein Dauerbrenner und entsprechend oft behandelt worden.
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
