26.12.2010, 19:06
Hallo zusammen,
nach längerer zweiter Zwangspause ist das Magnetophon AW2 nun wieder "normal" benutzbar (die Riemengeschichte ist längst erledigt). Nach einer Testphase von gut 20 Stunden war mir vor etwa einem Jahr der Trafo wegen eines Selengleichrichterkurzschlusses abgebrannt, beides ist ersetzt (einen neuen Trafo machen lassen, Siliziumgleichrichter im alten Selenequivalent versteckt). Da keine Halbspurringköpfe zu haben waren, wurden von mir welche in Vollspur eingebaut. Ich kann nur eins sagen: erschreckend, was da an Frequenzbreite vorhanden ist. Typ C Bänder mit 38 cm/s bespielt/abgespielt, klingen (für mich) besser als meine moderne Bandmaschine im Normalbetrieb liefert. Mittels Software habe ich einen Frequenzbereich bei einem Studiotonband bis etwas über 15 khz gemessen, ab dort geht es abrupt abwärts.
Es gibt aber noch einen Haken. Bei Wiedergabe brummte sie; nach Entfernung eines 0,5 uF Kondensatorblocks in der Audio- Masseleitung ist dies weg; ich verstehe aber nicht, 1. was der Kondensator dort soll, und 2. warum es mit brummt (Zwangserdung?). Ich habe die Maschine sicherheitshalber mit dreiadriger Netzleitung an den Schutzleiter angeschlossen, da ich bei Defekt ungern am Stromnetz hängen möchte. Wäre es möglich, dass der Kondensator evtl. das Signal potentialfrei machen sollte, um einen Übertrager einzusparen?
Nun kann ich endlich in mein angesammeltes Bandmaterial hineinhören, und es mit einem Audio-CD-Recorder zur Schonung der Bänder umkopieren
. Klappt prima!
Grüße
Carlo
nach längerer zweiter Zwangspause ist das Magnetophon AW2 nun wieder "normal" benutzbar (die Riemengeschichte ist längst erledigt). Nach einer Testphase von gut 20 Stunden war mir vor etwa einem Jahr der Trafo wegen eines Selengleichrichterkurzschlusses abgebrannt, beides ist ersetzt (einen neuen Trafo machen lassen, Siliziumgleichrichter im alten Selenequivalent versteckt). Da keine Halbspurringköpfe zu haben waren, wurden von mir welche in Vollspur eingebaut. Ich kann nur eins sagen: erschreckend, was da an Frequenzbreite vorhanden ist. Typ C Bänder mit 38 cm/s bespielt/abgespielt, klingen (für mich) besser als meine moderne Bandmaschine im Normalbetrieb liefert. Mittels Software habe ich einen Frequenzbereich bei einem Studiotonband bis etwas über 15 khz gemessen, ab dort geht es abrupt abwärts.
Es gibt aber noch einen Haken. Bei Wiedergabe brummte sie; nach Entfernung eines 0,5 uF Kondensatorblocks in der Audio- Masseleitung ist dies weg; ich verstehe aber nicht, 1. was der Kondensator dort soll, und 2. warum es mit brummt (Zwangserdung?). Ich habe die Maschine sicherheitshalber mit dreiadriger Netzleitung an den Schutzleiter angeschlossen, da ich bei Defekt ungern am Stromnetz hängen möchte. Wäre es möglich, dass der Kondensator evtl. das Signal potentialfrei machen sollte, um einen Übertrager einzusparen?
Nun kann ich endlich in mein angesammeltes Bandmaterial hineinhören, und es mit einem Audio-CD-Recorder zur Schonung der Bänder umkopieren
. Klappt prima!Grüße
Carlo
Beim mit Röhren hören darf mich niemand stören!
