01.02.2008, 12:18
Hallo Technics- Fans,
da es hier um das Thema "Capstan" geht, fühle ich mich verpflichtet mich zum Thema zu äußern, ohne überhaupt eine Ahnung von Technics- Bandmaschinen zu haben, ich kenne sie bisher nur von Bildern.
Die Motoren sehen sehr modern aus, ähnlich wie Capstan- bzw. Kopftrommelmotoren in Videomaschinen.
Rein gefühlsmäßig würde ich auf Gleitlagerung plätieren, die bringt den Vorteil des geräuschärmeren Laufs.
Ein klickendes Geräusch kann bei gleitgelagerten Motoren im Vertikalbetrieb der Maschine durch vorhandenes bzw. entstandenes Axialspiel der Welle des Rotors entstehen.
Durch axiales Bewegen des Rotors im Stillstand mit der Hand wird dieses Spiel spürbar.
Bei horizontalem Betrieb sinkt die Rotorachse dann durch die Schwerkraft nach unten auf das Gegenlager und das Geräusch ist weg.
Um einen vibrationsarmen, ruhigen Lauf zu erreichen, werden die Rotoren präzise ausgewuchtet.
Dies wird durch Materialwegnahme (Bohrungen oder Fräsungen) auf der schwereren Seite des Rotorumfangs erreicht.
Moderne Motoren mit Permanenterregung besitzen Pole aus dem hochkoerzitiven Neodym bzw. Samarium- Kobalt- Magnetit, deren sehr starkes Magnetfeld bei einer Demontage des Motors zum Teil unwiederbringlich verlorengeht, da hierbei der magnetische Kurzschlußkreis (Topfmagnet- Kernblechpaket) unterbrochen wird.
Deshalb sollten diese Motoren möglichst nicht demontiert werden, was oft durch einen Warn- Aufkleber dokumentiert ist.
Wenn ein solcher Motor schon demontiert wurde und damit Klarheit über die Beschaffenheit und den Aufbau des Unterlagers besteht, kann man durch Einbringung einer sehr kleinen Bohrung an geeigneter Stelle eine Nachschmiermöglichkeit schaffen.
Gruß, Bernd
da es hier um das Thema "Capstan" geht, fühle ich mich verpflichtet mich zum Thema zu äußern, ohne überhaupt eine Ahnung von Technics- Bandmaschinen zu haben, ich kenne sie bisher nur von Bildern.
Die Motoren sehen sehr modern aus, ähnlich wie Capstan- bzw. Kopftrommelmotoren in Videomaschinen.
Rein gefühlsmäßig würde ich auf Gleitlagerung plätieren, die bringt den Vorteil des geräuschärmeren Laufs.
Ein klickendes Geräusch kann bei gleitgelagerten Motoren im Vertikalbetrieb der Maschine durch vorhandenes bzw. entstandenes Axialspiel der Welle des Rotors entstehen.
Durch axiales Bewegen des Rotors im Stillstand mit der Hand wird dieses Spiel spürbar.
Bei horizontalem Betrieb sinkt die Rotorachse dann durch die Schwerkraft nach unten auf das Gegenlager und das Geräusch ist weg.
Um einen vibrationsarmen, ruhigen Lauf zu erreichen, werden die Rotoren präzise ausgewuchtet.
Dies wird durch Materialwegnahme (Bohrungen oder Fräsungen) auf der schwereren Seite des Rotorumfangs erreicht.
Moderne Motoren mit Permanenterregung besitzen Pole aus dem hochkoerzitiven Neodym bzw. Samarium- Kobalt- Magnetit, deren sehr starkes Magnetfeld bei einer Demontage des Motors zum Teil unwiederbringlich verlorengeht, da hierbei der magnetische Kurzschlußkreis (Topfmagnet- Kernblechpaket) unterbrochen wird.
Deshalb sollten diese Motoren möglichst nicht demontiert werden, was oft durch einen Warn- Aufkleber dokumentiert ist.
Wenn ein solcher Motor schon demontiert wurde und damit Klarheit über die Beschaffenheit und den Aufbau des Unterlagers besteht, kann man durch Einbringung einer sehr kleinen Bohrung an geeigneter Stelle eine Nachschmiermöglichkeit schaffen.
Gruß, Bernd
