Akai GX-75 MKII
#51
@Nikoma:

Um zum Ursprung des Threads zurückzukommen:

Bei meinem Gx95 stehen die Anzeigen für Level und Bias bei der eingebauten "CAL" - Prozedur normalereise vollkommen ruhig. Auch die Phase bei Aufnahme ist zwar 90 Grad und bewegt sich im nur im üblichen Maß wie ich es von Bandmaschinen auch gewohnt bin.

Nachdem ich nun das Laufwerk ausgebaut habe zur Vorbereitung des Tausches der Gummiteile habe ich im ausgebauten Zustand die Köpfe wieder angesteckt um zu sehen was sich so tut.

Dabei habe ich bemerkt das im "CAL" Betrieb die Pegelanzeigen stark schwanken.
Abhilfe: Metallrahmen des Laufwerks leitend mit Metallrahmen des Decks über Laborstrippe verbinden. --> "Massendefekt" bei schlechter Masse schlagen Störungen der Motoransteuerung auf die Köpfe durch was man auch beim genaueren Hinhören mit Kopfhörer als leises Knistern hört.

Knistern und Knacken hat ja hohe Frequenzanteile --> Störung der Messung Pegel und Bias.

Wie sich das ganze sich auf das Oszibild auswirkt hab aus Zeitmangel nicht überprüfen können.

Liegt vielleicht bei Dir auch im zusammengebauten Zustand ein Fall von "Eigenstörungen" durch schlechte Massen und dadurch bedingte Sörkopplung Motorteil --> Analogteil vor?

Dies könnte vielleicht eine Erklärung für die scheinbaren Widersprüche von "zugleich" stabilen und instabilen Werten sein?

liebe Grüße

Gunter
Zitieren
#52
Das ist ja interessant!

Wenn ich das Tape wieder bei mir habe, werde ich das mal ausprobieren.

Vielen Dank!
Zitieren
#53
Hallo,

ich habe auch ein Deck GX95 MKII. Nun hatte ich seit einiger Zeit (Monate/Jahre??) folgendes Problem, das sich möglicherweise mit den obigen deckt.

Wenn ich das Band einmesse habe ich bei dem Vormagnetierungs Strom Einstellung Pegelschwankungen als auch ich die Bänder teilweise nicht mehr einmessen kann, da der Regelbereich des Reglers nicht ausreicht.

Nach mehrmaligen Probieren bin ich auf einen mechanischen Defekt gekommen. Ich bremste die Rolle der linken Capstanwelle mit einen Q-Tip etwas ab und siehe da keine Schwankungen und ich kann die Bänder optimal einmessen, d.h. der Regelbereich des Bias Reglers ist seeeehr groß.

Das würde bedeuten , dass ich entweder eine neue oder zwei neue Andruckrollen benötige (tja woher wenn nicht stehlen) oder kann im Gerät beim Antrieb auch noch eine weitere Leiche begraben sein?

Danke für eure Hilfe

Rudi
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Zitieren
#54
Hi Rudi,

hast Du schon mal bei Armin gefragt, bei mir im Forum?
Ansonsten würde ich mal versuchen die Oberfläche der Andruckrollen anzurauhen mit 800er Schleifpapier oder feiner......

Gruß
Jürgen
Zitieren
#55
Hallo Jürgen,

den Armin hab ich noch nicht gefragt. Ist das ein Akai Spezialist? Na dann werde ich mal nachhören!

Danke für den Tip

Lg

Rudi
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Zitieren
#56
Hallo Rudi,

hast Du die Andruckrollen schon mal versucht mit Walzenreiniger aus dem Drucker und Bürobedarf zu reinigen? Mit dem Zeug werden die Rollen wieder weicher und griffiger.

Band ab - Band läuft,

Rainer
Zitieren
#57
Hallo,

das mit dem Walzenreiniger kommt noch. Allerdings ist etwas Alkohol drin! AMcht denn das nix?

lg

Rudi
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Zitieren
#58
Liebes Forum:

Kurzer Schlussbericht meiner Bemühungen die Gleichlaufschwankungen meines GX95 nix MKII zu verbessern.

Zwei Sätze neue Andruckrollen probiert: Verschlechterung gegenüber den alten, zum Teil erheblich.

Neuer Riemen: etwas schlechter - 0.06% statt 0.05% bleibt aber wegen dem komplizierten Einbau drin.

Ich geb mich jetzt mit 0.06% nach DIN bewertet (statt 0.04% Datenblatt) zufrieden - hör ich ja eh nicht.
Mein N4520 hat gemessene 0,09% bei 19 cm die ich auch nicht wahrnehme. Die anderen A77 2 Spur 4 Spur, RS1500, GX77 , N4522 hab ich noch nicht gemessen.

Die 90° Phasendifferenz zwischen links und rechts bei 10kHz hab ich mühsam (da bei meinem Deck keine Möglichkeit der getrennten Verstellung des Aufnahmekopfs) durch Verstellung aller drei Schrauben (Tilt, Height, Azimut) unter Beachtung der Spurlage und des Frequenzgangs in ca. 4 Stunden (!) auf ungefähr 30° reduziert.

Mit dem Höreindruck bin ich nun zufrieden:
Rauschen, 1kHz Vor- Hinterband + diverse Musik Testaufnahmen.

lG

Gunter

PS: 1kHz Vor- Hinterband umschalten bei einer A77 4 Spur ist schlecht (Ton wird rauh und schwankend).

Edit: Tippfehler
Zitieren
#59
Zu den Problemen mit den schwankungen beim Kalibrieren das kann der Cal Umschalter sein ich hatte damit schon bei nem GX 75 probleme nach mehrmaligem schalten wahr ruhe es kann auch ein defekter Aufsprechkopf sein einfach mal mit mer Urmacherlupe anschauen meist ist die Oberfläche im Spaltbereich rauh siehr aus wie feine helle Krater !

Ist das der Fall ist beim umschalten vor- /hinterband ein unterschied in den Höhen hörbar, bei der Kalibrierung beeinflusst dann der Biasregler auch den Pegelanzeiger stark !

Ich hatte das bei diversen AKAI GX 75 aus der Bucht mittlerweile kann ich die Köpfe wieder aufbereiten danach spielen sie wieder wie im neuzustand !

mfg
Zitieren
#60
Ich hänge mich mal hier mit dran

Mein GX65MK2 ist hat bei der Wiedergabe von Fremdkassetten iwie wenig Höhen.
Bandlauf habe ich mit Spiegelkassette bereits korrigiert und den Azimuth auch ein
klein wenig nachgezogen via Hören. Als ich jetzt mit den hpr Kassetten einmessen
wollte fiel mir ein deutlicher Pegelverlust auf dem rechten Kanal auf.
Bei weiterer Begutachtung mit der Meßschablone hab ich dann gesehen das beide Köpfe
ca. 0,5 mm nach hinten gekippt sind.

- welche Schraube ist für das kippen beider Köpfe zuständig? B oder C ?
- im SM sind zum Einstellen nur dbm Werte angegeben. Ich kann leider nur Volt messen.
Die Umrechnungen im Netz beziehen sich leider immer auf eine gewisse Last.
Hat jemand zufällig die Werte mal in mV notiert?

Grüße, Piet
Zitieren
#61
Beide  Big Grin

0,3882V, also 388mV am Output.
Da hier ein Tape mit 315 Hz verlangt wird und die Angaben in dBm sind, gehe ich davon aus, dass es ein DIN ref. level Tape mit 250nW/m sein soll.

Edit hat ein Veto eingelegt:
Da steht im SM ja 2kOhm Last....
Nach Berechnung wären das dann 0,7088V. 
Oder habe ich da geraden einen Denkfehler 
.gif   denker.gif (Größe: 778 Bytes / Downloads: 222)
-6dB am Output entsprechen normalerweise 388mV
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#62
Wiedergabe funktioniert lt Osci wieder gut, 
Aufnahme bekomme ich den Bias nicht eingestellt.
Muss den sogar bei einer SAX ganz links auf Anschlag stellen damit überhaupt
bisserl Höhen auf Hinterband ankommen. Die einmesshilfe zeigt auch viel zu
wenig an. 
Egal welchen Bias-Regler ich intern zum testen gedreht habe (Stellung gemerkt)
hat keine Änderung gebracht.
Vllt gibt's ja noch einen anderen Fehler den ich nicht auf dem Zettel habe.

Hab die Diva/Zicke jetzt erstmal wieder zusammen geschraubt,
hat mir lange genug den Tisch blockiert.
Falls einer der nördlichen Hamburger / Schleswig-Holsteiner 
da mal Bock drauf hat das Ding einzustellen , ggf auch mit meiner Anwesenheit,
kann er sich ja melden ;-)

Grüße, Piet
Zitieren
#63
Das ist bei dem Deck typisch der Fall wenn die Köpfe nicht ganz hoch kommen, wegen verharzten Gelenken der Andruckrollen
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
#64
Das ist schon lange erledigt, alles zerlegt, sauber gemacht und gefettet.
Rechts neue Andruckrolle, linke hatte ich nicht da, sieht aber noch brauchbar aus,
Idler und Riemen sind ebenso neu.
Genauso die Kopfneigung korrigiert.

Gruß, Piet
Zitieren
#65
Probier mal den Kopfschlitten während dem Einmessen ein wenig nach oben zu drücken, ob das dann auf Pegel kommt.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
#66
Hab jetzt nochmal nachgeschaut. Tatsächlich lässt sich der Kopfträger 
noch ca. 1mm nach oben heben. Dann stimmt auch der unterste Strich
der Schablone. Mehr habe ich erstmal nicht getestet. Wüsste jetzt aber auch nicht wie 
man den Kopfschlitten (Lösch+AW-Köpfe) höher bekommt.

Grüße, Piet
Zitieren
#67
Sag ich doch  Big Grin .
Da ist noch verharztes Fett in den Lagern (evtl nur in Richtung Endlage) drin würde ich meinen. Das verhindert daß die Kopfbrücke 100% in Endlage kommt.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
#68
Piet hat geschrieben, daß er ein GX65MKII hat und dieses Deck hat ein Sankyo-Laufwerk. Nach meinen Erfahrungen gibt es bei diesem Sankyo keine Verharzungen.
Zitieren
#69
Angry was hat das dann in einem Akai GX-75 Thread verloren ?
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
#70
Also der Titel lautet "Akai GX-75 MKII", also bin ich hier genau richtig,
Dann habe ich bereits geschrieben das ich das Laufwerk von den Verharzungen befreit habe.
Desweiteren wird die Kopfbrücke von einer starken Feder direkt wieder herunter gezogen..
Durch was auch immer wird die Kopfbrücke anscheinend nicht hoch genug geschoben.
Da ist nix verharzt.

Gibt es vllt weitere Ideen?
Ist es z.b. möglich das das Kurvenrad so ausgelutscht ist das die Kopfbrücke nicht noch
den einen Millimeter hochdrückt?
Oder ist liegt es evtl ganz woanders dran?

Gruß, Piet
Zitieren
#71
(16.06.2025, 19:18)applause schrieb: Ich hänge mich mal hier mit dran

Mein GX65MK2 ...

Hier steht was von GX65MK2.
Zitieren
#72
Dann geh ich mal davon aus Du hast Dich halt vertippt und es IST ein 75er.

(18.06.2025, 19:28)applause schrieb: Da ist nix verharzt.

Gibt es vllt weitere Ideen?
Ist es z.b. möglich das das Kurvenrad so ausgelutscht

Gut, kann natürlich alles sein ... Was auch immer.
Ausnahmslos ALLE 75er und 95er die ich hier hatte und die solch einen Fehler hatten, waren verharzt.
Halt wie gesagt uU nicht komplett, sondern nur noch so daß die Köpfe halt nicht ganz hoch kamen. Merkt man erst nicht, aber Aufnahme und Einmessen gehen nicht oder sporadisch nicht.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
#73
Da habt ihr natürlich Recht, ist ein 75erMKII, ich verdaddel mich bei diesem Tape dauernd mit der Bezeichnung.

Ich Frage mal anders herum.
Haben eure Kopfschlitten eine Feder die ihn nach unten zieht, oder wirkt die Feder eigentlich nach oben gerichtet? Vllt ist da ja der KnususKnacksus vergraben und beim/mit dem Kurvenrad stimmt etwas nicht bzw mit der Aufhängung wie der Kopfschlitten mit dem Kurvenrad agiert. Der Schlitten ist sonst absolut frei beweglich

Ich muss das Ding aber erstmal wieder zur Seite stellen. Wir brauchen den Platz.

Grüße, Piet
Zitieren
#74
Mir hat das doch keine Ruhe gelassen.
Habe den Fehler gefunden. Die komplette Kopfeinstellung ist/war verkurbelt.
Da stimmte nichts mehr.
Nachdem ich jetzt nach dem SM so getan hab als wenn ein neuer Kopf eingebaut
würde, funktioniert jetzt zumindest die Einmessung lt Display.
Die komplette Feinjustierung mach ich wenn wieder Zeit und Lust zugegen sind ;-)

Grüße, Piet
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste