19.01.2008, 03:47
Lieber Holger,
man hält es ja kaum für möglich, aber ein bei mir befindliches Report Monitor 4400 zeigt eine ähnliche, ja fast identische Fehlersymptomatik wie das deine. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Fehler meines Gerätes einstweilen noch intermittierend auftritt und dann auf beiden Kanälen in unterschiedlicher 'Anzeigeintensität' vorhanden ist. Aufgrund der Vorgeschichte meines Gerätes -es wurde ehedem bei der Schmalfilmvertonung eingesetzt und besaß entsprechende Einrichtungen zur Synchronsteuerung- sah ich mich veranlasst, zunächst einmal diese ja nun allemal überflüssigen Erweiterungen zu entfernen, ehe ich an das auch mir geläufige Anzeigeproblem herangehen wollte. Diese Elektronikbereinigung liegt nun seit einigen Tagen hinter mir.
Ich konnte bei den Untersuchungen bisher aber nur soviel feststellen, dass eine Störung über die Betriebsspannung beispielsweise durch den Motor ebenso unwahrscheinlich ist wie ein hochfrequentes Schwingen irgendwelcher Baugruppen, da Drehzahlveränderungen des Antriebsapparates sowenig 'Anzeigeveränderungen' auslösten wie ein gezieltes Handhauflegen in entsprechenden Platinenregionen. Auch eine kalte Lötstelle schließe ich aufgrund des Elektronikverhaltens beim Drücken auf die Platine aus.
Wir haben also wohl tatsächlich dasselbe Problem einer an den Messverstärker gelangenden Gleichspannung; ich allerdings darüber hinaus auch noch den Bestückungsplan der Platine des 4400 Monitor, der dir abgeht und dich daher vital interessieren dürfte. Da ließe sich also etwas machen, wenn sich deine Mailadresse nicht geändert hat, und die Firma Uher weiland nicht einmal mehr einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen -der Schaltungsänderung nämlich- nachgegangen ist. Man fragt sich ja bei so manchem Gerätetyp aus der Uher-Schmiede, ob es zwei wirklich identische Gerätepersönlichkeiten gibt, oder ob jedem Report ein individueller Fingerabdruck mit auf den Lebensweg gegeben wurde, der es unabhängig von der Seeriennummer als Individuum kennzeichnet.
Ich habe bei mir die Kondensatoren C45/C46 in Verdacht, was aber verifiziert werden müsste. Bei dir dürfte aber ähnliches vorliegen, aber nur einen Elko betreffen, dafür aber mit komplettem Schluss desselben. Um durchreißende Elkos handelt es sich sicher, weil sonst ein derart intermittierend auftretender Fehler wie bei mir kaum auftreten könnte: Nach längerer Ruhezeit funktioniert das Gerät zunächst ordentlich, beginnt aber nach gewisser Zeit unter Spannung sowohl im Netzteil- wie Akkumumulatorbetrieb mit den bekannten Sperenzchen.
Aufgrund der fast 'rifapräzisen' Koinzidenz unser beider Probleme, erführe ich gerne die Seriennummer deines 4400, weil man angesichts der aufgetretenen Probleme auf engste Bauteilverwandtschaft schließen 'können dürfen sollte'. Die Seriennummer meines 4400 Monitor (aus München) lautet auf 1934 03623.
In diesem Zusammenhang hätte ich auch noch eine Frage an dich: Mein genanntes 4400 besitzt eine sehr merkwürdige Wiedergabekopfabschirmungsklappe, deren oberer Rand in Richtung Kopfspiegel umgebördelt ist und mit dieser Umbördelung ursprünglich beim Drücken der Starttaste sogar knapp oberhalb der Bandkante an den Tonkopf anschlug. Nachdem mir ein derartiger Raubbau mit dem Kopfspiegel selbst dann nicht gefällt, wenn er oberhalb des Bandlaufs vorfällt, habe ich dem schon durch sehr sorgfältige Justage der klappenbewegenden Feder an der Andruckrollenbrücke abgeholfen. Ich wüsste aber trotzdem gerne, ob der bewegliche Teil der Kopfabschirmung deiner 4400 ebenfalls in Richtung Kopf gebördelt ist und mit dieser Profilierung an den Kopf anschlägt.
Ich schließe nicht aus, dass die Klappe nur um 180° um ihre senkrechte Achse gedreht, also falsch eingebaut ist, und sei es als 'an sich' unpassendes Bauteil, habe bislang aber noch von einem versuchsweisen Umbau abgesehen, weil man ohne Entfernung des Kopfträgers schlecht an die Klappe und ihre Rückhaltefeder herankommt.
Wie sieht das bei dir aus?
Hans-Joachim
man hält es ja kaum für möglich, aber ein bei mir befindliches Report Monitor 4400 zeigt eine ähnliche, ja fast identische Fehlersymptomatik wie das deine. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Fehler meines Gerätes einstweilen noch intermittierend auftritt und dann auf beiden Kanälen in unterschiedlicher 'Anzeigeintensität' vorhanden ist. Aufgrund der Vorgeschichte meines Gerätes -es wurde ehedem bei der Schmalfilmvertonung eingesetzt und besaß entsprechende Einrichtungen zur Synchronsteuerung- sah ich mich veranlasst, zunächst einmal diese ja nun allemal überflüssigen Erweiterungen zu entfernen, ehe ich an das auch mir geläufige Anzeigeproblem herangehen wollte. Diese Elektronikbereinigung liegt nun seit einigen Tagen hinter mir.
Ich konnte bei den Untersuchungen bisher aber nur soviel feststellen, dass eine Störung über die Betriebsspannung beispielsweise durch den Motor ebenso unwahrscheinlich ist wie ein hochfrequentes Schwingen irgendwelcher Baugruppen, da Drehzahlveränderungen des Antriebsapparates sowenig 'Anzeigeveränderungen' auslösten wie ein gezieltes Handhauflegen in entsprechenden Platinenregionen. Auch eine kalte Lötstelle schließe ich aufgrund des Elektronikverhaltens beim Drücken auf die Platine aus.
Wir haben also wohl tatsächlich dasselbe Problem einer an den Messverstärker gelangenden Gleichspannung; ich allerdings darüber hinaus auch noch den Bestückungsplan der Platine des 4400 Monitor, der dir abgeht und dich daher vital interessieren dürfte. Da ließe sich also etwas machen, wenn sich deine Mailadresse nicht geändert hat, und die Firma Uher weiland nicht einmal mehr einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen -der Schaltungsänderung nämlich- nachgegangen ist. Man fragt sich ja bei so manchem Gerätetyp aus der Uher-Schmiede, ob es zwei wirklich identische Gerätepersönlichkeiten gibt, oder ob jedem Report ein individueller Fingerabdruck mit auf den Lebensweg gegeben wurde, der es unabhängig von der Seeriennummer als Individuum kennzeichnet.
Ich habe bei mir die Kondensatoren C45/C46 in Verdacht, was aber verifiziert werden müsste. Bei dir dürfte aber ähnliches vorliegen, aber nur einen Elko betreffen, dafür aber mit komplettem Schluss desselben. Um durchreißende Elkos handelt es sich sicher, weil sonst ein derart intermittierend auftretender Fehler wie bei mir kaum auftreten könnte: Nach längerer Ruhezeit funktioniert das Gerät zunächst ordentlich, beginnt aber nach gewisser Zeit unter Spannung sowohl im Netzteil- wie Akkumumulatorbetrieb mit den bekannten Sperenzchen.
Aufgrund der fast 'rifapräzisen' Koinzidenz unser beider Probleme, erführe ich gerne die Seriennummer deines 4400, weil man angesichts der aufgetretenen Probleme auf engste Bauteilverwandtschaft schließen 'können dürfen sollte'. Die Seriennummer meines 4400 Monitor (aus München) lautet auf 1934 03623.
In diesem Zusammenhang hätte ich auch noch eine Frage an dich: Mein genanntes 4400 besitzt eine sehr merkwürdige Wiedergabekopfabschirmungsklappe, deren oberer Rand in Richtung Kopfspiegel umgebördelt ist und mit dieser Umbördelung ursprünglich beim Drücken der Starttaste sogar knapp oberhalb der Bandkante an den Tonkopf anschlug. Nachdem mir ein derartiger Raubbau mit dem Kopfspiegel selbst dann nicht gefällt, wenn er oberhalb des Bandlaufs vorfällt, habe ich dem schon durch sehr sorgfältige Justage der klappenbewegenden Feder an der Andruckrollenbrücke abgeholfen. Ich wüsste aber trotzdem gerne, ob der bewegliche Teil der Kopfabschirmung deiner 4400 ebenfalls in Richtung Kopf gebördelt ist und mit dieser Profilierung an den Kopf anschlägt.
Ich schließe nicht aus, dass die Klappe nur um 180° um ihre senkrechte Achse gedreht, also falsch eingebaut ist, und sei es als 'an sich' unpassendes Bauteil, habe bislang aber noch von einem versuchsweisen Umbau abgesehen, weil man ohne Entfernung des Kopfträgers schlecht an die Klappe und ihre Rückhaltefeder herankommt.
Wie sieht das bei dir aus?
Hans-Joachim
