Biassorgen mit der Sony TC-366
#11
Das Leiden im vorliegenden Falle beruht wohl wenigstens teilweise auf der wenig sensiblen Vormagnetisierungseinstellung nach Empfehlung "So? Nie!", die sich ja nur auf die Arbeitsfrequenz 1-kHz bezieht. Natürlich geht das (so irgendwie), aber eben nicht sonderlich genau. Je neuzeitlicher das Band, um so flacher fällt die Empfindlichkeitsänderungskurve von 1 kHz über der Veränderung des VM-Stromes aus.

Niels sollte daher wohl 'mal mit dem Oszilloskop nachsehen, in welcher Richtung der Trimmkondensatorverstellung der Hf-Pegel am Aufnahmekopf ansteigt und in welcher Richtung er fällt. Wir wissen dann immerhin, in welcher Richtung die japanischen Uhren drehen. Das ist dem Vernehmen nach ja schon in Bayern manchmal schwerig, zumindest in den einschlägigen Devotionalienläden mit Urhrenabteilung in der Nähe des --- Hofbräuhauses. Und die Tokioter unterhalten ja auch "German Beer and Music Restaurants" ("Der Mond, der hat sein Beff gemacht..."), da muss der Weg zu den bayerischen Uhren nicht weit sein.

Außerdem messen wir dann auch vielleicht nicht nach "So? Nie!", sondern ordentlich mit 10 kHz ein, womit man weiß, was Sache ist.

Übrigens: Soviel Angst, mit in der Empfindlichkeit justablen VU-Metern (9,5? Lieber bei -20 dB!) einzumessen, hätte ich gar nicht. Folgt man nämlich der Norm ASA C16.5-1961 darf zwischen 35 und 10 kHz die Anzeigeabweichung vom 1-kHz-Wert 0,2 dB nicht übersteigen. Das ist für unsere Zwecke völlig ausreichend. Bis 16 kHz müssen auch noch 0,5 dB eingehalten werden. Selbst das käme noch ausreichend hin.
Werden die oben genannten Geräte dem nicht gerecht, dürften sie eigentlich nicht als VU-Meter durchgehen...
Natürlich bleibt so etwas ein Notbehelf, dennoch sollten wir auch Notbehelfe nicht unter Wert verkaufen.

Zum Oszilloskop oben bliebe zu sagen, dass man bitte nachsehen möge, an welchem Kopfanschluss das höhere und welchem das niedrigere Hf-Potenzial aufliegt, damit man nicht irgend-watt an Volt misst und den Hf-Oszillator ggflls. durcheinanderbringt. Meist ist ja das niedrigere Potenzial über einen Widerstand an Masse geführt, weshalb man das Oszilloskop für die obige Prüfung mit seiner Masse an die Gerätemasse legt und mit dem Tastkopf am den Ort des höheren Hf-Potenzials abnimmt. Quantitativ muss ja nichts genaueres erfasst weden, wir wollen ja lediglich wissen, 'nach wohin' zu drehen ist, um den Hf-Strom zu steigern.

Hans-Joachim
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[Kein Betreff] - von niels - 09.12.2007, 11:55
[Kein Betreff] - von rolie384 - 10.12.2007, 00:34
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