09.12.2007, 11:55
Gestern abend habe ich etwas an den Einstellerchen meiner TC-366 herumgedreht. Bitte nicht schlagen, denn der Meßaufbau war eher einfallsreich denn lege artis. Die Köpfe der Maschine sind gut benutzt (gut und gerne 3 mm Spiegel).
Da es um Abweichen und nicht um definierte Spannungen ging, habe ich die 366 an die X-2000R angestöpselt und die Austeuerungsanzeige der Teac zum "schätzen" benutzt.
Das SM der Sony schreibt vor, einen 1 kHz-Signal mit -10 dB einzuspeisen. Die Aufnahmepegelsteller sollen dabei an den rechten Anschlag gedreht sein. Dann soll der Stellkondensator für den Bias im Uhrzeigesinn gedreht werden, bis der maximale Ausgangspegel erreicht wird. Anschließend wir so lange weitergedreht, bis der Pegel um 0,5 dB gesunken ist. Das ließ sich anhand der Teac-Anzeige recht gut erkennen.
Die Maschine war anschließend alles andere als Übersteuerungsfest. Vor allem auf 9,5 cm/s war das Ergebnis indiskutabel. Daraufhin habe ich den Bias-Steller wieder so weit gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis der Pegel 0,5 dB unter dem Maximum auf der anderen Seite lag. (Soweit verständlich).
Das Ergebnis war um einiges besser.
Das Band, auf das ich eingestellt habe, ist ein nagelneues Zonal 840 gewesen. Das beste Ergebnis habe ich erhalten, wenn ich den Bandsortenschalter auf "Spezial" habe. Eine grobe Kontrolle hat ergeben, dass der Frequenzgang innerhalb der Spezifikationen des SM liegt.
Zum einmessen wird doch normalerweise der Biasstrom erhöht, bis das Maximum um einen definierten Betrag überschritten wird, oder? Und je höher der Bias, desto geringer die Verzerrungen. Misst Sony andersherum ein? Denn ich hatte ja mehr Verzerrungen beim Vorgehen nach SM.
niels
Da es um Abweichen und nicht um definierte Spannungen ging, habe ich die 366 an die X-2000R angestöpselt und die Austeuerungsanzeige der Teac zum "schätzen" benutzt.
Das SM der Sony schreibt vor, einen 1 kHz-Signal mit -10 dB einzuspeisen. Die Aufnahmepegelsteller sollen dabei an den rechten Anschlag gedreht sein. Dann soll der Stellkondensator für den Bias im Uhrzeigesinn gedreht werden, bis der maximale Ausgangspegel erreicht wird. Anschließend wir so lange weitergedreht, bis der Pegel um 0,5 dB gesunken ist. Das ließ sich anhand der Teac-Anzeige recht gut erkennen.
Die Maschine war anschließend alles andere als Übersteuerungsfest. Vor allem auf 9,5 cm/s war das Ergebnis indiskutabel. Daraufhin habe ich den Bias-Steller wieder so weit gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis der Pegel 0,5 dB unter dem Maximum auf der anderen Seite lag. (Soweit verständlich).
Das Ergebnis war um einiges besser.
Das Band, auf das ich eingestellt habe, ist ein nagelneues Zonal 840 gewesen. Das beste Ergebnis habe ich erhalten, wenn ich den Bandsortenschalter auf "Spezial" habe. Eine grobe Kontrolle hat ergeben, dass der Frequenzgang innerhalb der Spezifikationen des SM liegt.
Zum einmessen wird doch normalerweise der Biasstrom erhöht, bis das Maximum um einen definierten Betrag überschritten wird, oder? Und je höher der Bias, desto geringer die Verzerrungen. Misst Sony andersherum ein? Denn ich hatte ja mehr Verzerrungen beim Vorgehen nach SM.
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
