13.11.2007, 20:50
[quote]tfb1954 postete
[quote]PhonoMax postete
Lieber Thomas,
die Einlösung meines Versprechens bezüglich deiner TEAC-X10R steht aus.
Ich bitte dich deshalb, meinen nachfolgenden Feststellungen zuzustimmen oder zu widersprechen und meine Fragen sorgfältig zu beantworten, damit wir in der naturgegeben komplexen Ferndiagnose den Ort deines Geräteproblems bestimmen können. Ich fasse deshalb noch einmal alle bislang gestellten und teilweise noch nicht einwandfrei beantworteten Fragen sowie die mir bislang zugänglichen Feststellungen zum Gerätetyp zusammen:
• Die X10-R ist eine Zweirichtungsgerät mit zwei separaten Kopfsystemen.
Ja ist sie.
• Löschkopf-Aufnahmekopf-Wiedergabekopf bzw. Wiedergabekopf-
Aufnahmekopf-Löschkopf.
Genau!
• Deine Maschine nimmt in keiner der beiden Richtungen auf, löscht aber in beiden Richtungen
Exakt richtig.
• Ist die monofone Einkanalaufnahme in einer der beiden Richtungen auf eine der beiden Spuren möglich? (Bitte je Laufrichtung beide Spuren einzeln prüfen, sofern das im Gerätekonzept vorgesehen ist.)
Ging nicht zu prüfen bzw. mir ist nicht bekannt wie. Allerdings war das Resultat mit dem Mikrofon pro Kanal identisch.
• Sind die Köpfe wirklich sauber, wird wirklich überhaupt nichts aufgenommen, ist dir die Bedienung deines Gerätes wirklich klar, so dass Fehlbedienungen völlig ausgeschlossen werden können? Kannst du bei kräftiger Nachverstärkung (und notfalls auch niedriger Bandgeschwindigkeit) via "Tape" die Wiedergabe des Bandrauschens eines gelöschten Bandes hören?
Leider nur das Bandgrundrauschen und dies war nicht die einzige Teac-Maschine in meinem HiFi-Leben.
• Das Abhören bespielter Bänder ist in beiden Richtungen möglich.
Einwandfrei!
• Treten beim Umschalten von "Source" auf "Tape" ungewöhnliche Geräusche auf?
Nein überhaupt nicht.
• Klackt beim Aufrufen der Funktionen "Start und Rec" in der einen und der anderen Laufrichtung ein Relais zur Kopfumschaltung, also jenseits irgendwelcher laufwerksbedingter Geräusche? Wie ist dies beim Aufrufen der Funktion "Wiedergabe" und einem fliegenden Wechsel der Laufrichtung?
Wenn ich aufnehme dann hört man ein Relais, schalte ich direkt auf Aufnahme in die Reverse-Richtung hört man ein zusätzliches Relais. Das Selbe in umgekehrter Reihenfolge.
Ich vermute eine Irregularität bei der Umschaltung des/der Kopfrelais der Aufnahmeköpfe, weil der Ausfall zweier kompletter Kopfsysteme in identischer Weise kaum auf zwei verschiedenen Fehlerszenarien beruhen kann, die sich dann auch noch in den Symptomen genau gleichen. Dem liegt eine gemeinsame Ursache zugrunde, die ich im Aufsprechverstärker, wahrscheinlicher aber im Kopfrelais zu suchen müssen meine, das den Ausgang dieses Aufsprechverstärkers (Teac/Tascam realisierte den zu deiner Gerätegeneration meist als eine IC-Stufe) mit den jeweiligen Kopfwicklungen verbindet. Nachdem im Geräteverhalten auch kein Unterschied zwischen den beiden Stereospuren gemacht wird, stößt mich diese Symptomatik anhand der eben aufgestellten Argumentation zweier Symptome kaum unterschiedlichen Ursprungs von neuem auf die vermutlich ausbleibende Aktivierung des Kopfrelais. Damit kommt weder Hf- noch Nf-Signal an die Aufsprechköpfe, womit die Aufzeichnung unterbleibt.
Nachdem ich die Schaltung deines Gerätes nicht vorliegen habe, kann ich dir einstweilen noch nicht sagen, "sieh' 'mal dort nach!" oder "hau' mal dort mit dem Hammer drauf!" Wir wissen aber nach der geschlossenen Beantwortung der Fragen oben, ob der Engpass wirklich nur am angenommen Ort liegen kann.
Ich habe das sogenannte "Schematische Diagramm" im Original, würde das helfen? Ich könnte es digitalisieren und per pdf übermitteln.
Thomas
[quote]PhonoMax postete
Lieber Thomas,
die Einlösung meines Versprechens bezüglich deiner TEAC-X10R steht aus.
Ich bitte dich deshalb, meinen nachfolgenden Feststellungen zuzustimmen oder zu widersprechen und meine Fragen sorgfältig zu beantworten, damit wir in der naturgegeben komplexen Ferndiagnose den Ort deines Geräteproblems bestimmen können. Ich fasse deshalb noch einmal alle bislang gestellten und teilweise noch nicht einwandfrei beantworteten Fragen sowie die mir bislang zugänglichen Feststellungen zum Gerätetyp zusammen:
• Die X10-R ist eine Zweirichtungsgerät mit zwei separaten Kopfsystemen.
Ja ist sie.
• Löschkopf-Aufnahmekopf-Wiedergabekopf bzw. Wiedergabekopf-
Aufnahmekopf-Löschkopf.
Genau!
• Deine Maschine nimmt in keiner der beiden Richtungen auf, löscht aber in beiden Richtungen
Exakt richtig.
• Ist die monofone Einkanalaufnahme in einer der beiden Richtungen auf eine der beiden Spuren möglich? (Bitte je Laufrichtung beide Spuren einzeln prüfen, sofern das im Gerätekonzept vorgesehen ist.)
Ging nicht zu prüfen bzw. mir ist nicht bekannt wie. Allerdings war das Resultat mit dem Mikrofon pro Kanal identisch.
• Sind die Köpfe wirklich sauber, wird wirklich überhaupt nichts aufgenommen, ist dir die Bedienung deines Gerätes wirklich klar, so dass Fehlbedienungen völlig ausgeschlossen werden können? Kannst du bei kräftiger Nachverstärkung (und notfalls auch niedriger Bandgeschwindigkeit) via "Tape" die Wiedergabe des Bandrauschens eines gelöschten Bandes hören?
Leider nur das Bandgrundrauschen und dies war nicht die einzige Teac-Maschine in meinem HiFi-Leben.
• Das Abhören bespielter Bänder ist in beiden Richtungen möglich.
Einwandfrei!
• Treten beim Umschalten von "Source" auf "Tape" ungewöhnliche Geräusche auf?
Nein überhaupt nicht.
• Klackt beim Aufrufen der Funktionen "Start und Rec" in der einen und der anderen Laufrichtung ein Relais zur Kopfumschaltung, also jenseits irgendwelcher laufwerksbedingter Geräusche? Wie ist dies beim Aufrufen der Funktion "Wiedergabe" und einem fliegenden Wechsel der Laufrichtung?
Wenn ich aufnehme dann hört man ein Relais, schalte ich direkt auf Aufnahme in die Reverse-Richtung hört man ein zusätzliches Relais. Das Selbe in umgekehrter Reihenfolge.
Ich vermute eine Irregularität bei der Umschaltung des/der Kopfrelais der Aufnahmeköpfe, weil der Ausfall zweier kompletter Kopfsysteme in identischer Weise kaum auf zwei verschiedenen Fehlerszenarien beruhen kann, die sich dann auch noch in den Symptomen genau gleichen. Dem liegt eine gemeinsame Ursache zugrunde, die ich im Aufsprechverstärker, wahrscheinlicher aber im Kopfrelais zu suchen müssen meine, das den Ausgang dieses Aufsprechverstärkers (Teac/Tascam realisierte den zu deiner Gerätegeneration meist als eine IC-Stufe) mit den jeweiligen Kopfwicklungen verbindet. Nachdem im Geräteverhalten auch kein Unterschied zwischen den beiden Stereospuren gemacht wird, stößt mich diese Symptomatik anhand der eben aufgestellten Argumentation zweier Symptome kaum unterschiedlichen Ursprungs von neuem auf die vermutlich ausbleibende Aktivierung des Kopfrelais. Damit kommt weder Hf- noch Nf-Signal an die Aufsprechköpfe, womit die Aufzeichnung unterbleibt.
Nachdem ich die Schaltung deines Gerätes nicht vorliegen habe, kann ich dir einstweilen noch nicht sagen, "sieh' 'mal dort nach!" oder "hau' mal dort mit dem Hammer drauf!" Wir wissen aber nach der geschlossenen Beantwortung der Fragen oben, ob der Engpass wirklich nur am angenommen Ort liegen kann.
Ich habe das sogenannte "Schematische Diagramm" im Original, würde das helfen? Ich könnte es digitalisieren und per pdf übermitteln.
Thomas
