06.10.2007, 09:53
Hallo Stefan,
die Tonkopfhöhe wird nach Herstellerangabe häufig nur optisch kontrolliert. Mit einem Vollspur Bezugsband und einem Oskar kann man das z.B. ganz gut machen. Man schließt den Oskar für die X Ablenkung an einem Kanal der Maschine und für die Y Ablenkung an den anderen Kanal an. Mit dem Computer kann man gut einen Testton auf die Maschine bringen. (am besten nur einen Ausgang vom Rechner verwenden und gleichzeitig mit einem Y Kabel auf beide Eingänge der Maschine legen). Dieser Ton sollte in Stellung Vorband einen Strich im 45 Grad Winkel auf dem Oskar liefern ( keine Phasenverschiebung).
Wenn Du nun das Bezugsband abspielst, justierst Du den Wiedergabekopf so, dass die runde oder ovale Figur, die das Oszilloskop nun anzeigt so, dass aus dieser Figur annähernd ein Strick bzw. ein ganz schmales Oval wird. Dabei muß dieses Oval in der gleichen Ausrichtung stehen, wie bei dem Test mit dem Vorband Signal. Ich gebe die Richtung hier extra nicht an, da es auch Oskars gibt, die einen Eingang negieren und somit eine andere Darstellung liefern, als z.B. im SM von Teac abgebildet. Darum der Vergleich mit dem Vorband-Signal.
Du mußt jetzt nur darauf achten, dass du nicht nur auf richtige Phasenlage, sondern gleichzeitig auch auf Wiedergabemaximum justierst. Du wirst bemerken, dass beim Justieren dieses Oval abwechselnd breiter und schmaler wird, dabei die Größe immer mehr zunimmt und dann aber wieder abnimmt. Bei der Einstellung wo die Figur am größten ist, suchst Du ein bischen vor und zurückgeschraubt die Stelle, an der das Oval am flachsten ist und die richtige Ausrichtung besitzt.
Gerade bei Maschinen mit Doppel Capstan Antrieb sind die Andruckrollen vorher unbedingt zu reinigen, bei Teac würde ich sie auf jeden Fall durch neue ersetzen. Vorher hat so eine Justage überhaupt keinen Sinn. Die Andruckrollen sind bei Teac für die Spurlage von großer Bedeutung. Deine Technics ist ja etwas anders kontruiert, ob die Bedeutung hier so groß ist, kann ich nicht sagen. Wie viele Bandführungen sind denn zwischen den Andruckrollen im Bandpfad. Bei Teac ist das im Extremfalle nur eine einzige. Das sind dann auch die Maschinen, die den größten Ärger machen.
Nachdem der Wiedergabekopf justiert ist nimmt man nun den Testton vom Rechner auf. Hier wird in Stellung Nachbandkontrolle der Aufnahmekopf nach der gleichen Methode wíe der Wiedergabekopf eingestellt.
Man sollte jetzt aber noch bedenken, dass eingeschliffene mit falscher Einstellung betriebene Köpfe nicht so einfach mehr neu justiert werden können. Das Band läuft dann nicht mehr optimal am Kopf vorbei, es läuft mit einer Bandkante über die am Kopf entstandene Kante. Das führt eventuell dazu, dass das Band dennoch wieder in die alte Spur des Kopfes rutscht.
Wie stark dieser Effekt auftritt hängt natürlich von der Beschaffenheit der Köpfe und der gesamten Bandführung ab. Bei 2-Spur sollte es nicht so problematisch sein, wie bei Viertelspur.
Man kann die Köpfe auch läppen, bevor man an eine Neueinstellung geht, wer das aber noch nie gemacht hat, sollte sich für derartige Experiemente erst einmal keine Technics aussuchen. Das wäre dann doch zu schade.
Wenn Du kein Bezugsband hast, aber eine weitere Maschine, bei der Du sicher bist, dass der Aufnahmekopf richtig eingestellt ist, dann kannst Du natürlich vom Rechner auch damit erst einen Ton aufnehmen. bitte eine neues Band verwenden und in Mono aufnehmen (Y Kabel).
Damit erhältst Du natürlich nur noch eine grobe Einstellung, die dir aber klarheit bringt, ob es überhaupt an der Kopfjustage liegt.
Wenn Dir keine Messmittel zur Verfügung stehen, kannst Du natürlich auch erst einmal nur Musik mit einer anderen Maschine aufzeichnen, oder ein industriell bespieltes Band auf deiner Technics wiedergeben und auf beste Wiedergabe nach Gehör justieren. Die Phasenlage triffst Du damit natürlich nicht.
Man kann auch Rauschen z.B. eines UKW Tuners (zwischen den Sendern eingestellt) nehmen auch wieder einen Kanal mit Y Kabel auf beide Kanäle der Maschine geben. Dann schaltet man bei der Wiedergabe beide Kanäle ebenfalls zusammen. Hier ist es am einfachsten man hat einen Verstärker mit Mono Taste. Dann kann man nämlich hin und herschalten. Die Mono Wiedergabe sollte sich nur kaum von der Stereo Wiedergabe unterscheiden.
Band ab - Band läuft,
Rainer
die Tonkopfhöhe wird nach Herstellerangabe häufig nur optisch kontrolliert. Mit einem Vollspur Bezugsband und einem Oskar kann man das z.B. ganz gut machen. Man schließt den Oskar für die X Ablenkung an einem Kanal der Maschine und für die Y Ablenkung an den anderen Kanal an. Mit dem Computer kann man gut einen Testton auf die Maschine bringen. (am besten nur einen Ausgang vom Rechner verwenden und gleichzeitig mit einem Y Kabel auf beide Eingänge der Maschine legen). Dieser Ton sollte in Stellung Vorband einen Strich im 45 Grad Winkel auf dem Oskar liefern ( keine Phasenverschiebung).
Wenn Du nun das Bezugsband abspielst, justierst Du den Wiedergabekopf so, dass die runde oder ovale Figur, die das Oszilloskop nun anzeigt so, dass aus dieser Figur annähernd ein Strick bzw. ein ganz schmales Oval wird. Dabei muß dieses Oval in der gleichen Ausrichtung stehen, wie bei dem Test mit dem Vorband Signal. Ich gebe die Richtung hier extra nicht an, da es auch Oskars gibt, die einen Eingang negieren und somit eine andere Darstellung liefern, als z.B. im SM von Teac abgebildet. Darum der Vergleich mit dem Vorband-Signal.
Du mußt jetzt nur darauf achten, dass du nicht nur auf richtige Phasenlage, sondern gleichzeitig auch auf Wiedergabemaximum justierst. Du wirst bemerken, dass beim Justieren dieses Oval abwechselnd breiter und schmaler wird, dabei die Größe immer mehr zunimmt und dann aber wieder abnimmt. Bei der Einstellung wo die Figur am größten ist, suchst Du ein bischen vor und zurückgeschraubt die Stelle, an der das Oval am flachsten ist und die richtige Ausrichtung besitzt.
Gerade bei Maschinen mit Doppel Capstan Antrieb sind die Andruckrollen vorher unbedingt zu reinigen, bei Teac würde ich sie auf jeden Fall durch neue ersetzen. Vorher hat so eine Justage überhaupt keinen Sinn. Die Andruckrollen sind bei Teac für die Spurlage von großer Bedeutung. Deine Technics ist ja etwas anders kontruiert, ob die Bedeutung hier so groß ist, kann ich nicht sagen. Wie viele Bandführungen sind denn zwischen den Andruckrollen im Bandpfad. Bei Teac ist das im Extremfalle nur eine einzige. Das sind dann auch die Maschinen, die den größten Ärger machen.
Nachdem der Wiedergabekopf justiert ist nimmt man nun den Testton vom Rechner auf. Hier wird in Stellung Nachbandkontrolle der Aufnahmekopf nach der gleichen Methode wíe der Wiedergabekopf eingestellt.
Man sollte jetzt aber noch bedenken, dass eingeschliffene mit falscher Einstellung betriebene Köpfe nicht so einfach mehr neu justiert werden können. Das Band läuft dann nicht mehr optimal am Kopf vorbei, es läuft mit einer Bandkante über die am Kopf entstandene Kante. Das führt eventuell dazu, dass das Band dennoch wieder in die alte Spur des Kopfes rutscht.
Wie stark dieser Effekt auftritt hängt natürlich von der Beschaffenheit der Köpfe und der gesamten Bandführung ab. Bei 2-Spur sollte es nicht so problematisch sein, wie bei Viertelspur.
Man kann die Köpfe auch läppen, bevor man an eine Neueinstellung geht, wer das aber noch nie gemacht hat, sollte sich für derartige Experiemente erst einmal keine Technics aussuchen. Das wäre dann doch zu schade.
Wenn Du kein Bezugsband hast, aber eine weitere Maschine, bei der Du sicher bist, dass der Aufnahmekopf richtig eingestellt ist, dann kannst Du natürlich vom Rechner auch damit erst einen Ton aufnehmen. bitte eine neues Band verwenden und in Mono aufnehmen (Y Kabel).
Damit erhältst Du natürlich nur noch eine grobe Einstellung, die dir aber klarheit bringt, ob es überhaupt an der Kopfjustage liegt.
Wenn Dir keine Messmittel zur Verfügung stehen, kannst Du natürlich auch erst einmal nur Musik mit einer anderen Maschine aufzeichnen, oder ein industriell bespieltes Band auf deiner Technics wiedergeben und auf beste Wiedergabe nach Gehör justieren. Die Phasenlage triffst Du damit natürlich nicht.
Man kann auch Rauschen z.B. eines UKW Tuners (zwischen den Sendern eingestellt) nehmen auch wieder einen Kanal mit Y Kabel auf beide Kanäle der Maschine geben. Dann schaltet man bei der Wiedergabe beide Kanäle ebenfalls zusammen. Hier ist es am einfachsten man hat einen Verstärker mit Mono Taste. Dann kann man nämlich hin und herschalten. Die Mono Wiedergabe sollte sich nur kaum von der Stereo Wiedergabe unterscheiden.
Band ab - Band läuft,
Rainer
