TEAC AN-300 Noise Reduction Unit
#7
Wie rolie384 bereits ausgeführt hat:

Die üblicherweise in der Magnettonaufzeichnung verwendeten Rauschunterdrücker sind Compandersysteme. Grob vereinfacht dargestellt erhöhen sie vor der Aufzeichnung auf Band den Pegel bestimmter Frequenzen bei leisen Tönen, wirken also als Compressor. Dann wird das Bandrauschen bei der Aufnahme addiert. Bei der Wiedergabe senken sie die zuvor angehobenen Pegel wieder ab, wirken also als Expander. Sie stellen also, so sie perfekt eingestellt sind und spiegelbildlich arbeiten, den alten Zustand wieder her, mit einem kleinen Unterschied: Das Bandrauschen welches erst nach der Kompression zugefügt wurde wird mit abgesenkt, also wunschgemäß vermindert. Es ist, da es vorher nicht erhöht wurde, leiser als aufgezeichnet.

Du kannst also nur solches Rauschen vermindern, welches bei einer Aufzeichnung durch das Band hinzugefügt werden würde.

Was Du brauchst ist ein System welches quasi als Filter arbeitet, vorhandenes Rauschen gezielt ausfiltert. Das führt mitunter zu unerwünschten Resultaten, weil sich Störgeräusche nicht immer zweifelsfrei erkennen, bestimmen und isoliert behandeln lassen. Man lässt u. U. besser die Finger davon.

Zur Aufbereitung von alten Vinyl- und Shellackplatten gibt es Geräte mit Features wie denoiser, decrackler und wie sie alle heissen. Evtl. machst Du Dich auf der HP von Behringer mal kundig. Hier im Forum müsste sich noch ein passender thread finden, da ging es um so ein Gerät.

Hier geht es aber nicht darum daß man die Schallplattenwiedergabe "entstört" während man Platten hört sondern darum, daß man beim Restaurieren alter Aufnahmen, zum Beispiel beim Digitalisieren oder beim analogen Kopieren auf Magnetband individuell pro Platte eine Einstellung findet die passt. Üblicherweise greift man zu Software-Lösungen, dann bist Du aber wieder meilenweit weg von der analogen Technik.

Ein reines single-end-System war das DNL von Philips, welches bei den Tonband- und Cassettengeräten dieser Marke oft mit an Bord war. Dieses System wirkte nur Wiedergabeseitig. Du könntest probeweise ein solches Gerät in den Signalweg schleifen und hören, ob dich das Ergebnis befriedigt. Ob es DNL als alleinstehendes Gerät zu kaufen gab, weiss ich nicht.

By the way, es wäre nett, wenn Du beim Schreiben ein wenig die Gepflogenheiten der deutschen Sprache beachten würdest, d.h. Punkt, Komma, Absatz verwenden sowie die rudimentären Empfehlungen bez. korrekten Satzbau beachten. Deine Bandwurm-Prosa ist sehr schwer zu lesen und zu verstehen. Sie behindert die Arbeit derjenigen, die Dir helfen wollen.
Michael(F)
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[Kein Betreff] - von Steffen - 15.09.2007, 18:51
[Kein Betreff] - von PhonoMax - 16.09.2007, 09:50
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