02.10.2007, 09:08
Hallo Dieter,
achte bei Deinem YTT 1063 auch mal darauf, das die Schichtseite wirklich innen ist.
Ich hatte damals beim ersten Gebrauch des Teac Pegeltonbandes das Problem, dass der Pegel viel niedriger war als der des Bluthard Bandes.
Das habe ich natürlich erst festgestellt, als ich merkte, dass die eingestellte Maschine nicht mit der anderen übereinstimmte.
Was habe ich gesucht, bis ich die Pegelbänder verglichen habe und dann feststellte, das das Teac Band Schicht nach außen aufgewickelt war. Da es ein reines Pegelband ohne Ansage ist, fiel mir das beim Einstellen nicht auf.
Band umgewickelt und siehe da, beide Pegelbänder führen zu gleichen Ergebnissen.
Achte also zur Vorsicht auch mal darauf.
Martin, ich verstehe unter Bezugspegel, den für 0 db festgelegten Pegel. Bei Teac X 1000 ist das 0,775 Volt bei 0 db entsprechend ca. 328 nWb/m auf der Position Cal.
Das heißt beim Abspielen eines 320 nWb/m Bezugsbandes würde die Maschine ungefär 0 db ~ 0,775 Volt am Ausgang abgeben. Das sehe ich als den Bezugspegel der Maschine an.
Das VU Meter befindet sich dann aber am Anschlag. Somit führt das Abspielen eines Bandes mit dem Bezugspegel nicht zu einer VU Anzeige von 0 db, jedoch zu einer Ausgangsspannung von 0,775 Volt entsprechend 0db am Multimeter.
Das Abspielen des Teac 185 nWb/m Bezugsbandes ergibt - 5db bei 436 mV auf Position Cal.
Auf dieser Position wird das VU Meter auf 0db eingestellt.
Bei 0db VU Anzeige liegen also -5db = 436mV am Ausgang der Maschine an.
Nach deinem Hinweis, danke dafür, habe ich dann mal im Revox B77 Manual bezüglich Einmessung nachgesehen.
Da geht man anders an die Sache heran. Hier wird mit 257 nWb/m entsprechen 0,775 Volt Bezugspegel auf 0 VU eingestellt.
Das Problem beim Vergleich mit der Teac liegt an dem Output Regler, der ja auf die VU-Meter wirkt und somit gibt es bei 3/4 aufgedrehtem Regler den Punkt Cal, an dem Vor und Hinterband gleich laut sind und die VU Meter gleiche Anzeige haben. Voll aufgedreht sollen hier dann zwischen 690 und 1,09 V anliegen bei Wiedergabe des 185nWb/m Bezugsbandes. Vermutlich wollte man hier eine Übersteuerung der Wiedergabeelektronik durch voll aufgedrehtem Regler entgegenwirken.
Nehmen wir also mit Teac X 1000 einen Pegelton bei 0 VU Aussteuerung Vor-Band auf, dann ergibt sich bei der Wiedergabe mit dem Output Regler auf Cal. eine Spannung von 436mV entsprechend der Wiedergabe des Bezugsbandes von 185 nWb/m. Bei auf Max aufgedrehtem Pegelsteller kommen wir dann auf ca. 775mV wobei das VU Meter halt am Anschlag klebt.
Nach Revox Methode (Bezugspegel = 0VU)sieht der Vergleich dann wie folgt aus:
B77 257nWb/m = 0,775 V = 0VU
X1000 185 nWb/m = 0,436 V = 0VU auf Cal = 0,775 Volt auf Max
X2000 185 nWb/m = 0,218 V (Anzeige VU ca. -6) auf Cal
185 nWb/m = 0,436 auf Max
entprechend
328 nWb/m = 0,436 V = 0VU auf Cal = 0,775 Volt auf Max
Band ab - Band läuft,
Rainer
achte bei Deinem YTT 1063 auch mal darauf, das die Schichtseite wirklich innen ist.
Ich hatte damals beim ersten Gebrauch des Teac Pegeltonbandes das Problem, dass der Pegel viel niedriger war als der des Bluthard Bandes.
Das habe ich natürlich erst festgestellt, als ich merkte, dass die eingestellte Maschine nicht mit der anderen übereinstimmte.
Was habe ich gesucht, bis ich die Pegelbänder verglichen habe und dann feststellte, das das Teac Band Schicht nach außen aufgewickelt war. Da es ein reines Pegelband ohne Ansage ist, fiel mir das beim Einstellen nicht auf.
Band umgewickelt und siehe da, beide Pegelbänder führen zu gleichen Ergebnissen.
Achte also zur Vorsicht auch mal darauf.
Martin, ich verstehe unter Bezugspegel, den für 0 db festgelegten Pegel. Bei Teac X 1000 ist das 0,775 Volt bei 0 db entsprechend ca. 328 nWb/m auf der Position Cal.
Das heißt beim Abspielen eines 320 nWb/m Bezugsbandes würde die Maschine ungefär 0 db ~ 0,775 Volt am Ausgang abgeben. Das sehe ich als den Bezugspegel der Maschine an.
Das VU Meter befindet sich dann aber am Anschlag. Somit führt das Abspielen eines Bandes mit dem Bezugspegel nicht zu einer VU Anzeige von 0 db, jedoch zu einer Ausgangsspannung von 0,775 Volt entsprechend 0db am Multimeter.
Das Abspielen des Teac 185 nWb/m Bezugsbandes ergibt - 5db bei 436 mV auf Position Cal.
Auf dieser Position wird das VU Meter auf 0db eingestellt.
Bei 0db VU Anzeige liegen also -5db = 436mV am Ausgang der Maschine an.
Nach deinem Hinweis, danke dafür, habe ich dann mal im Revox B77 Manual bezüglich Einmessung nachgesehen.
Da geht man anders an die Sache heran. Hier wird mit 257 nWb/m entsprechen 0,775 Volt Bezugspegel auf 0 VU eingestellt.
Das Problem beim Vergleich mit der Teac liegt an dem Output Regler, der ja auf die VU-Meter wirkt und somit gibt es bei 3/4 aufgedrehtem Regler den Punkt Cal, an dem Vor und Hinterband gleich laut sind und die VU Meter gleiche Anzeige haben. Voll aufgedreht sollen hier dann zwischen 690 und 1,09 V anliegen bei Wiedergabe des 185nWb/m Bezugsbandes. Vermutlich wollte man hier eine Übersteuerung der Wiedergabeelektronik durch voll aufgedrehtem Regler entgegenwirken.
Nehmen wir also mit Teac X 1000 einen Pegelton bei 0 VU Aussteuerung Vor-Band auf, dann ergibt sich bei der Wiedergabe mit dem Output Regler auf Cal. eine Spannung von 436mV entsprechend der Wiedergabe des Bezugsbandes von 185 nWb/m. Bei auf Max aufgedrehtem Pegelsteller kommen wir dann auf ca. 775mV wobei das VU Meter halt am Anschlag klebt.
Nach Revox Methode (Bezugspegel = 0VU)sieht der Vergleich dann wie folgt aus:
B77 257nWb/m = 0,775 V = 0VU
X1000 185 nWb/m = 0,436 V = 0VU auf Cal = 0,775 Volt auf Max
X2000 185 nWb/m = 0,218 V (Anzeige VU ca. -6) auf Cal
185 nWb/m = 0,436 auf Max
entprechend
328 nWb/m = 0,436 V = 0VU auf Cal = 0,775 Volt auf Max
Band ab - Band läuft,
Rainer
