31.07.2007, 22:52
Guten Abend, liebe Tonbandfreunde,
nachfolgend Daten, Fehlerbeschreibung und meine Fragen zu der obigen Maschine, die ich gerade auf meinem "Behandlungstisch" habe:
Type: Grundig TK 46 b in grau,
4-Spur, 3 Geschwindigkeiten (4,75/9,5/19)
zwischen den Geschwindigkeiten jeweils 0-Stellung zur Entlastung der Reibräder
Maschinen-Nr. 30943
Fehlerbeschreibung:
Der Netz- und Bandgeschwindigkeitsschalter (weißes Kunststoffrad) geht nur noch sehr schwer. Um das Gerät ein- und auszuschalten oder um die Geschwindigkeit zu verändern, muß man schon gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger (und mit Kraft) das Rad in die gewünschte Position bringen.
Meine bisherigen Schritte:
- Notwendigen Knöpfe abgezogen
- Abdeckplatte abgenommen
Festgestellt:
Das Rad hat einen (Kunststoff-)Zahnkranz. In die Zähne greifen die (Metall-)Zähne des Teiles Nr. 5065-117, das auf einer Hälfte eben diese Zähne hat und auf der anderen Hälfte wie eine Kurve aussieht, auf deren Lauffläche (beim Drehen des Geschwindigkeitsschalters) eine Kurvenrolle die jeweilige Kontur "abrutscht" (nicht mehr "abfährt/abrollt") und am höchsten Punkt der Kurve einen Kontakt auslöst und das Gerät ausschaltet (= 0-Stellung).
Über eine Achse, auf der Teil-Nr. 5065-116 (braunes "Kurven-ähnliches" Kunststoffteil) sitzt, und weiteres Gestänge wird die gewählte Geschwindigkeit dann mittels Reibrad, Messing-Riemenscheibe mit verschiedenen Nuten-Tiefen und Schwungmasse "hergestellt".
Im Laufe der Jahre (und vielleicht durch die schon länger vorhandene Schwergängigkeit) sind die Kunststoffzähne stellenweise so stark abgenutzt,
daß eine der 3 Geschwindigkeiten (entweder 4,75 oder 19) nicht mehr eingestellt werden kann.
Mein Freund will auf diesem Gerät hauptsächlich Sprachaufnahmen in 4,75 abspielen, die er vor ca. 30 Jahren auf diesem Gerät aufgenommen hat. Glücklichweise konnte ich den Geschwindigkeitsschalter so verstellen, daß die noch intakten Kunststoffzähne an der Stelle in die Metallzähne greifen, wo 4,75 und 9,5 "abgegriffen" werden (19 ist jetzt nicht mehr möglich). Ich weiß, daß das natürlich nur ein Provisorium ist (oder für immer).
Ich hoffe, ich habe nicht zu unverständlich beschrieben.
Nun zu meinen Fragen:
1) ist die Schwergängigkeit vielleicht normal und ich vermute einen Defekt, wo gar keiner ist?
2) hat Jemand aus dem Forum schon ähnliche Erfahrungen mit diesem Geschwindigkeitsschalter gemacht?
3) gibt es diese Konstruktion auch bei anderen TK`s?
Über Eure Antworten/Anregungen/Hinweise würde ich mich sehr freuen. Dafür im voraus meinen besten Dank.
Das Gerät selbst ist schon nicht schlecht: Robustes Chassis, röhrenbestückt, guter Klang (auch über eingebaute LS), sauschwer, Charme der 60er Jahre...
nachfolgend Daten, Fehlerbeschreibung und meine Fragen zu der obigen Maschine, die ich gerade auf meinem "Behandlungstisch" habe:
Type: Grundig TK 46 b in grau,
4-Spur, 3 Geschwindigkeiten (4,75/9,5/19)
zwischen den Geschwindigkeiten jeweils 0-Stellung zur Entlastung der Reibräder
Maschinen-Nr. 30943
Fehlerbeschreibung:
Der Netz- und Bandgeschwindigkeitsschalter (weißes Kunststoffrad) geht nur noch sehr schwer. Um das Gerät ein- und auszuschalten oder um die Geschwindigkeit zu verändern, muß man schon gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger (und mit Kraft) das Rad in die gewünschte Position bringen.
Meine bisherigen Schritte:
- Notwendigen Knöpfe abgezogen
- Abdeckplatte abgenommen
Festgestellt:
Das Rad hat einen (Kunststoff-)Zahnkranz. In die Zähne greifen die (Metall-)Zähne des Teiles Nr. 5065-117, das auf einer Hälfte eben diese Zähne hat und auf der anderen Hälfte wie eine Kurve aussieht, auf deren Lauffläche (beim Drehen des Geschwindigkeitsschalters) eine Kurvenrolle die jeweilige Kontur "abrutscht" (nicht mehr "abfährt/abrollt") und am höchsten Punkt der Kurve einen Kontakt auslöst und das Gerät ausschaltet (= 0-Stellung).
Über eine Achse, auf der Teil-Nr. 5065-116 (braunes "Kurven-ähnliches" Kunststoffteil) sitzt, und weiteres Gestänge wird die gewählte Geschwindigkeit dann mittels Reibrad, Messing-Riemenscheibe mit verschiedenen Nuten-Tiefen und Schwungmasse "hergestellt".
Im Laufe der Jahre (und vielleicht durch die schon länger vorhandene Schwergängigkeit) sind die Kunststoffzähne stellenweise so stark abgenutzt,
daß eine der 3 Geschwindigkeiten (entweder 4,75 oder 19) nicht mehr eingestellt werden kann.
Mein Freund will auf diesem Gerät hauptsächlich Sprachaufnahmen in 4,75 abspielen, die er vor ca. 30 Jahren auf diesem Gerät aufgenommen hat. Glücklichweise konnte ich den Geschwindigkeitsschalter so verstellen, daß die noch intakten Kunststoffzähne an der Stelle in die Metallzähne greifen, wo 4,75 und 9,5 "abgegriffen" werden (19 ist jetzt nicht mehr möglich). Ich weiß, daß das natürlich nur ein Provisorium ist (oder für immer).
Ich hoffe, ich habe nicht zu unverständlich beschrieben.
Nun zu meinen Fragen:
1) ist die Schwergängigkeit vielleicht normal und ich vermute einen Defekt, wo gar keiner ist?
2) hat Jemand aus dem Forum schon ähnliche Erfahrungen mit diesem Geschwindigkeitsschalter gemacht?
3) gibt es diese Konstruktion auch bei anderen TK`s?
Über Eure Antworten/Anregungen/Hinweise würde ich mich sehr freuen. Dafür im voraus meinen besten Dank.
Das Gerät selbst ist schon nicht schlecht: Robustes Chassis, röhrenbestückt, guter Klang (auch über eingebaute LS), sauschwer, Charme der 60er Jahre...
