10.06.2007, 12:50
Interessant fände ich es, zu wissen, wann dieses TD 321 gebaut worden ist, und wie weit die Zusammenarbeit von TEAC mit Ampex zu dieser Zeit schon gediehen war: das Teil läßt mich sehr an eine Sparversion der 351 denken:
http://recordist.com/ampex/gif/351_10.gif
Die 354, die ja wohl das gleiche Laufwerk hatte wie die 351, hatte aber einen direkt angetriebenen Capstan:
![[Bild: DSC00977.JPG]](https://tonbandforum.de/bildupload/DSC00977.JPG)
Beachtenswert bei der TEAC ist m.E. auch die sehr große Schwungmasse unter der linken Bandberuhigungsrolle: die sieht (fast?) so groß aus wie die des Capstan.
Das war bei der Ampex genauso, allerdings war die Schwungmasse der Tonwelle bei Ampex deutlich kleiner.
Die Dimensionierung dieser Schwungmasse war einer der Kritikpunkte: in einem Konkurrenzbericht von TFK über die 354 heißt es:
"Wenn man z.B. ein Band zurückspult, so daß die Umlenkrolle große Drehzahlen erreicht, dann stoppt und auf Wiedergabe übergeht, so kann man Hochlaufzeiten bis zu 30 sek. erreichen ( bis zum Erreichen der normalen Tonhöhenschankungen9
Außerdem stellt diese Masse und die große Einspannlänge biszur Tonwelle ein ungünstiges Schwingungssystem dar,. Das äußert sich beim Start darin, daß beim Übergang von Gleit- in Haftreibung zwischen Band und Umlenkrolle ein quietschender Ton erzeugt (Längsschwingung des Bandes), der bei der Aufnahme magnetisch fixiert wird. Die Längsschwingungen des Bandes wirken sich auch nachteilig auf die Tonhöhenschwankungen und auf das Modulationsrauschen aus. Der Grund für das große Trägheitsmoment der linken Umlenkrolle ist offensichtlich der, daß die durch das elektrische Rückhaltemoment bei Aufnahme u. Wiedergabe entstehende 100 Hz-Komponente ausgefiltert werden soll."
Frank
http://recordist.com/ampex/gif/351_10.gif
Die 354, die ja wohl das gleiche Laufwerk hatte wie die 351, hatte aber einen direkt angetriebenen Capstan:
Beachtenswert bei der TEAC ist m.E. auch die sehr große Schwungmasse unter der linken Bandberuhigungsrolle: die sieht (fast?) so groß aus wie die des Capstan.
Das war bei der Ampex genauso, allerdings war die Schwungmasse der Tonwelle bei Ampex deutlich kleiner.
Die Dimensionierung dieser Schwungmasse war einer der Kritikpunkte: in einem Konkurrenzbericht von TFK über die 354 heißt es:
"Wenn man z.B. ein Band zurückspult, so daß die Umlenkrolle große Drehzahlen erreicht, dann stoppt und auf Wiedergabe übergeht, so kann man Hochlaufzeiten bis zu 30 sek. erreichen ( bis zum Erreichen der normalen Tonhöhenschankungen9
Außerdem stellt diese Masse und die große Einspannlänge biszur Tonwelle ein ungünstiges Schwingungssystem dar,. Das äußert sich beim Start darin, daß beim Übergang von Gleit- in Haftreibung zwischen Band und Umlenkrolle ein quietschender Ton erzeugt (Längsschwingung des Bandes), der bei der Aufnahme magnetisch fixiert wird. Die Längsschwingungen des Bandes wirken sich auch nachteilig auf die Tonhöhenschwankungen und auf das Modulationsrauschen aus. Der Grund für das große Trägheitsmoment der linken Umlenkrolle ist offensichtlich der, daß die durch das elektrische Rückhaltemoment bei Aufnahme u. Wiedergabe entstehende 100 Hz-Komponente ausgefiltert werden soll."
Frank
