03.05.2007, 18:14
Das Problem bei Uher sind wohl die durchaus zahlreich angebotenen Bandgeschwindigkeiten, was in G.s Antwort ja schon durchscheint. Man muss also allemal und umso mehr an einen Kompromiss denken, als Uher keine Pegel-Umschaltbänke vorsieht; man könnte sich angesichts dessen ja auch vor Trimmern schwer retten (4x2x2 Pegel-, 4x2 Vormagnetisierungs- und vielleicht auch noch 4x2 Höhensteller; ein Rport wäre damit wohl gefüllt....)
Nachdem auch seitens der Gerätekonstruktion kein dramatischer Wert auf hohe Aussteuerbarkeiten gelegt wurde, reizte man auch die andernorts übliche, interne Betriebsgleichspannung von 24 Volt nicht gerade aus, so dass wir auch die Grenzen der Verstärkeraussetuerbarkeiten im Auge behalten sollten.
Dezidierte Werte für die als VA betrachtete Magnetisierung werden tatsächlich in keiner der bei mir vorhandenen Bedienungs- bzw. Einmessanweisung gegeben, die sich bis auf eine Ausnahme immer an normierten Eingangsspannungen, dem dann danach erfolgenden Messwerksabgleich auf "0 dB" und an den vor- bzw. hinter Band an bestimmten Stellen zu messenden Pegeln orientieren.
Jene Ausnahme findet sich im -sich noch münchenerisch gebenden- Reparatur-Handbuch des Report Monitor, wo auf S. 34 unten folgender Satz zu lesen ist:
"Aus dieser Einstellung resultiert beim Abspielen des Pegeltonteiles des DIN-Bezugsbandes 19 H ein Wiedergabepegel von 410 mV (Report 4000/4200) bzw. 470 mV (Report 4400)."
Ohne jetzt in lange Diskussionen über die Anzeigecharakteristik der Aussteuerungsmesswerke zu verfallen ('VU oder nicht VU, Lead hin oder her, das ist hier dir Frage'): Man geht wohl von einem VA-Pegel zwischen 4,3 und 5,5 dB über Bezugspegel DIN 19H aus. Der beträgt nun 320 nWb/mm, weshalb die revoxgängigen 514 nWb/m sicher auch bei Uher ihre Daseinsberechtigung hätten; bei 19 cm/s, denn bei 2,4 cm/s wird man die aus obiger Rechnung ebenfalls legitimierbaren 605 nWb/m nicht so ganz problemfrei aufs Band nageln können.
Hingewiesen sei überdies darauf, dass Uher gemäß der genannten Anleitung zum Report Monitor die Vollaussteuerung studioüblich und ohne Einschränkungen über einen Klirrfaktor k3 zu 3 % (315 Hz) definiert, die die oben ermittelte Tendenz zur saftigen Aussteuerung also auch auf diesem Umweg bestätigt.
Hans-Joachim
Nachdem auch seitens der Gerätekonstruktion kein dramatischer Wert auf hohe Aussteuerbarkeiten gelegt wurde, reizte man auch die andernorts übliche, interne Betriebsgleichspannung von 24 Volt nicht gerade aus, so dass wir auch die Grenzen der Verstärkeraussetuerbarkeiten im Auge behalten sollten.
Dezidierte Werte für die als VA betrachtete Magnetisierung werden tatsächlich in keiner der bei mir vorhandenen Bedienungs- bzw. Einmessanweisung gegeben, die sich bis auf eine Ausnahme immer an normierten Eingangsspannungen, dem dann danach erfolgenden Messwerksabgleich auf "0 dB" und an den vor- bzw. hinter Band an bestimmten Stellen zu messenden Pegeln orientieren.
Jene Ausnahme findet sich im -sich noch münchenerisch gebenden- Reparatur-Handbuch des Report Monitor, wo auf S. 34 unten folgender Satz zu lesen ist:
"Aus dieser Einstellung resultiert beim Abspielen des Pegeltonteiles des DIN-Bezugsbandes 19 H ein Wiedergabepegel von 410 mV (Report 4000/4200) bzw. 470 mV (Report 4400)."
Ohne jetzt in lange Diskussionen über die Anzeigecharakteristik der Aussteuerungsmesswerke zu verfallen ('VU oder nicht VU, Lead hin oder her, das ist hier dir Frage'): Man geht wohl von einem VA-Pegel zwischen 4,3 und 5,5 dB über Bezugspegel DIN 19H aus. Der beträgt nun 320 nWb/mm, weshalb die revoxgängigen 514 nWb/m sicher auch bei Uher ihre Daseinsberechtigung hätten; bei 19 cm/s, denn bei 2,4 cm/s wird man die aus obiger Rechnung ebenfalls legitimierbaren 605 nWb/m nicht so ganz problemfrei aufs Band nageln können.
Hingewiesen sei überdies darauf, dass Uher gemäß der genannten Anleitung zum Report Monitor die Vollaussteuerung studioüblich und ohne Einschränkungen über einen Klirrfaktor k3 zu 3 % (315 Hz) definiert, die die oben ermittelte Tendenz zur saftigen Aussteuerung also auch auf diesem Umweg bestätigt.
Hans-Joachim
