06.03.2007, 14:19
Da jedoch würde mich der Wirkzusammenhang interessieren, der auch in Johannes' Fall oben eruierbar sein muss. In deinem Falle vermute ich abweichend von deiner Diagnose ein an Tonwelle/Andruckrolle schlüpfendes Band, das bei minimalem Auslaufen von Andruckrolle und/oder Tonwelle durch die extreme Kalandrierung und geringe Stärke des Cassettenbandes sofort zu Gleichlaufproblemen führen muss. Da kann man löschen, bis man schwarz wird, klavierfest wird da nur noch etwas, wenn man das Problem zielstrebig zur Sache gehend an den beteiligten Problemstellen bekämpft; ich hatte diesbezüglich einschlägige 710-II-Erfahrungen zu machen... Dass ich mich in meinen Abhilfen zur 251/721-Zeit dann unverhofft mit den Löffingern in einem Boot wiederfand; tja, wen wundert's.
Bei Johannes liegt wohl entweder eine Dejustage der Vormagnetisierung oder der Spaltstellung vor, wie sie Frank schon ins Spiel brachte:
Halbwegs intakte Bezugscassette auflegen, Spaltlage und Frequenzgang prüfen. Dann Aufnahme/Vormagnetisierungseinstellung mit technisch artgerechter (!, bei Cassetten ist das ja ungleich ernster) Frequenzgangaufnahme. Man sieht dann schon, wohin der Laden driftet.
Das ist doch eine schöne Tätigkeit zum 100. Geburtstag von Walter Weber, der 1907 -in Gelsenkirchen- das Licht dieser Welt erblickte.
Hans-Joachim
Bei Johannes liegt wohl entweder eine Dejustage der Vormagnetisierung oder der Spaltstellung vor, wie sie Frank schon ins Spiel brachte:
Halbwegs intakte Bezugscassette auflegen, Spaltlage und Frequenzgang prüfen. Dann Aufnahme/Vormagnetisierungseinstellung mit technisch artgerechter (!, bei Cassetten ist das ja ungleich ernster) Frequenzgangaufnahme. Man sieht dann schon, wohin der Laden driftet.
Das ist doch eine schöne Tätigkeit zum 100. Geburtstag von Walter Weber, der 1907 -in Gelsenkirchen- das Licht dieser Welt erblickte.
Hans-Joachim
