23.01.2007, 20:35
Hallo,
so richtig schön wird es immer, wenn man mal ein Original-Ersatzteil benötigt, von der Andruckrolle über den Treibriemen bis zum Tonkopf. Das heißt, sofern es noch Originalteile gibt. Für Tandberg zum Beispiel gibt es welche und ich frage mich, ob diese Leute eigentlich überhaupt keine moralischen Grenzen kennen. Da habe ich heute einen simplen kleinen Kippschalter, 2 x um mit Mittelstellung, bekommen. Es handelt sich um den Play-Modus-Schalter (left/right/stereo). Normalerweise kosten solche Schalter, in heute noch gebräuchlicher Bauform, um die 1 bis 3 Euro. Umso erstaunter war ich, als mich der Postzusteller zur (Nachnahme-) Kasse bat: sage und schreibe 20 Euro sollte ich für dieses Prachtstück von Schalter löhnen! Man sollte sich ausnahmsweise vor Augen halten, dass das 40 DM wären, wenn es diese denn noch gäbe! 40 DM für einen Schalter, der in dieser Bauform im Elektronikhandel nicht erhältlich ist und bei dem daher nach dem Grundsatz verfahren wird: "Ich habe das Teil und du willst es haben. Also zahl was ich will, oder du kriegst es nicht!" Grenzt sowas nicht bereits an den Tatbestand des Nepps? Kann man da wirklich noch sagen "Schön, dass es noch Ersatzteile für meinen Hobel gibt, da zahle ich gern etwas mehr dafür!"? Ein Riemensatz für Uher report, original, für 25 Euro? Drei lächerliche dünne Gummibänder! Ist da nicht irgendwo eine Grenze überschritten? Und: sind wir noch normal, diese Preise zu bezahlen? Ein Aufnahmekopf für die Tandberg TD 20 für satte 200 Euro? Und das bei einem Sammlerwert der Maschine von etwa 300,-! Auch wenn ich damit nichts an den unverschämten Preisen ändere, musste ich mir darüber mal Luft machen. Puh!
Was meint ihr dazu?
Gruß Holger
so richtig schön wird es immer, wenn man mal ein Original-Ersatzteil benötigt, von der Andruckrolle über den Treibriemen bis zum Tonkopf. Das heißt, sofern es noch Originalteile gibt. Für Tandberg zum Beispiel gibt es welche und ich frage mich, ob diese Leute eigentlich überhaupt keine moralischen Grenzen kennen. Da habe ich heute einen simplen kleinen Kippschalter, 2 x um mit Mittelstellung, bekommen. Es handelt sich um den Play-Modus-Schalter (left/right/stereo). Normalerweise kosten solche Schalter, in heute noch gebräuchlicher Bauform, um die 1 bis 3 Euro. Umso erstaunter war ich, als mich der Postzusteller zur (Nachnahme-) Kasse bat: sage und schreibe 20 Euro sollte ich für dieses Prachtstück von Schalter löhnen! Man sollte sich ausnahmsweise vor Augen halten, dass das 40 DM wären, wenn es diese denn noch gäbe! 40 DM für einen Schalter, der in dieser Bauform im Elektronikhandel nicht erhältlich ist und bei dem daher nach dem Grundsatz verfahren wird: "Ich habe das Teil und du willst es haben. Also zahl was ich will, oder du kriegst es nicht!" Grenzt sowas nicht bereits an den Tatbestand des Nepps? Kann man da wirklich noch sagen "Schön, dass es noch Ersatzteile für meinen Hobel gibt, da zahle ich gern etwas mehr dafür!"? Ein Riemensatz für Uher report, original, für 25 Euro? Drei lächerliche dünne Gummibänder! Ist da nicht irgendwo eine Grenze überschritten? Und: sind wir noch normal, diese Preise zu bezahlen? Ein Aufnahmekopf für die Tandberg TD 20 für satte 200 Euro? Und das bei einem Sammlerwert der Maschine von etwa 300,-! Auch wenn ich damit nichts an den unverschämten Preisen ändere, musste ich mir darüber mal Luft machen. Puh!
Was meint ihr dazu?
Gruß Holger
